Schwangerschaftsmitteilung an vorgesetzten - verschwiegenheitspflicht

Dieses Thema "Schwangerschaftsmitteilung an vorgesetzten - verschwiegenheitspflicht - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von Keksfan22, 17. Februar 2017.

  1. Keksfan22

    Keksfan22 Neues Mitglied 17.02.2017, 14:46

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    Schwangerschaftsmitteilung an vorgesetzten - verschwiegenheitspflicht

    Hallo,
    Ich habe eine frage.. wenn man seinen direkten Vorgesetzten über eine schwangerschaft inoffiziell informiert um reiseplanungen in der Zukunft nicht zu verkomplizieren - darf dann dieser vorgesetzte ohne die Zustimmung der betroffenen und deren Wissen die Personal Abteilung informieren? Es wurde um Aufschub der offiziellen Verkündung gebeten bis zum nächsten frauenarzttermin und die Schwangerschaft stabiler ist...
    Vielen Dank schon mal im Voraus!
    Zuletzt bearbeitet: 17. Februar 2017
  2. fernetpunker

    fernetpunker V.I.P. 17.02.2017, 18:58

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  3. zeiten

    zeiten V.I.P. 17.02.2017, 19:24

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    Bei dem "ja" stimme ich überein. Der Abteilungsleiter hat dem Arbeitgeber gegenüber natürlich keine Schweigepflicht.

    § 5 Abs. 1 Satz 1 MuSchG ist allerdings eine Soll-Regelung. Eine werdende Mutter ist daher nicht verpflichtet die Schwangerschaft unverzüglich anzuzeigen.
  4. fernetpunker

    fernetpunker V.I.P. 17.02.2017, 19:47

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    Wenn man etwas soll, ist man nicht verpflichtet - soso.
  5. zeiten

    zeiten V.I.P. 17.02.2017, 19:51

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    Richtig.
  6. Keksfan22

    Keksfan22 Neues Mitglied 18.02.2017, 21:41

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    Hallo zusammen,
    Danke für die stellungnahmen. Abersolange kein Zugzwang besteht (gefährliche Tätigkeiten etc.), Und die AN ausdrücklich um aufschiebung bittet , sollte doch eigentlich der AG dieser bitte folge leisten oder? Zumindest spricht es - meiner Meinung nach - keiner guten vertrauensfördernden massnahme, oder sehe ich das falsch?
    Vielen herzlichen dank!
  7. zeiten

    zeiten V.I.P. 18.02.2017, 23:23

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    Das ist jetzt keine juristische Frage.

    Vermutlich ist der Vorgesetzte intern angewiesen Schwangerschaften direkt zu melden.

    Wenn der Frau so viel von der Geheimhaltung der Schwangerschaft liegt, hätte sie sich nicht offenbaren sollen. Etwas anderes lässt sich dazu nicht sagen.
  8. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 19.02.2017, 01:47

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    Deswegen steht auch dick und fett "Mitteilungspflicht" darüber. ;)

    Aber es ist tatsächlich keine Santionierung normiert.
  9. zeiten

    zeiten V.I.P. 19.02.2017, 09:57

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    Das ändert nichts an der Soll-Regelung, die ausdrücklich textlich verankert ist und eine Frau eben gerade und ausdrücklich nicht unter allen Umständen verpflichtet sehen will, sondern ihr vielmehr einen Ermessensspielraum zugesteht.


    Was aufgrund des Soll-Regel-Charakters auch unsinnig wäre.
  10. Keksfan22

    Keksfan22 Neues Mitglied 19.02.2017, 14:46

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    Vielen Dank für die antworten. Das habe ich verstanden: formell hat der vorgesetzte scheinbar alles richtig gemacht. Aber jetzt noch eine grundsatzfrage- ab wann ist es denn formell eine offizielle schwangerschaftsmeldung? Vor allem bei Betonung einer mündlichen inoffiziellen bekanntgabe an den vorgesetzten... und erst bei vorliegen der FA Bescheinigung der offiziellen meldung an die personalabteilung.
    Dankeschön!
    Zuletzt bearbeitet: 19. Februar 2017
  11. zeiten

    zeiten V.I.P. 19.02.2017, 15:33

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    Eine Schwangerschaftsmeldung ist nicht an eine bestimmte Form gebunden. Wenn die Mitarbeiterin dem Vorgesetzen sagt: "ich bin schwanger" ist die Mitteilung erfolgt. Einer fachärztlichen Bescheinigung bedarf es bei einer Mitteilung nicht.
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