Pflegedienst - Hauptleistungen - Pflichtverletzung

Dieses Thema "Pflegedienst - Hauptleistungen - Pflichtverletzung - Sozialrecht" im Forum "Sozialrecht" wurde erstellt von fereunum, 17. März 2017.

  1. fereunum

    fereunum Neues Mitglied 17.03.2017, 18:01

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    Pflegedienst - Hauptleistungen - Pflichtverletzung

    Schönen gute Abend,

    nehmen wir mal folgenden fiktiven Fall an:

    Pflegedienst P betreut A. (a wird parenteral ernährt, sowie auf Absagung seines Luftröhrenschnitts angewiesen)

    Nun, bekommt A, abends von der Pflegerin gesagt, sie sei krank und könne am nächsten und übernächsten Tag nicht den Dienst antreten.
    A hält telefonisch Rücksprache mit P und möchte wissen, wer nun die Pflegekraft ersetzt.
    Daraufhin erwirdert die Pflegedienstführungstelle, es könne keiner kommen, da kein Personal. Es wird auf eine Einweisung ins Krankenhaus gedrängt!
    Der Pflegedienst hat tatsächlich aber 60-80 Pflegefachkräfte eingestellt.


    Nun die Frage des A, was er im Falle einer Einweisung unternhemen? Welche möglichen Ansprüche stehen ihm zu? Kann dem schwerkranken Patient, eine Einweisung ins Krankenahus einfach "so zugemutet" werden wenn der Pflegedienst einfach sagt"kein Personal?!"


    Variante:
    Die Schwester des A könnte die Arbeit vom Pflegedienst übernehmen. (da sie vom fach ist) Stehen ihr Ersatzansprüche für die erbrachte Arbeit zu?


    So, für Variante 2 dachte ich an eine Geschäftsfürhung ohne Auftrag.
    Im Ausgangsfall bin ich mir unsicher, da es sich hier doch bestimmt un einen Behandlungsvertrag handelt? Da bin ich nicht so fit drin, allerdings dürfte eine Hauptleistungspflicht eines Pflegedienst sein, die Pflege zu gewährleisten. Sich einfach nur mit dem Satz "Kein Personal" aus dem Staub zu machen, hinkt doch sehr den Grundsätzen Treu&Glauben nach ... so kann ja praktsich jeder Pflegedienst seine Tätigkeit pervertieren ..
    Zuletzt bearbeitet: 17. März 2017
  2. Katja 999

    Katja 999 V.I.P. 17.03.2017, 23:47

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    Das kann (und sollte) nicht sein!
    Ein Pflegedienst steht in der Verantwortung....!
  3. Casa

    Casa V.I.P. 18.03.2017, 00:55

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    Ja.
    Wenn Pflegedienst wirklich nicht kann. Bei so vielen Pflegenden kann allerdings eine Möglichkeit bestehen. Das ist aber kein Fall, welcher sofort durchsetzbar wäre. Die Vergütung für die Leistung des Pflegedienstes wäre zu kürzen.

    Ja. Im Rahmen der gekürzten Beträge für den Pflegedienst und ggf. zusätzliche Aufwendungen, um 20km oder X km mehr zu fahren, soweit wirtschaftlich vernünftig und notwendig.

    Die Anspruchsgrundlage könnte ich auch nicht ad hoc herzaubern. Was ich zuvor sagte erscheint sehr wahrscheinlich.
  4. Katja 999

    Katja 999 V.I.P. 19.03.2017, 22:46

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  5. Casa

    Casa V.I.P. 20.03.2017, 10:36

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    Das ist klar. Aber auch ein Pflegedienst kann nicht mal eben so Personal herbeizaubern. Und wenn die Grippewelle kommt und einige ausfallen, dann ist das mist, aber passiert. Und Grippeviren halten sich nunmal nicht an bestehende Behandlungsverträge.
  6. Katja 999

    Katja 999 V.I.P. 20.03.2017, 22:28

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    Aus eigener Erfahrung in der Pflege wurde bei entsprechendem kritischen Krankenstand ein Zeitarbeitsunternehmen beauftragt, um die Leistung zu erbringen.....
  7. Casa

    Casa V.I.P. 21.03.2017, 14:35

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    Kann man machen, muss man aber nicht. Leistet der Pflegedienst nicht, so ist das eine rein zivilrechtliche Sache.

    Ansonsten muss er nur noch der zu pflegenden Person bescheid geben oder wenn diese ihre Angelegenheiten nicht selbst regeln kann, den Angehören bescheid geben, da andernfalls Körperverletzung vorliegen würde. Ggf. muss das Pflegeunternehmen einen Rettungswagen rufen, damit die Personen in ein Krankenhaus verbracht werden können.

    Um das was erfahrungsgemäß passiert, geht es hier nicht. Die Frage lautet anders.
  8. Katja 999

    Katja 999 V.I.P. 21.03.2017, 22:37

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    Zuletzt bearbeitet: 21. März 2017 um 22:47 Uhr
  9. Casa

    Casa V.I.P. 22.03.2017, 08:36

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    Das muss nicht ausdrücklich vereinbart sein. Genausowenig muss man bei einem Kaufvertrag § 433 BGB vereinbaren.

    Das ist überhaupt nicht streitig, dass er es muss.

    Wenn er es nicht tut, nimmt man ihn zivilrechtlich in Anspruch.
    Bitte mal den Ausgangsthread richtig lesen.
  10. Katja 999

    Katja 999 V.I.P. 25.03.2017, 00:17

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  11. Casa

    Casa V.I.P. 25.03.2017, 20:41

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    Das ist klar. Was willst du uns damit sagen?

    Vielleicht ist ein Juraforum nicht die richtige Freizeitbeschäftigung für dich.
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