Schlafendender Anwalt

Dieses Thema "Schlafendender Anwalt - Straßenverkehrsrecht" im Forum "Straßenverkehrsrecht" wurde erstellt von Wellenschubser, 11. August 2017.

  1. Wellenschubser

    Wellenschubser Neues Mitglied 11.08.2017, 22:36

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    Schlafendender Anwalt

    Hallo liebe Forenbeitragsleser!

    Sehr gern würde ich hier über einen - natürlich fiktiven - Fall schreiben und Eure Meinung dazu wissen..

    Einmal angenommen, das jemand - hier einfach "XY" genannt- ein strafrechtliches Problem im Straßenverkehr hat und hier im Forum bei der Anwaltssuche fündig wird.

    Einmal vorgestellt, der Vorfall im Straßenverkehr hätte am 22.04.2017 gegen 05:20 Uhr stattgefunden und der anwaltliche Termin ca. 2 Wochen später - also ungefähr am 05.06.2017. Nach einem natürlich kostenpflichtigen Gespräch mit dem Anwalt und dem Hinweis auf finanzielle Schwierigkeiten bzgl. etwaiger zukünftiger Kosten wegen kürzlich vollzogener Scheidung wird zwischen den beiden vereinbart doch erst einmal die Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft zur Einsicht anzufordern und hierfür eine Vollmacht auszustellen.

    Nun bekommt der oben genannte "XY" am 18.07.2017 Post vom Anwalt mit dem Hinweis, das seine Akte aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen für einige Wochen "außer Kontrolle" geraten sei und daher erst am 14.07.2017 ( 40 Tage später) per Vollmacht Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft beantragt wurde.

    Am 19.07.2017 erhält "XY" den Strafbefehl per Zustellung mit Zustellungsurkunde.

    Am 10.08.2017 ( 23 Tage nach Zustellung des Strafbefehles ) bekommt "XY" einen weiteren Brief vom Anwalt in dem erklärt wird, das die Ermittlungsakte inzwischen vorliegen würde - sowie dem Hinweis, das sich das anwaltliche Schreiben wohl mit dem Antrag der Staatsanwaltschaft gegen "XY" einen Strafbefehl zu erlassen, überschnitten hätte und ihm ein solcher bisher auch noch nicht zugestellt wurde.

    Trotz des nach Behauptung des Anwaltes nicht vorliegenden Strafbefehles listet er dennoch exakt auf, was in dem "XY" seit 19.07.2017 vorliegenden Befehl an Strafmaß festgelegt wurde.

    Nun muß man kein Volljurist sein, um zu wissen das ein Strafbefehl nach Ablauf von zwei Wochen nach Zustellung ( 19.07.2017) rechtskräftig wird, sofern kein Einspruch schriftlich oder zu Protokoll an das zuständige AG eingelegt wird.

    Nun stellt sich "XY" die Frage, ob er die - natürlich fiktive - Kostenvorschussberechnung seines Anwaltes ( 4100 VV RVG, 4106 VV RVG, 7002 VV RVG, 7001 VV RVG ) in voller geforderter Höhe zu zahlen hat, wenn der Strafbefehl durch die Nichteinhaltung von Fristen seitens des von Ihm mit seiner Verteidigung beauftragten Anwaltes bereits rechtskräftig ist...

    Gerne würde ich zu diesem ( natürlich frei erfundenen ) Fall Eure Meinung hören. Wie würdet Ihr als "XY" darauf reagieren?
  2. JHS

    JHS V.I.P. 12.08.2017, 02:21

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