Pflicht zur Rechnungsstellung?

Dieses Thema "Pflicht zur Rechnungsstellung? - Steuerrecht" im Forum "Steuerrecht" wurde erstellt von sflori, 20. April 2017 um 00:24 Uhr.

  1. sflori

    sflori Boardneuling 20.04.2017, 00:24

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    Pflicht zur Rechnungsstellung?

    Hallo allerseits,

    ich bin neugierig über eure Meinung zu folgendem Sachverhalt:

    (1)
    Ein neues Produkt (z.B. ein Handy) wird über eine Vermittlerplattform (z.B. eBay oder Amazon Marketplace) angeboten. Die Preisauszeichnung erfolgte mit dem Zusatz "Alle Preisangaben inkl. USt".

    (2)
    Es kommt ein Kaufvertrag zustande zwischen einem Händler in den USA und einem deutschen Privatkunden.

    (3)
    Die Ware wird aus einem deutschen Lager der Vermittlerplattform an den deutschen Privatkunden verschickt.

    (4)
    Das Inkasso wird durch die Vermittlerplattform durchgeführt.

    (5)
    FRAGEN:
    - Besteht USt-Pflicht?
    - Besteht für den Händler die Pflicht, dem Kunden eine Rechnung mit ausgewiesener USt gem. § 14 UStG zu senden?
    - Darf man die Zahlung an die Vermittlerplattform aussetzen, wenn keine Rechnung gesendet wurde?

    (6)
    MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG:
    Ich sehe grundsätzlich eine Pflicht zur Rechnungserstellung nach § 14 UStG, bin mir jedoch unsicher, welche Möglichkeiten der Endkunde hat, die Rechnungserstellung zu erzwingen, wenn sie nicht durch den Händler erfolgt.

    Danke und viele Grüße aus Mainz.

    Flo.
  2. Erbsenzaehler

    Erbsenzaehler Forum-Interessierte(r) 20.04.2017, 11:13

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    Unternehmereigenschaft des Verkäufers scheint mir unstreitig. Ort der Lieferung ist da, wo die Beförderung/ Versendung beginnt § 3 Abs. 6 Satz 1 UStG. Also ist der Ort in D, die Lieferung ist steuerbar und mangels Befreiung steuerpflichtig.

    Eine Pflicht zur Ausstellung einer ordnungsgemäßen Rechnung besteht, wenn der Abnehmer seinerseits Unternehmer ist. Sonst kann er die enthaltene Umsatzsteuer zurückbehalten, bis er eine ordnungsgemäße Rechnung gem. § 14 UStG erhält. Wenn er schon gezahlt hat - tja, Pech.
  3. hambre

    hambre V.I.P. 20.04.2017, 11:15

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    Woraus sollte sich diese Pflicht ergeben? Gegenüber einem Privatkunden besteht eine derartige Pflicht nicht.
  4. Donald Duck

    Donald Duck Star Mitglied 21.04.2017, 18:32

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    Nach dem Sachverhalt ist der Endabnehmer Privatkunde; damit hat er auch keinen Anspruch auf eine die USt ausweisende Rechnung.

    Davon unabhängig ist aber die Frage, ob der Vorgang als solcher USt-pflichtig ist.
    Die Lieferung erfolgt - wie Erbsenzähler schon gesagt hat - durch einen Unternehmer im Rahmen seines Unternehmens gegen Entgelt im Inland; damit unterliegt der Vorgang natürlich der USt, die der liefernde Unternehmer auch zahlen muß. Wo er seinen Sitz hat, ist nicht relevant.
  5. sflori

    sflori Boardneuling 24.04.2017, 01:02

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    Danke für die interessanten und hilfreichen Antworten! :)

    Flo.
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