Schule,Bußgeld,Denunzierung durch Lehrer

Dieses Thema "Schule,Bußgeld,Denunzierung durch Lehrer - Schulrecht und Hochschulrecht" im Forum "Schulrecht und Hochschulrecht" wurde erstellt von abc-night, 21. April 2017 um 19:05 Uhr.

  1. abc-night

    abc-night Neues Mitglied 21.04.2017, 19:05

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    Schule,Bußgeld,Denunzierung durch Lehrer

    Folgender, fiktiver Fall, zu dem Meinungen interessant wären:

    Nehmen wir mal an, nach einem Umzug und damit verbundenem Schulwechsel erfolgt für Schüler B eine Zuweisung durchs Schulamt. Schüler B hat in der Vergangenheit einen extremen Absturz in alle Richtungen gehabt durch ein privates Trauma in der Familie und die neue Schule ist darüber informiert. Durch diesen Absturz war Schüler B eine Weile nicht in der Schule davor und bekam ein Bußgeld auferlegt (gehen wir mal davon aus, dass bei diesem Bußgeld alles gerechtfertigt war). Gehen wir davon aus, dass es in diesem Fall zu einigen Problemanhäufungen gekommen sein könnte wie:

    -"Will dich hier nicht, aber muss dich aufnehmen wegen Zuweisung" (nehmen wir mal an, dass eine Leitungsperson solche aussagen treffen würde und ein sozialdienst dies in Schutz nehmen würde)
    - Schikanen mit Attestpflicht etc
    - Das Umdrehen aller Aussagen der Eltern
    - nachweisliche Aussagen, wie z.b. Dass Lehrkraft anderen von einem Kontakt mit Schüler B abraten würde und Schüler B schlecht machen würde
    - Vorkommnisse, dass Eltern von Schüler B von Nachbarn angegangen werden würden, die total ausgeflippt sein könnten, da Schule merkwürdige Dinge und Spekulationen äußern würde ( trotz Hinweis durch Eltern, sowas zu unterlassen, da es nicht ok ist, Schüler bei anderen schlecht zu machen)
    - Schularztuntersuchung, die ergab, dass keine gesundheitlichen Einschränkungen vorliegen und die Mutter von Schüler B wohl doch nicht ihre Pflichten in der Gesundheitsversorgung vernachlässige
    - Schreiben Schulamt wegen Bußgeld und beim Durchlesen der Tage fällt Mutter von SChüler B auf, dass einige Tage drin stehen, die entschuldigt waren durch Mutter. Aber Schule weicht nicht von Attestpflicht ab. Mutter erklärt, dass Arzt längerer Weg ist und bei wichtigen Sachen Kontrollen durch Hausarzt erfolgen, bei Fieber/Durchfallerkrankungen jedoch Schüler B mitm Hintern daheim zu bleiben habe und nicht 1-3 Std sich auswärts abquälen müsse. Mutter von Schüler B teilt mit, dass Gesamtanzahl der Fehltage durch Erkrankungen ca 13 Tage im kompletten Schuljahr seien und distanziert sich von den anderen Fehltagen, in denen Schüler B einfach umgedreht ist.
    - Mutter von Schüler B hat Hilfe vom Jugendamt wegen der Schule in Anspruch genommen, welches ebenfalls irritiert reagiert hat, da Schule beim Jugendamt das Elternhaus als totale Katastrophe hingestellt haben könnte und das Jugendamt dies aber nicht so sieht.

    Was könnte die Mutter bzw der SChüler B nun tun, damit Ruhe einkehrt? Die Mutter von Schüler B dachte daran, evtl einen Anwalt in Anspruch zu nehmen und eine Unterlassungsverfügung gegen die Schule erstellen zu lassen, kennt sich damit aber nicht aus. Weiterhin überlegt die Mutter von Schüler B dies ans Schulamt zu melden und eine offizielle Beschwerde einzulegen, aber befürchtet, dass das nichts bringen würde außer noch mehr Probleme. Seit die Mutter von Schüler B Beschwerde über den Sozialdienst und die Stufenleitung eingelegt hat, sind die anderen Probleme mehr geworden. Gespräche mit der Schule bringen nichts und die Mutter geht davon aus, dass mündliche Gespräche eh wieder verdreht werden könnten. Daher hat Mutter von Schüler B kein Interesse mehr an persönlichen GEsprächen, da diese Erfahrungen bereits 3x gemacht wurden. Kann Schule einfach Attestpflicht verlangen, obwohl Schüler B aus Krankheit zusammengerechnet vll 2 Wochen gefehlt hätte? Kann Schüler B dem Schulamt mitteilen, dass er so oft aus Schule geht oder erst gar nicht hin, wegen dem Lehrerverhalten, selbst Hilfe vom Jugendamt bzgl Schule wollte/will und Widerspruch gegen das Bußgeld einlegen?
  2. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 21.04.2017, 22:08

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    Gar nicht einfach, darauf etwas passendes zu schreiben.
    Aber schönreden hilft auch nicht.

    Niemand hier kann die Behandlung in der Schule wirklich beurteilen. Keiner war dabei.
    Von daher kann man nur die Falldarstellung beurteilen.

    Aber die Beschreibung und die Art der Formulierungen scheint zu zeigen, dass besonders schädlich für den Schüler die vermutlich gestörte Wahrnehmung der Mutter ist.
    Die beschönigende Wortwahl ist besorgniserregend.

    Reduziert man das auf die Fakten, dann bleibt:

    Ein auffälliger Schüler, der durch massive Fehlstunden und sein Verhalten einer Schule verwiesen wurde und auch an der neuen Schule auffällig ist.
    In dem Zusammenhang sind auch besonders die Eltern durch Pflichtverletzungen auffällig geworden und sogar mit Bußgeld belegt.

    Das Bußgeld ist nicht gegen den Schüler, sondern gegen die Eltern verhängt worden. Und dass, weil sie Ihren Pflichten nicht nachkommen, die Einhaltung der Schulpflicht zu gewährleisten.

    Natürlich ist die Attestpflicht hier nicht nur möglich, sondern dringend geboten.
    Dabei geht es ja gerade darum, dass man hier weder dem Schüler, noch der Mutter trauen darf bzgl. der Fehlgründe.

    Bei einer Mutter die die Fehlstunden nicht bewertet haben möchte, bei denen der Schüler einfach umdreht, ist die Idee, das Jugendamt zuzuziehen eine wirklich gute Sache.

    Es scheint ja immerhin eine größere Zahl geschulter Pädagogen die Sorge zu haben, dass der Schüler im heimischen Umfeld gesundheitlich gefährdet ist.
    Der Arzt stellt dabei nur fest, dass es aktuell NOCH keine Schädigung gibt. Eine Gefährdung kann dennoch vorliegen.
    Das kann das Jugendamt am Besten bewerten.


    Die Art der Darstellung lässt doch sehr vermuten, dass das Problem hier nicht in den Lehrern zweier Schulen zu suchen ist.
    Vielleicht wäre es hilfreich, weniger Energie in Beschwerden zu stecken, sondern in einen konstanten Schulbesuch ohne Auffälligkeiten.
    Librarian gefällt das.
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