Persönliches Erscheinen d. Beklagten zum Gütetermin

Dieses Thema "Persönliches Erscheinen d. Beklagten zum Gütetermin - Arbeitsrecht" im Forum "Arbeitsrecht" wurde erstellt von aXXL, 4. Juni 2010.

  1. aXXL

    aXXL Star Mitglied 04.06.2010, 09:11

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    Persönliches Erscheinen d. Beklagten zum Gütetermin

    Mal angenommen, Person A hat sich entschlossen gegen seine frühere Arbeitgeberin B vor dem Arbeitsgericht zu klagen.
    Es wird ein Termin zur Güteverhandlung anberaumt. Kläger und Beklagte sind persönlich geladen.
    Der anberaumte Termin platzt, weil die Beklagte dem Gericht einen Tag vorher mitteilt, sie sei zum festgesetzten Datum bei einem wichtigen Geschäftstreffen in einer anderen Stadt.

    Zeitgleich mit der vom Gericht zugestellten Umterminierung erhält der Kläger ein Schreiben des Anwalts der Beklagten, in dem jener mitteilt, die Beklagte werde sich beim neu angesetzten Termin durch ihren "Lebensabschnittsgefährten" vertreten lassen. (Der Gefährte ist/war mit den betrieblichen Abläufen vertraut, hatte jedoch keine Entscheidungsbefugnis.)

    Frage: Kann und darf die Beklagte dem Termin fernbleiben und sich vertreten lassen, obgleich sie persönlich geladen ist?

    Welche gerichtlichen Mittel sind zulässig, um im Falle eines erneuten Fernbleibens der Beklagten vom Gütetermin selbige an
    die erforderliche Zügigkeit einer arbeitsrechtlichen Entscheidung zu erinnern? Kann das Gericht - so es sich ähnlich verar.... vorkommt wie der Kläger - ggf. ein Ordnungsgeld verhängen? Kann der Kläger beantragen ein Ordnungsgeld gegen die Beklagte zu verhängen, sofern diese erneut nicht erscheint und stattdessen ihren Gefährten vorschickt bzw. -schiebt?
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