Solaranlage schlüsselfertig

Dieses Thema "Solaranlage schlüsselfertig - Wirtschaftsrecht und Börse" im Forum "Wirtschaftsrecht und Börse" wurde erstellt von Philemon, 2. Juni 2012.

  1. Philemon

    Philemon Neues Mitglied 02.06.2012, 14:14

    Registriert seit:
    2. Juni 2012
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, Philemon hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Philemon hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Philemon hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Philemon hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Philemon hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Philemon hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Philemon hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Philemon hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Philemon hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Philemon hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Solaranlage schlüsselfertig

    Investor I will eine Solaranlage kaufen und bekommt ein schlüsselfertiges Angebot von einem Vertriebler namens V. V tritt als Mitarbeiter der Finanz AG F auf.
    V macht ein Angebot für zwei Solaranlagen auf Pachtdächern und gibt im Impressum des Angebotes (kommt per E-Mail) die Firma F an. I nimmt das Angebot an.
    Das Gesamtvolumen der Investition beträgt ca. 400.000 Euro.

    Bei beiden Solaranlagen werden die Module auf die Dächer gepackt, allerdings werden die Anlagen nicht ans Stromnetz angeschlossen. Dieses war allerdings zugesagt
    von V (schriftlich per mail). Nach ca. drei Monaten Verzug bzgl. dem zugesagten Fertigstellungstermin schließt I die Anlagen auf eigene Kosten an, das ist auch notwendig,
    weil die Solarfirma hinter V in die Insolvenz geflüchtet ist.

    I hat Mehrkosten durch den Anschluss der Anlagen von 10.000 Euro, dazu 15.000 Euro Einnahmenausfall durch den späten Anschluss der Anlagen. Zusätzlich sind die Anlagen
    nicht schlüsselfertig, I muss sich also mit Behörden, Elektrikern usw. zusätzlich herumärgern. Die ausführenden Firmen sehen sich an die Zusagen von V nicht gebunden, da dieser
    nur als freier Mitarbeiter für sie arbeitet auf Provisionsbasis. Das hat V allerdings I nie mitgeteilt. I wurde also von V in wesentlichen Punkten getäuscht.

    I verlangt Schadenersatz von V, der weist aber auf die Insolvenz seiner Unterfirma hin. Die Finanz AG F, in deren Namen V aufgetreten ist, weiß nichts von den Geschäften ihres Mitarbeiters.
    V reagiert inzwischen gar nicht mehr auf Anfragen von I, verweigert jede Antwort. Investor I steht nun da mit 25.000 Euro Schaden und mit diversen unzuverlässigen Dienstleistern aus
    der Solarbranche.

    Die Anlagen sind zwar inzwischen am Netz, allerdings hat I im Falle von Schäden niemand, der hier noch haftet durch die Involvenz der ausführenden Solarfirma. Hingegen gibt es den
    Vertriebler V nach wie vor, der weiter ähnliche Geschäfte abschließt.

    I möchte Schadenersatz geltend machen und sieht sich auch betrogen.
    Frage: wie soll I vorgehen und vor allem gegen wen?
    Schadenersatz gegen V, oder gegen die ausführenden Firmen direkt oder gegen die Finanz AG F??
    Strafanzeige wegen Betrug gegen V, die Firmen oder Finanz AG??
    Einschalten eines Anwalts oder erstmal selber die Beteiligten abmahnen?
Ähnliche Themen:
Titel Forum Datum
Baufachrecht Solaranlage Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 21. April 2014
Solaranlage eingeweiht Nachrichten: Wissenschaft 16. November 2011
Installation einer Solaranlage Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 16. März 2011
Keine Müllgebühr für Solaranlage Nachrichten: Recht & Gesetz 13. März 2009
Zulässigkeit Solaranlage Baurecht 24. Januar 2009