Polizeieinsatz wegen handy-app

Dieses Thema "Polizeieinsatz wegen handy-app - Polizeirecht" im Forum "Polizeirecht" wurde erstellt von Libailong, 16. Juni 2017.

  1. Libailong

    Libailong Neues Mitglied 16.06.2017, 07:08

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    Polizeieinsatz wegen handy-app

    Mal angenommen eine fiktive Person A benutzt eine anonyme Handy-App in der Anonym ein Beitrag eingestellt werden kann, den alle Benutzer dieser App lesen können. In diesem Beitrag gibt Person A vor einen Suizid zu planen mit Angabe der Methode und geplanten Tatzeitpunkt. Sie macht aber darauf aufmerksam, dass sie keine Hilfe möchte. Daraufhin verständigt Person B, ein Benutzer der App, die Polizei. Die rückt mit 2 Mann an und stellt fest das keine tatsächliche Suizidabsicht besteht. Mit welchen rechtlichen Konsequenzen hätte Person A zu rechnen? Ist beispielsweise eine Gefängnisstrafe denkbar?
  2. Gammaflyer

    Gammaflyer Star Mitglied 16.06.2017, 08:34

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    Es kann sein, dass der Person Einsatzkosten in Rechnung gestellt werden.
    Eine Gefängnisstrafe ist nicht zu erwarten.
  3. Libailong

    Libailong Neues Mitglied 16.06.2017, 13:31

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    So wie ich das sehe könnte Person A aber wegen § 145 Absatz 1 und § 126, selbst als Ersttäter 1-3 Jahre Haft erhalten, oder müssen da besonders schwere Bedingungen vorliegen?
  4. Gammaflyer

    Gammaflyer Star Mitglied 16.06.2017, 13:38

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    Natürlich müssen für Höchststrafen oder Strafen am oberen Rand des Rahmens die Umstände besonders gravierend sein.
  5. Marie Larsen

    Marie Larsen V.I.P. 16.06.2017, 19:20

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    Liegt beides nicht vor aus meiner Sicht. Bei ersterem fehlt es an der Gegewärtigkeit der Gefährdungslage und bei zweiterem mangelt es an einer Katalogstaftat.
    Es gibt immer noch Leute, die jodeln? o_O
  6. Libailong

    Libailong Neues Mitglied 16.06.2017, 20:57

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    Nein, niemand jodelt mehr, deshalb ist das hier doch ein fiktiver Fall. ;)
    Bei § 145 hätte ich gedacht, dass der Strafbestand des Vortäuschens einer Gefahrenlage erfüllt wird. Zählt etwa das Ankündigen eines Suizids nicht als solche, oder liegt es daran, dass man Person A schwer unterstellen kann, sie hätte einen solchen Notruf mit Absicht durch Person B. herbeiführen wollen?

    Wie du sicherlich merkst, habe ich keine Ahnung vom Recht, aber wenn ihr mir die Fragen dennoch beantwortet wäre ich euch sehr dankbar.
    Zuletzt bearbeitet: 16. Juni 2017
  7. Marie Larsen

    Marie Larsen V.I.P. 17.06.2017, 10:49

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    Ja das würde ich so sehen, die bloße Ankündigung eines in der Ferne liegendenden Suizides ist kein Vortäuschen eines Unglücksfalls.
  8. Libailong

    Libailong Neues Mitglied 17.06.2017, 12:51

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    Ja, da liegt das Problem. In meinem Original Post habe ich ja geschrieben das Person A den geplanten Tatzeitpunkt angegeben hat. Damit war die genaue Stunde und der Tag gemeint, sowie eine Beschreibung des vermeintlich geplanten Vorgehens.
    Die Polizei erschien auch am vermeintlichen Tat-Tag. Erfüllt das den Straftatbestand des vortäuschen eines Unglücksfalls, oder gehört Suizid generell nicht dazu, weil ein Unglücksfall ja nicht willentlich und geplant eintreten kann.

    Nachtrag: Ich hab jetzt mal nachgesehen. Ein freiverantwortlicher Suizid wird nicht als Unglücksfall gewertet. Eine Ausnahme wäre, wenn der Suizident kenntlich gemacht hätte, dass sich seine Meinung über den Suizid geändert hat nach seinem Selbstmordversuchsbeginn.
    Nochmal Vielen Dank ihr helft mir echt weiter, vor Allem Marie Larsen
    Zuletzt bearbeitet: 17. Juni 2017
  9. NeuerUser32

    NeuerUser32 Boardneuling 17.06.2017, 16:59

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    Bei solchen Polizeieinsätzen ("Angedrohter Suizid") wird normal auch der Rettungsdienst alarmiert. Ggf. kämen die Kosten für Rettungswagen und ggf. Notarzteinsatz noch dazu. Je nach Landkreis sind das schnell mal 1000 Euro.

    Sollte es bezüglich der Suizidandrohung zu Gleissperrungen kommen, dann könnte es schnell richtig teuer werden.
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