Rechtsbeistand des pflichtteilberechtigten antwortet nicht mehr

Dieses Thema "Rechtsbeistand des pflichtteilberechtigten antwortet nicht mehr - Erbrecht" im Forum "Erbrecht" wurde erstellt von Wuxel, 9. Januar 2017.

  1. Wuxel

    Wuxel Neues Mitglied 09.01.2017, 11:54

    Registriert seit:
    9. Januar 2017
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Rechtsbeistand des pflichtteilberechtigten antwortet nicht mehr

    Mal angenommen ein pflichteilsberechtigter fordert vom Erben mit Hilfe eines Rechtbeistandes seinen Pflichtteil und Auskunft über den Nachlass.
    Der Rechtsbeistand des Erben würde dann innerhalb der gesetzten Frist Auskunft über den Nachlass (Nachlassverzeichnis sowie weiteren Nachweise/Unterlagen) erteilen und erklären, dass der Nachlass überschuldet ist.
    Nach der Auskunftserteilung und Erklärung das der Nachlass überschuldet ist, würde der Rechtsbeistand vom pflichtteilberechtigten aber mehrere Monate nicht mehr antworten.

    Wäre ein solches Verhalten vom Rechtsbeistand des pflichtteilberechtigten normal?
    Antwortet man generell nicht mehr bei überschuldeten Nachlass bzw. wie lange könnte so eine Antwort vom Rechtsbeistand des pflichtteilberechtigten dauern.
    Nach welche Zeit ist nicht mehr mit einer Antwort zu rechnen?
    Gibt es da allgemeine Erfahrungswert bzw. pauschale Aussagen oder ist das wieder vom jeweiligen Einzelfall abhängig.
  2. khmlev

    khmlev V.I.P. 09.01.2017, 13:24

    Registriert seit:
    11. August 2014
    Beiträge:
    2.334
    Zustimmungen:
    403
    Punkte für Erfolge:
    83
    Geschlecht:
    männlich
    Renommee:
    389
    99% positive Bewertungen (2334 Beiträge, 389 Bewertungen)99% positive Bewertungen (2334 Beiträge, 389 Bewertungen)99% positive Bewertungen (2334 Beiträge, 389 Bewertungen)99% positive Bewertungen (2334 Beiträge, 389 Bewertungen)99% positive Bewertungen (2334 Beiträge, 389 Bewertungen)99% positive Bewertungen (2334 Beiträge, 389 Bewertungen)99% positive Bewertungen (2334 Beiträge, 389 Bewertungen)99% positive Bewertungen (2334 Beiträge, 389 Bewertungen)99% positive Bewertungen (2334 Beiträge, 389 Bewertungen)99% positive Bewertungen (2334 Beiträge, 389 Bewertungen)
    Welche Antwort erwartet der Erbe denn?
    Eine Eingangsbestätigung?
    Der Pflichtteilsberechtigte kann sich drei Jahre Zeit lassen, seine Ansprüche geltend zu machen. Die Auskunft über den Nachlass ermöglicht ja dem Pflichtteilsberechtigte erst seinen Anspruch zu berechnen.
  3. Anka D

    Anka D Star Mitglied 11.01.2017, 07:32

    Registriert seit:
    23. März 2015
    Beiträge:
    652
    Zustimmungen:
    114
    Punkte für Erfolge:
    43
    Renommee:
    138
    79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)
    Ich habe den Sachverhalt so verstanden, als dass der Rechtsanwalt des Pflichtteilsberechtigten sich nicht mehr meldet und der TE nachfragt, ob dies grundsätzlich normal ist und es ggfls. Vorschriften gibt, innerhalb welcher Zeit der Rechtsanwalt zum Vortrag der Gegenseite = angebliche Überschuldung schriftlich äußern sollte.

    Die Frage, die sich mir stellt, ist die, ob die Auskunft über den Nachlass bereits über den Rechtsanwalt gestellt wurde und was der TE konkret damit meint, dass der Rechtsanwalt sich nicht mehr meldet.
    Wurde der RA denn diesbezüglich angeschrieben/aufgefordert?
    Wird die Auskunft des Erben angezweifelt?
  4. Anka D

    Anka D Star Mitglied 11.01.2017, 07:34

    Registriert seit:
    23. März 2015
    Beiträge:
    652
    Zustimmungen:
    114
    Punkte für Erfolge:
    43
    Renommee:
    138
    79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)
    Nachtrag:
    Wurde die Auskunft außergerichtlich erteilt oder ist die Erbstreitigkeit vor Gericht anhängig?
  5. Wuxel

    Wuxel Neues Mitglied 11.01.2017, 08:35

    Registriert seit:
    9. Januar 2017
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Wuxel hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Genauso war die Anfrage von mir gemeint.
    Die Auskunft über den Nachlass wurde über den Rechtsanwalt des pflichtteilsberechtigten gestellt.
    Die Auskunft wurde innerhalb der gesetzten Frist durch den Rechtsanwalt des Erben erteilt.
    Seitdem ist Funkstille und es gibt seit Monaten keine Antwort vom Rechtsanwalt des pflichtteilsberechtigten.
    Es gibt keine Äußerung zum Vortrag der Überschuldung und es gibt auch keine Äußerung ob die Auskunft angezweifelt wird.
    Der Rechtsanwalt des Erben hatte den Rechtsanwalt des pflichtteilsberechtigten auch schon aufgefordert den Eingang der erteilten Auskunft zu bestätigen.
    Auch dazu gab es keine Reaktion oder Äußerung vom Rechtsanwalt des pflichtteilsberechtigten.
    Die Erbstreitigkeit ist nicht vor Gericht anhängig.

    Klar kann man jetzt mehrere Jahre abwarten bis die Ansprüche des pflichtteilsberechtigten verjährt sind. Aber liegt es nicht im Interesse beider Seiten die Sache abzuschließen? Ich meine irgendwann wollen die beiden Rechtsanwälte die Angelegenheit auch abrechnen. Ich kann mir nicht vorstellen das die Abrechnung der Rechtsanwälte erst nach der Verjährung erfolgt.
  6. hambre

    hambre V.I.P. 11.01.2017, 22:04

    Registriert seit:
    10. November 2010
    Beiträge:
    3.819
    Zustimmungen:
    338
    Punkte für Erfolge:
    83
    Renommee:
    364
    99% positive Bewertungen (3819 Beiträge, 352 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3819 Beiträge, 352 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3819 Beiträge, 352 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3819 Beiträge, 352 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3819 Beiträge, 352 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3819 Beiträge, 352 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3819 Beiträge, 352 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3819 Beiträge, 352 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3819 Beiträge, 352 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3819 Beiträge, 352 Bewertungen)
    Bei Überschuldung gibt es keine Pflichtteilsansprüche.

    Nein. Ein Abschluss ist für den Pflichtteilsberechtigten ausschließlich nachteilig, wenn der Nachlass überschuldet ist und er aktuell keine Möglichkeit sieht, das Gegenteil zu beweisen.

    Hat er ja vielleicht schon getan. Das muss er Dir aber nicht mitteilen.

    Kann ich mir auch nicht vorstellen, ist aber auch egal, da es Dich nichts angeht, wann der Anwalt des Pflichtteilsberechtigten von seinem Mandaten Geld haben will.
  7. Anka D

    Anka D Star Mitglied 16.01.2017, 12:27

    Registriert seit:
    23. März 2015
    Beiträge:
    652
    Zustimmungen:
    114
    Punkte für Erfolge:
    43
    Renommee:
    138
    79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)
    Teilzitat

    Sofern der RA des Pflichtteilsberechtigten dessen Vertrauen weiterhin genießt, sollte der Pflichtteilsberechtigte ihn schriftlich beauftragen, Stufenklage zu erheben; Vorteile sind zum einen, dass Fristen durch den Vorsitzenden Richter gesetzt und in aller Regel eingehalten werden, zum anderen, dass dem Erben auf seine Auskünfte die Versicherung an Eides Statt abverlangt werden kann.

    Diese Empfehlung gilt natürlich nicht, wenn die angebliche Überschuldung plausibel durch den Erben dargetan wird.
  8. Anka D

    Anka D Star Mitglied 16.01.2017, 12:32

    Registriert seit:
    23. März 2015
    Beiträge:
    652
    Zustimmungen:
    114
    Punkte für Erfolge:
    43
    Renommee:
    138
    79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)79% positive Bewertungen (652 Beiträge, 220 Bewertungen)
    Zu einer Bestätigung ist der Rechtsanwalt des Pflichtteilsberechtigten auch nicht verpflichtet: ich würde auch nicht jedes Stöckchen apportieren:).
Ähnliche Themen:
Titel Forum Datum
Rechtsbeistand/ Rechtsberatung Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 26. Dezember 2010
Auskunftsansprüche des Pflichtteilberechtigten Erbrecht 29. Juli 2010
Auskunftsansprüche des Pflichtteilberechtigten Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 29. Juli 2010
Rechtsbeistand Sozialrecht 26. Februar 2009
Rechtsbeistand Pflicht? Familienrecht 6. Mai 2008

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.


Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum