Private und gewerbliche Nutzung der Antivirenprogramme

Dieses Thema "Private und gewerbliche Nutzung der Antivirenprogramme - Computerrecht / EDV-Recht" im Forum "Computerrecht / EDV-Recht" wurde erstellt von Piolli, 4. Juli 2017.

  1. Piolli

    Piolli Boardneuling 04.07.2017, 13:46

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    Private und gewerbliche Nutzung der Antivirenprogramme

    Liebe Forumteilnehmer,
    dürfte freiberuflich tätiger umsatzsteuerbefreiter Kleinunternehmer, ausgestattet mit 6 PS's und einem Verwaltungssystem auch eine private Antiviruslizenz nutzen? Wenn nicht, wo steht es gesetzlich vorgeschrieben? Wenn man trotzdem eine Privatlizenz nutzt, was passiert dann?
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juli 2017
  2. mumpel

    mumpel V.I.P. 05.07.2017, 03:39

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    Hallo!

    Das steht in den Nutzungsbedingungen des AV-Programms. Das Gesetz hat damit nichts zu tun.

    Das wäre eine zivilrechtliche Sache. Aber dafür müsste der Hersteller erstmal herausfinden dass eine Firma Privatlizenzen nutzt. Passieren kann da aber nicht viel. Auch wenn in den Nutzungsbedingungen eine kommerzielle Nutzung ausgeschlossen wird kann der Hersteller m.E. die Nutzung von Firmenlizenzen nicht per Gericht erzwingen. Ich wüsste auch nicht dass das je ein Softwarehersteller in DE gemacht hätte.

    Gruß, René
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  3. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 08.07.2017, 09:09

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    Und eine strafrechtliche. Die Software entgegen den Lizenzbedingungen zu nutzen ist eine Urheberrechtsverletzung, und die ist auch eine Straftat.
  4. mumpel

    mumpel V.I.P. 08.07.2017, 20:51

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    Stellt sich die Frage ob die Hersteller dem nachgehen. Meist steht in den Lizenzbedingungen etwas von "Firmen". Ein Selbstständiger ist aber keine Firma. Viele kleine Händler nutzen die "Home & Student", m.E. zu recht (weshalb sollte man Access und Outlook kaufen wenn man es nicht braucht). M.E. halten viele Lizenzbestimmungen einer Prüfung vor einem deutschen Gericht oder vor dem EuGH nicht stand. Sieht man ja am "OEM-Urteil".
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  5. Piolli

    Piolli Boardneuling 23.07.2017, 13:16

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    Lieber René,
    vielen Dank für die ausführliche und begründete Antwort. Man hat also zurecht Zweifel an der Nutzungstrennung privat/geschäftlich. Zu der weiteren Verunsicherung und der Berechtigung der Fragestellung trägt aktueller AV-Sieger bei - er macht nämlich keinen Unterschied dazwischen und verkauft sein Antivirusprogramm zum gleichen Preis.
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juli 2017 um 18:45 Uhr
  6. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 23.07.2017, 17:32

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    Nein. In den Lizenzbedingungen steht üblicherweise "gewerbliche Nutzung"
    Firma kann man nicht sein, "Firma" ist der Name, unter der der Kaufmann sein Handelsgeschäft betreibt.
    Das ist eine andere Baustelle. Selbst wenn aber "Firma" in Lizenzbedingungen stehen sollte, wäre das als "gewerbsmäßige" Nutzung zu interpretieren. Man würde im Zweifel auf die "Unternehmer"-Definition des BGB abstellen, nach der jeder Unternehmer ist, der nicht Verbraucher ist.
    (Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.)
  7. mumpel

    mumpel V.I.P. 24.07.2017, 03:48

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    Der Freiberufler kauft z.B. sein Notebook im Geschäft oder im Internet, wie ein normaler Verbraucher. Somit ist der Freiberufler m.E. einem Verbraucher gleichzustellen.
  8. nofirstlevel

    nofirstlevel Star Mitglied 24.07.2017, 04:31

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    Man muss aber auch nicht unter jedem Bett ein Monster vermuten. Mal abgesehen davon, daß AV-Software Schlangenöl gleich kommt, wüsste ich nicht, wie ein AV-Programm feststellen will, ob die Software regelkonform genutzt wird und zum anderren, wenn man seinen PC unbedingt einreiben will, gibt es auch die windowseigene Software. Die reicht vollkommen aus und öffnet nicht noch zusätzliche Ports, die die Sache nur noch schlimmer machen und Sicherheit vortäuschen.
  9. mumpel

    mumpel V.I.P. 24.07.2017, 09:13

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    Mal davon abgesehen kann ich nicht nachvollziehen weshalb ein Freiberufler bzw. Kleinunternehmer für ein paar Euro ein Gerichtsverfahren riskiert. Ein AV-Programm kostet maximal 6,- Euro im Monat, Microsoft Office kostet 8,25 Euro im Monat (inkl. Outlook und Access). Für diese Kleckerbeträge lohnt sich noch nicht einmal ein Steuerberater. Selbst bei 6 PCs ist das für mich kein Betrag bei dem es sich lohnt vor Gericht zu streiten.
    Zuletzt bearbeitet: 24. Juli 2017 um 09:19 Uhr
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