Rücktritt vom Pferdekauf (gewerbl. Verkäufer)

Dieses Thema "Rücktritt vom Pferdekauf (gewerbl. Verkäufer) - Tierrecht" im Forum "Tierrecht" wurde erstellt von vroni82, 4. November 2011.

  1. vroni82

    vroni82 Neues Mitglied 04.11.2011, 19:16

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    Rücktritt vom Pferdekauf (gewerbl. Verkäufer)

    Soweit ich weiß, unterliegen die ersten 6 Monate im neuen Tierrecht/Käuferrecht der Beweislastumkehr, sprich ein gewerbl. Verkäufer wäre gezwungen zu beweisen, dass das Tier bei Verkauf gesund war bzw. der Mangel noch nicht bestand. (bitte korrigieren, falls ich damit falsch liege).+

    Mal angenommen, es wäre ein Kaufvertrag über ein Pferd zwischen einem gewerbl. Verkäufer und einer privaten Person geschlossen worden und folgende Sätze stünden in diesem Vertrag:
    "Das Pferd wird verkauft unter Ausschluss jedweder Mängelhaftung einschließlich möglicher versteckter Mängel, unabhängig davon, ob derartige Mängel zum Zeitpunkt des Kaufvertragsabschlusses oder aber zum Zeitpunkt der Ablieferung vorliegen.
    Der Verkäufer übernimmt keinerlei Gewähr oder Garantie für bestimmte Eigenschaften des Pferdes. Hinsichtlich der Beschaffenheit des Pferdes wird der Zustand als vertraglich vereinbart zu Grunde gelegt, der sich nach der Besichtigung des Pferdes durch den Käufer darstellt.
    Die Gewährleistungsrechte des Käufers verjähren abweichend von der gesetzlichen Regelung des §438 Abs. 1 Nr. 3 BGB innerhalb von drei Monaten nach Übergabe des Pferdes."

    Hätte ich gerne gewusst:

    1. darf ein gewerbl. Verkäufer die Sachmangelhaftung ausschließen?
    2. darf er die Beweislastumkehr von 6 auf 3 Monate verkürzen?
  2. zeiten

    zeiten V.I.P. 06.11.2011, 19:34

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    AW: Rücktritt vom Pferdekauf (gewerbl. Verkäufer)

    stimmt.

    und nein, die gesetzliche gewährleistung von zwei jahren kann ein gewerblicher händler nicht ausschließen oder verkürzen oder irgendwas dran drehen. auch nicht an der beweislastumkehr. dafür ist das gesetz ja gemacht: verbraucherschutz.
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