P-Konto durch Bank kündbar?

Dieses Thema "P-Konto durch Bank kündbar? - Bankrecht" im Forum "Bankrecht" wurde erstellt von Mammutschubbser, 16. Mai 2013.

  1. Mammutschubbser

    Mammutschubbser Boardneuling 16.05.2013, 17:11

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    P-Konto durch Bank kündbar?

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    nehmen wir mal an, ein Kunde hat bei einer Bank ein P-Konto (Bafög-Empfänger + Minijob (unregelmäßig) + Kindergeld sind seine monatlichen Einkommen). Wie wir das vom Bafög-Amt kennen, kann es unter Umständen zu einer verzögerten Zahlung kommen, da die Bearbeitung des Antrags noch andauert. Jetzt hat der Kunde ein Paar Monate keinen Eingang außer der 150-170 Euro Kindergeld und es kommt dementsprechend zur 1. Kontopfändung sowie einige Rücklastschriften. Die Bank schickt nach der 1. Pfändung nun die Aufforderung, man solle unterschreiben, das P-Konto in ein Guthabenkonto umzuwandeln. (ohne Angabe von Gründen)
    Nehmen wir mal an, der Kunde unterschreibt das NICHT, weil er das P-Konto braucht, um zumindest nicht zu verhungern. Darf die Bank daraufhin das P-Konto auflösen mit der Begründung, der Kunde hätte die Umwandlung in ein Guthabenkonto nicht unterschrieben? (Auflösung des Kontos wäre in diesem fiktiven Fall übrigens innerhalb von 4! Wochen... nicht 8 wie es bei einer ORDENTLICHEN Kündigung üblich wäre) Der einzige Grund lt. Bank wäre die fehlende Unterschrift, die der Kunde jetzt übrigens auch nicht mehr nachreichen darf. Es stehe ihm jedoch frei, ein NEUES Guthabenkonto bei ihnen zu eröffnen.
    Darf die Bank das theoretisch? Schlichtungsstellen etc. sind übrigens keine Hilfe, da die Bearbeitung ca. 8 Wochen dauern würde.
    Danke im Voraus!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Mammutschubbser
     
  2. Cloakmaster

    Cloakmaster V.I.P. 17.05.2013, 18:12

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    AW: P-Konto durch Bank kündbar?

    Ein P-Konto kann und darf nur als reines Guthaben-Konto existieren., Das ist ein wesentliches Merkmal eines jeden P-Konto.

    Bestehende Konten können nicht in ein P-Konto umgewandelt werden, so lange der Kontostand im "Minus" ist.

    Von da her kann ein Konto, welches KEIN "Guthaben-Konto" ist, kein P-Konto sein. Und ein solches allgemeines Konto wäre jederzeit durch die Bank kündbar.

    P-Konten kann eine Bank dagegen nicht so einfach kündigen.
     
  3. Mammutschubbser

    Mammutschubbser Boardneuling 17.05.2013, 18:47

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    AW: P-Konto durch Bank kündbar?

    Richtig, das P-Konto war NIE im Minus, weil das eben NICHT möglich ist. Die Bank will das P-Konto trotzdem in ein reines Guthabenkonto umwandeln (das heißt eben in ein Guthabenkonto OHNE Pfändungsschutz). Da dies vom Kunden nicht gewünscht war, hat er nicht unterschrieben.

    Gibt es §§, die man der Bank nennen könnte, wenn sich diese nicht auf Gespräche einlässt?
     
  4. Cloakmaster

    Cloakmaster V.I.P. 17.05.2013, 19:06

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    AW: P-Konto durch Bank kündbar?

    Ah, jetzt kommen wir der Sache näher. Die Bank möchte also, daß das P-Konto zurückgewandelt wird in ein allgemeines Konto, mit dem Zusatz, dieses dann als reines Guthaben-Konto, aber eben ohne Pfändungsschutz zu führen, richtig?

    Eine Rückumwandlung eines P-Konto in ein allgemeines Konto wurde vom Gesetzgeber bewusst NICHT vorgesehen. Kunden haben also keinen Anspruch darauf. Aber prinzipiell ist eine solche Änderung möglich, wenn Bank und Kunde sich darüber einig sind.

    Das Aninnen macht nur Sinn, wenn die Bank zB Bankgebühren belatet/belasten möchte, und dies aufgrund des Pfändungsschutz nicht darf. Oder wenn die Bank den Kunden schlicht los werden will. Einige Banken stehen auch offen feindselig dem P-Konto gegenüber, da eine Bank kaum etwas daran verdienen kann.

    Grundsätzlich sehe ich den Kunden im Recht: Es macht keinen Sinn, den Pfändungsdschutz aufzugeben. Sollte die Bank also auf ihrer Linie beharren, und nicht zum Einlenken bereit sein, bleibt wohl nur der Schrit zu einer kundenfreundlicheren Bank, um dort ein neues P-Konto zu eröffnen.
    Machne Banken bieten P-Konten inklusive EC/Maestro-Karte komplett gebührenfrei an...
     
  5. hera

    hera V.I.P. 17.05.2013, 20:02

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    AW: P-Konto durch Bank kündbar?

    ich habe da was von rücklastschriften gelesen ..

    da platzen also immer wieder verbindlichkeiten und man kann daraus schlussfolgern, dass das konto nicht ordnungsgemäß geführt wird. ggf werden deshallb auch die bankgebühren öfter mal nicht bezahlt .. und ich gehe davon aus, dass die agb dann eine kündigung auch eines p-kontos hergeben..

    was auch noch eine möglichkeit für eine kündigung wäre: ein weiteres konto bei einer anderen bank
     
  6. Cloakmaster

    Cloakmaster V.I.P. 17.05.2013, 20:34

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    AW: P-Konto durch Bank kündbar?

    Es liegt in der Natur der Sache, daß Kunden mit einem P-Konto zui Zahlungsschwierigkeiten neigen. Rücklastschriften sind also nichts ungewöhnliches, und ein P-Konto sollte in der Regel gebührenfrei sein. Gemäss BGH darf eion P-Konto nicht teurer sein als ein allgemeines Konto, und zahlreiche Kreditinstitute bieten gebührenfdreie Konten an. Der Kunde dürfte sich also kaum pflichtwidrig der Bank gegenüber verhalten. Trotzdem darf eine Bank einen Kontovertrag kündigen, wenn sie es möchte, und braucht dazu im Allgemeinen auch keine besondere Begründung. Und selbstverständlich ist es das gute Recht einese jeden Kunden, Kontoverbindungen zu mehreren Banken zu haben.
     
  7. Mammutschubbser

    Mammutschubbser Boardneuling 17.05.2013, 21:09

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    AW: P-Konto durch Bank kündbar?

    Erstmal danke für Ihre Antworten!

    Es gibt nur dieses 1 Konto... von der Bank wurde auch ein NEUES Guthabenkonto "angeboten" (d.h. sie gibt die Aussage: "Es steht Ihnen frei, ein neues Guthabenkonto bei uns zu eröffnen)

    Ich persönlich finde diese Vorgehensweise seltsam. Der Kunde hat schließlich nicht umsonst sein Konto in ein P-Konto umgewandelt und durch das zumindest regelmäßige "Einkommen" durchs Kindergeld können die Kontoführungsgebühren zumindest beglichen werden. Dass bereits nach der 1. Pfändung (die erst nach längerer Zeit kam) solche Briefe eintrudeln, ist für langjährige Kunden schon befremdlich..

    Gegen die AGBs wurde nicht verstoßen (ist ja auch nur ein fiktiver fall ;)).. zumindest wäre in dieser Hinsicht die Kündigungsfrist von 4 Wochen doch nicht angemessen oder? 8 Wochen sollten doch mindestens angeboten werden, wenn man den Kunden denn unbedingt "ordentlich" loswerden will.

    Klar.. andere Banken bieten bessere und vor allem günstigere bzw. kostenlose Angebote.. aber wenn man an den Aufwand denkt, den eine neue Kontonummer und BLZ mit sich bringt... zumindest in dieser Hinsicht wäre eine längere "Kündigungsfrist" oder - noch angenehmer - ein weiterer Bestand des ehemaligen Kontos wünschenswert.

    Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und frohe Pfingsten!
    Mammutschubbser
     
  8. hera

    hera V.I.P. 17.05.2013, 22:09

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    AW: P-Konto durch Bank kündbar?

    das ist wie ein ü-ei: 3 dinge ;)
    -rücklastschriften müssen nicht vorkommen, wenn man die ausgaben an den einnahmen ausrichtet ... ja, ich weiß, nicht alles liegt in der eigenen hand
    -ja man darf mehrere konten haben, dann ist aber auch keine der banken verpflichtet, das bestehende konto in ein p-konto umzuwandeln
    - gebührenfreie p-konten dürften wohl die ausnahme sein. man muß sich an den kosten eines normalen kontos auf gutenhabenbasis ohne sonderkonditionen orientieren

    eine versuchte pfändung auf einem p-konto sollte kein kündigungsgrund sein ..
     
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  9. Cloakmaster

    Cloakmaster V.I.P. 18.05.2013, 00:49

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    AW: P-Konto durch Bank kündbar?

    Müssen muss nicht, tun aber überproportional häufig. Allein schon wegen des P-Schutz. wesahlb ein P-Konto erst eingerichtet wurde.
    Falsch. Man darf/kann nur nicht mehrere P-Konten haben, aber P-Konto parallel zu mehrern allgemeinen Konten ist kein Problem. Wird versucht, mehreree P-Konten einzurichten, so gilt der P-Schutz nur für das zuletzt genannte/gewandelte Konto.
    Immer merh Banken bieten gebührenfreie Konten an. Und diese bleiben auch bei Umstellung zum P-Konto gebührenfrei. Ich persönlich bin nicht bereit, für die Führung eine Girokontos noch Gebühren zu zahlen. Und wenn ich Geldschwierigkeiten hätte, würde ich mir diese unnötigen Gebühren gleich dreimal spraen wollen.

    Schon. Nur ist die Bank nicht gezwungen, einen Grund für eine unternehmerische Entscheidung (Kontokündigung) zu nennen.
     
  10. hera

    hera V.I.P. 18.05.2013, 07:44

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    AW: P-Konto durch Bank kündbar?

    nee, nee: die einrichtung eines p-kontos basiert auf der selbstverpflichtung der banken.

    und wenn eine bank zb über die schufa erfährt, dass es noch andere konnten gibt, kann sie zwar das (p-) konto weiter führen, ist aber grundsätzlich frei in ihrer entscheidung, überhaupt eine geschäftsverbindung mit jemanden einzugehen ... kann also auch die geschätsbeziehung beenden ..
     
  11. Veronika99

    Veronika99 Boardneuling 20.05.2013, 20:32

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    AW: P-Konto durch Bank kündbar?

    Hallo,

    der Sinn eines P-Kontos ist, dass erst ab einem bestimmten Betrag gepfändet werden kann.

    Bei einem reinen Guthabenkonto könnte das Bafög, das Kindergeld, etc. gepfändet werden, denn mit der Errichtung des P-Kontos ist genau dieser Sachverhalt abgesichert worden.

    Nachteil vom P-Konto: Es wird der Schufa gemeldet und das ist so gut wie
    eine Eidestattliche Versicherung :) !

    Liebe Grüße
    Veronika 99
     
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  12. Mammutschubbser

    Mammutschubbser Boardneuling 07.06.2013, 18:42

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    AW: P-Konto durch Bank kündbar?

    Nehmen wir mal an, der besagte Kunde fragt in der Filiale nach dem Filialleiter um die Sache zu klären. Nimmt der Sachbearbeiter dann die Auflösung des Kontos zurück?

    Sagen wir mal... ja :lacht:
     
  13. hera

    hera V.I.P. 08.06.2013, 14:59

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    AW: P-Konto durch Bank kündbar?

    sagen wir mal: "komische bank", wo ein filialmitarbeiter mal so eben ein konto kündigen kann ...

    :confused:
     
  14. katja09

    katja09 Neues Mitglied 09.07.2014, 13:30

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    Ein P-Konto wird dann einfach mit vermerk auf ihre AGB gekündigt.
    Ich hatte auch zwei Jahre lang ein P-Konto und als dann eine Pfändung vorgelegt wurde kam die Kündigung der Bank, mit der Begründung dass Ihnen dadurch zu hohe Kosten entstehen wurden. Da es mein einziges Konto war und die Bank nicht einlenken wollte, habe ich mich am Ende schließlich an die BVR gewandt. Laut Ombudsmann ist die Kündiung rechtens, und meine Beschwerde haltlos. Ich könne mich auch nicht auf die Selbstverpflichtung der Banken berufen und mir wird empfohlen meine finanziellen Verhältnisse so zu ordnen, dass ich erst gar nicht in eine solche Situation kommen.
     
  15. didl46

    didl46 V.I.P. 09.07.2014, 21:57

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    Aber der Kontoinhaber kann doch nicht uneingeschränkt Lastschriften veranlassen dürfen, die nicht erfüllt werden können.

    Der Kunde der Bank hat Rechte, ohne Frage...., aber auch Pflichten und darf sich bei grober Pflichtverletzung nicht über eine Kontokündigung wundern und hat darzulegen, dass er nicht Schuld (an der Fehlbuchung) ist.

    Er bekommt bei der Einrichtung des P-Kontos ein Schriftstück, in dem steht, was es bedeutet, sein Konto im Plus zu führen. Gibt er dennoch sinnfreie Lastschriften raus, muss er sich nicht über eine Kündigung der Bank wundern und hat dann dann darzulegen, dass er keine vertraglichen Pflichten verletzt hat.

    Bankvertrag = privatrechtlicher Vertrag

    Es gibt kein Recht auf ein P-Konto, nur eine Selbstverspflichtung der Banken. Und dann?....

    Kündigungen nach BGB. Auch wenn ich es mir persönlich noch so wünschen würde, kommt hier erstmal Privatrecht zur Anwendung. Sozialredcht auf ein Bankkonto gibt es meines Wissnes nicht.

    "Recht" und "Lebenswirklichkeit" müssen im Einklang stehen.

    Gruß Didl46
     
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