Psychisch kranke Nachbarin einweisen lassen

Dieses Thema "Psychisch kranke Nachbarin einweisen lassen - Betreuungsrecht" im Forum "Betreuungsrecht" wurde erstellt von Contrapunctus, 22. Mai 2013.

  1. Contrapunctus

    Contrapunctus Neues Mitglied 22.05.2013, 22:49

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    Psychisch kranke Nachbarin einweisen lassen

    In einem 10-Parteien Miethaus haben die meisten Bewohner seit einigen Jahren unter den Gewaltausbrüchen, Beleidigungen und Bedrohungen einer 43jährigen Nachbarin zu leiden. Zwei Personen im Haus wurden i. d. jüngeren Vergangenheit mit einem Küchenmesser verletzt, bzw. deren Wohnungstüre eingetreten.

    Nach diesen Vorfällen sei die Dame angeblich vom Vermieter gekündigt worden, lebt aber nach einem halben Jahr immer noch hier und belästigt verschiedene Bewohner in größeren Abständen immer wieder mit Geschrei, Beleidigungen und Bedrohungen, wenn sie getrunken hat. Auch nach bereits vier Strafanzeigen von Bewohnern schaltet sich keine öffentliche Stelle ein. Eine 14-jährige Tochter lebt mit im Haushalt lebt und erlebt die Anfälle ihrer Mutter immer hautnah. Auch nach einem gerichtlichen Anordnungsbeschluss, dass die Beklagte den Antragssteller nicht mehr belästigen dürfe, ignoriert sie. Der Vermieter und sein Anwalt erklären, sie haben keine rechtliche Handhabe unter der gesetzlichen Räumungsfrist.

    Einige Nachbarn im Hause sind sich einig, dass diese Frau unbedingt in eine psychiatrische Klinik gehört, zumal sie total uneinsichtig ist und vermutlich auch eine antisoziale Persönlichkeitsstörung aufweist. Dem Antragssteller stellen sich nun folgende Fragen:

    Wird die Nachbarin davon unterrichtet, wer den Betreuungsantrag, bzw. den Antrag auf Unterbringung gestellt hat? (Die Dame bewegt sich in sehr zwielichtigem Millieu und hat dem Antragssteller des öfteren schon mit mit körperlichen oder gesundheitlichen Konsequenzen gedroht)

    Hat so ein Antrag Aussicht auf Erfolg?

    Gäbe es noch andere Möglichkeiten, wie die Bewohner die Dame aus dem Haus bekommen?

    Ist es bei einem privaten Antragssteller notwendig, das Formular "Betreuungsanregung" mitzusenden? Vermutlich kann der Antragssteller als Nachbar keine vollständigen Angaben zu den darin gestellten Fragen machen.

    Danke schon mal für Eure Theorien.
  2. Humungus

    Humungus V.I.P. 22.05.2013, 23:06

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    AW: Psychisch kranke Nachbarin einweisen lassen

    Dan Antrag auf eine Betreuung kann man formlos stellen. Je mehr Zeugenaussagen gesammelt sind, und je mehr Antragsteller unterschreiben, je besser. Man sollte sich allerdings bemühen den Sachverhalt sachlich zu schildern. Übertreibungen oder Schimpfworte etc. disqualifizieren sehr schnell.

    Konsequent Anzeigen erstatten und bei Untätigkeit auch hier Rechtsmittel einlegen. Die Kombination Sucht mit Gewalttätigkeit ist eigentlich ein Garant für eine Unterbringung. Die arme Tochter...
  3. zeiten

    zeiten V.I.P. 22.05.2013, 23:15

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    AW: Psychisch kranke Nachbarin einweisen lassen

    das wäre ein grund für eine fristlose kündigung seitens des vermieters.

    was soll damit gemeint sein?

    ??? sind die nachbarn alle psychiatrisch vorgebildet?


    ja sie kann akteneinsicht nehmen, dann erfährt sie den namen der anregenden person.


    bislang ist nicht ersichtlich, dass die frau betreuung benötigt.

    eine rechtliche betreuung wird lediglich dann eingerichtet, wenn jemand seine geschäftlichen/medizinischen angelegenheiten nicht mehr geregeltn bekommt. das kann man aus der schilderung so erst mal nicht entnehmen.

    kündigung durch den vermieter. da es ja bereits mehrere tätlichkeiten und andere übergriffe gab, sollte eine kündigung möglich sein.

    nein, eine betreuunmg kann auch formlos angeregt werden.
  4. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 22.05.2013, 23:33

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    AW: Psychisch kranke Nachbarin einweisen lassen

    Das glaube ich nicht. Auf die Strafanzeigen hin schalten sich zumindest Polizei bzw. Staatsanwaltschaft ein und prüfen, ob ein Anfangsverdacht gegeben ist.

    Ja. Das ist so.

    Die Nachbarn können keinen Antrag auf Betreuung oder Unterbringung stellen. Antrag auf Unterbringung kann nur der Betreuer stellen. Antrag auf Betreuung kann nur der zu Betreuende selbst stellen. Andere Personen können eine Betreuung lediglich "anregen".

    Die Anregung kann formlos schriftlich oder mündlich bei der Geschäftsstelle der zuständigen Betreuungsabteilung (Amtsgericht) erfolgen. Zur Entscheidung über die Anregung benötigt das Gericht ein ärztliches Attest oder Gutachten. Falls kein Attest (z. B. ausgestellt vom Hausarzt) eingereicht werden kannt, oder die vorgelegten Unterlagen zur Entscheidung durch das Gericht nicht ausreichen, bestellt das Gericht ggf. einen Gutachter.

    Das entscheiden Institutionen, die dafür zuständig sind und die allem voran auch der Wahrung der Rechte der Betroffenen verpflichtet sind.

    Nein.
  5. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 22.05.2013, 23:34

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    AW: Psychisch kranke Nachbarin einweisen lassen

    So ist es.

    Das dauert natürlich.
  6. josef57

    josef57 Boardneuling 27.10.2013, 16:25

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    AW: Psychisch kranke Nachbarin einweisen lassen

    Hallo erstmal, da der geschilderte Sachverhalt wohl schon eine Weile zurückliegt, kommt diese Info vielleicht ein bißchen spät - aber:

    Bei den hier beschriebenen Vorfällen greift das Betreuungsgesetz in aller Regel nicht, wohl aber das jeweilige Landesunterbringungsgesetz (in NRW z.B. das "PsychKG"), welches eine psychiatrische Unterbringung, also auch gegen den Willen des Betroffenen, bei Selbst - oder Fremdgefährdung regelt.

    Bei den bisher erstatteten Strafanzeigen, z.B. wg Körperverletzung, wundert es mich, daß die aufnehmenden Polizeibeamten hier keine Auskunft zum Procedere gegeben bzw. das zuständige Gesundheitsamt (ggf auch das Ordnungsamt) vor Ort nicht weiter informiert haben.

    Letzteres kann man als besorgter Nachbar/In aber auch selbst (und bitte nicht anonym) vornehmen, schließlich bringt die kranke Frau ja auch sich selbst und ihr minderjähriges Kind in Gefahr.
  7. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 28.10.2013, 16:00

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    AW: Psychisch kranke Nachbarin einweisen lassen

    Das wundert mich ehrlich gesagt eher wenig, weil bekanntlich die Schilderung konkreter Fälle durch einen Poster nicht selten von den Tatsachenerhebungen abweicht, wie Polizei, Staatsanwaltschaft oder andere Behörden sie gemacht haben.

    In einem fiktiven Fall ist immer alles genau so, wie es geschildert wird. Allerdings sind eben die wenigsten hier geschilderten Fälle fiktiv, sie sind vielmehr konkret, und dann kommt es eben vor, daß die Polizei o.ä. Sachverhalte deutlich anders einschätzt als der Poster, der meist ja selbst Betroffener ist.

    Letzteres kann man als besorgter Nachbar/In aber auch selbst (und bitte nicht anonym) vornehmen, schließlich bringt die kranke Frau ja auch sich selbst und ihr minderjähriges Kind in Gefahr.[/QUOTE]
  8. desserteria

    desserteria Junior Mitglied 20.01.2014, 13:52

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    AW: Psychisch kranke Nachbarin einweisen lassen

    Bei Selbst - oder Fremdgefährdung kann die Einweisung durchs Gericht angeordnet werden. Aber dass jetzt Nachbarn den Antrag stellen und nicht die Behörden ist sehr merkwürdig.

    Scheibar möchten die Nachbarn die Vorgang etwas beschleunigen statt die Justiz weiter ermitteln zu lassen. Ab in die Klapse!

    Und ja, die Betroffene wird über die gestellten Anträge informiert. Sie hat das Recht dazu.
    Ob die Antragsteller namentlich genannt werden, weiß ich nicht. Ich persönlich hoffe es. :D
  9. bougi

    bougi Forum-Interessierte(r) 05.03.2014, 13:47

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    AW: Psychisch kranke Nachbarin einweisen lassen

    Bin kein Jurist, aber mir wurde kürzlich in einer Anfrage wegen eventueller Betreuung einer nahestehenden Person von der Rechtspflegerin des Amtsgerichtes ausdrücklich gesagt, dieser Antrag (oder Anregung, wie auch immer) könne durchaus anonym erfolgen.

    Moralisch mag man das bewerten, wie man will. Ich bin wahrhaftig kein Fan von Denunziantentum und Blockwartmentalität. Aber bei jemandem mit bekanntem Hang zur Gewalttätigkeit würde ich mir wohl auch dreimal überlegen, so etwas mit Namensnennung zu tun.

    Was mich bei diesem Fall allerdings sehr irritiert, ist die Tatsache, dass die Nachbarn anscheinend nur ihr eigenes Wohl im Blick haben. Hat mal irgendjemand einen Gedanken an die Tochter verschwendet? Da wäre ja wohl ein Hinweis ans Jugendamt das Mindeste.
  10. AtzeKC

    AtzeKC Neues Mitglied 26.06.2017, 06:13

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    Das Leiden der Betroffenen ist für die Behörden auch nicht immer gleich einsichtig. Immer wird ein Gutachten gestellt und Sie werden Überprüft aber die Person mal live ohne Ankündigung zu erleben und das jeden Tag vor Augen vorgeführt zu bekommen dann denke ich versteht man das leiden immer noch am ehesten von den Betroffenen.
  11. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 10.07.2017, 11:45

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    Ein Behördenmitarbeiter ist fachlich überhaupt nicht kompetent, die Notwendigkeit einer Einweisung in eine psychiatrische Klinik zu beurteilen.
    Dafür braucht man Gutachter, und das ist auch sehr gut so. Ob irgendein Verwaltungsangestellter oder Beamter meint "Die Frau braucht Hilfe!", ist herzlich unerheblich - eine Behörde kann aus eigener Anschauung maximal sagen "Das muss sich mal ein kompetenter Arzt anschauen".
  12. CruNCC

    CruNCC V.I.P. 10.07.2017, 22:10

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