Schief gelaufener Nachnahmeverkauf ins europäische Ausland - was tun?

Dieses Thema "Schief gelaufener Nachnahmeverkauf ins europäische Ausland - was tun? - Europarecht" im Forum "Europarecht" wurde erstellt von Sauroman, 10. August 2017.

  1. Sauroman

    Sauroman Neues Mitglied 10.08.2017, 08:55

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    Schief gelaufener Nachnahmeverkauf ins europäische Ausland - was tun?

    Hallo zusammen,

    ich biete hier einen neuen fiktiven Fall, der mir einiges Kopfzerbrechen bereitet.

    Mal angenommen, jemand verkauft eine Gitarre über Ebay Kleinanzeigen nach, sagen wir mal, Ungarn, und einigt sich mit dem Käufer auf Zahlung per Nachnahme und auf einen Preis von sagen wir mal knapp über 600€.

    Dann macht der Verkäufer, der solche Geschäfte normalerweise über Vorauszahlung abwickelt, aber einen sehr, sehr dummen Fehler: Er vergisst, den Zahlschein auf das Paket zu kleben.

    Angenommen, der Käufer erhält dann das Paket, bestätigt per Chat den Empfang und freut sich und behauptet dann allerdings kurioserweise, der Paketbote hätte den Nachnahmebetrag kassiert, er (der Käufer) hätte auch etwas unterschrieben, aber keine Quittung bekommen.

    Welche, wenn überhaupt welche, Möglichkeiten hätte denn der Verkäufer in Deutschland, außer vielleicht zu versuchen, dem Käufer etwas Angst zu machen mit Aussagen wie "Anzeige erstatten gegen Paketboten" (in der Aussicht, dem Käufer scheinbar Glauben zu schenken, aber so Druck aufzubauen)?

    Ein weiteres Detail in diesem Fall wäre zB: Paketverfolgung würde ergeben, daß Paketbote nichts kassiert hat (laut deren System).

    Nach meiner Idee wäre es so, daß der Käufer zwar nicht unbedingt ein Betrüger "war", aber eventuell in Versuchung geführt wurde. Auch möglich (unwahrscheinlicher meiner Meinung nach) wäre, daß der Postbote das Geld kassiert hat und einbehalten hat. Auf jeden Fall aber das Paket als normales Paket und nicht als Nachnahmepaket ausgehändigt wurde.

    Gäbe es eine Möglichkeit, über Ungarn sozusagen Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten oder ähnliches?

    Oder sollte der fiktive, ziemlich dumme Verkäufer versuchen, die Sache einfach schnell zu vergessen?

    Bei dem Gedanken an diese ausgedachte Geschichte werde ich selbst ganz traurig :((

    Danke für Eure Hilfe!!
  2. cds

    cds Aktives Mitglied 11.08.2017, 08:26

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    Hallo.

    Ich befürchte hier wird sich niemand mit ungarischem Recht auskennen - entsprechend wird es schwierig.

    In Deutschland wäre es so: Wenn der Empfänger keine Quittung hat, dann kann er auch nicht beweisen das er wirklich bezahlt hat. Alleine die Aushändigung des Paketes ist kein Nachweis. Hierzu gibt es einschlägige Urteile.

    Eine Anzeige gegen Unbekannt ist komplett überflüssig.
    Das öffentliche Interesse daran das Sauroman seine Gitarre bezahlt bekommt liegt bei NULL - entsprechend stellt die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen schneller ein als die Anzeige aufgenommen wurde und verweist auf den Zivilklageweg.

    Ich befürchte wenn der Empfänger kein Einsehen hat bleibt nur zu empfehlen die 600€ abzuschreiben und daraus zu lernen. Die Kosten diesen Betrag einzufordern dürften höher sein als besagte 600€ - bei sehr ungewissen Aussichten.
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