Produkt verursacht Schäden

Dieses Thema "Produkt verursacht Schäden - Kaufrecht / Leasingrecht" im Forum "Kaufrecht / Leasingrecht" wurde erstellt von Debauchery, 3. Juli 2007.

  1. Debauchery

    Debauchery Junior Mitglied 03.07.2007, 14:28

    Registriert seit:
    11. Oktober 2006
    Beiträge:
    60
    Zustimmungen:
    1
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    21
    Keine Wertung, Debauchery hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Debauchery hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Debauchery hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Debauchery hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Debauchery hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Debauchery hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Debauchery hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Debauchery hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Debauchery hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Debauchery hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Produkt verursacht Schäden

    Nehmen wir an, Max P. aus O. kauft sich ein Produkt. Er würde dieses Produkt erhalten und sachgemäß anschließen (Elektrogerät). Dieses Produkt würde einen Kurzschluss verursachen und dabei ein angeschlossenes Produkt beschädigen. Müsste der Verkäufer auch das andere Produkt ersetzen, dass nicht von ihm stammt, dass aber durch sein Produkt kaputt gegangen wäre?

    Gruß Stefan
  2. Claus H.

    Claus H. Star Mitglied 03.07.2007, 14:31

    Registriert seit:
    11. Juni 2007
    Beiträge:
    560
    Zustimmungen:
    59
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    83
    98% positive Bewertungen (560 Beiträge, 60 Bewertungen)98% positive Bewertungen (560 Beiträge, 60 Bewertungen)98% positive Bewertungen (560 Beiträge, 60 Bewertungen)98% positive Bewertungen (560 Beiträge, 60 Bewertungen)98% positive Bewertungen (560 Beiträge, 60 Bewertungen)98% positive Bewertungen (560 Beiträge, 60 Bewertungen)98% positive Bewertungen (560 Beiträge, 60 Bewertungen)98% positive Bewertungen (560 Beiträge, 60 Bewertungen)98% positive Bewertungen (560 Beiträge, 60 Bewertungen)98% positive Bewertungen (560 Beiträge, 60 Bewertungen)
    AW: Produkt verursacht Schäden

    Juristen nennen das einen weiter fressenden Mangel (oder Schaden...?).

    Händler nur, wenn ihn ein Verschulden trifft. Weiß er, dass das Gerät defekt ist und zu solchen Folgen führt oder müsste er es wissen, dann könnte man über einen Schadensersatzanspruch nachdenken. Wird in der Regel wohl eher nicht so sein oder aber zumindest nicht zu beweisen sein.
  3. Augustus81

    Augustus81 V.I.P. 03.07.2007, 20:18

    Registriert seit:
    16. September 2006
    Beiträge:
    1.112
    Zustimmungen:
    90
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    123
    100% positive Bewertungen (1112 Beiträge, 92 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1112 Beiträge, 92 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1112 Beiträge, 92 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1112 Beiträge, 92 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1112 Beiträge, 92 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1112 Beiträge, 92 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1112 Beiträge, 92 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1112 Beiträge, 92 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1112 Beiträge, 92 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1112 Beiträge, 92 Bewertungen)
    AW: Produkt verursacht Schäden

    Man sagt beides: Weiterfresserschaden oder weiterfressender Mangel.

    Das ist hier aber, wenn ich den SV richtig deute, nicth einschlägig. Der Weiterfresserschaden ist deliktisch nach § 823 erfaßt, hat allerding szur Voraussetzung, daß eine mangelhafte Sache einen über den zunächst gegebenen Mangelunwert hinausgehenden Schaden an derselben Sache verursacht. Hier ist, wenn ich das richtig verstehe, etwas ANDERES (oder beides?) kaputt gegangen?

    Es handelt sich dann um einen Mangelfolgeschaden, für den § 280 I gilt. Also Pflichverletzung und Vertretenmüssen als Voraussetzungen. Die Gewährleistungsrechte bzgl der urspr Kaufsache bleiben daneben bestehen. Was die Sachlage in der Praxis anbelangt, gebe ich Dir aber völlig Recht: Der Verkäufer wird im Normalfall den Beweis für das Nichtvertretenmüssen führen können, da hieran keine "übermenschlichen" Anforderungen gestellt werden... Das hat jedoch keine Auswirkungen auf die Gewährleistungsrechte bzgl der Kaufsache.
    Zuletzt bearbeitet: 3. Juli 2007