MRT Überweisung - Budget?

Dieses Thema "MRT Überweisung - Budget? - Arztrecht" im Forum "Arztrecht" wurde erstellt von RechtDesStaerkeren, 5. September 2017.

  1. RechtDesStaerkeren

    RechtDesStaerkeren Forum-Interessierte(r) 05.09.2017, 22:11

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    MRT Überweisung - Budget?

    Der gesetzlich krankenversicherte M hat vom, mit einer Kassenzulassung niedergelassenen, Orthopäden O eine Überweisung für ein MRT bekommen.

    Gibt es beim Orthopäden O (oder auch meinetwegen beim Hausarzt), so etwas wie ein Budget, wie oft er im Quartal eine Überweisung für MRTs und ähnlichem verordnen darf?
    Zuletzt bearbeitet: 5. September 2017
  2. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 05.09.2017, 22:57

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    Nein. Er kann und muß so oft zu einem Facharzt überweisen, wie er das medizinisch für sinnvoll hält.

    Die aktuelle Abrechnungsgrundlage der "Kassenärzte" für die "Kassenpatienten" wird hier ganz gut grundsätzlich erklärt. (So einfach ist es mit dem "Budget" inzwischen auch nicht mehr...)

    http://www.focus.de/finanzen/expert...dient-ihr-arzt-geld-mit-ihnen_id_6375848.html
  3. robertsmith

    robertsmith Forum-Interessierte(r) 12.09.2017, 11:28

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    Moment... Der Orthopäde ist bereits ein Facharzt (wie es der Hausarzt im Übrigen auch ist, vgl. Facharzt für Allgemeinmedizin mit hausärztlicher Tätigkeit). Der Orthopäde überweist nicht zur Behandlung an einen Radiologen, sondern zur Magnetresonanztomografischen Beurteilung. Und dafür gibt es natürlich ein Budget. Wenn das entsprechende Budget überschritten ist, gibt es gehörige Abzüge für den Arzt (wir reden hier von Kürzungen bis auf 6% des Ausgangsbeitrages). Das muss ein Arzt nicht hinnehmen - einfach mal schauen, wieviele FÄ ihren Betriebsurlaub auf den kompletten Dezember legen, einfach weil da das Budget schon aufgebraucht ist. Weiterhin entscheidet der Arzt selbst, ob ein MRT medizinisch notwendig ist. Es gab einen netten Artikel des dt. Ärzteblattes nachdem knapp 70% aller angerfertigten MRT's nicht leitlinienkonform sind. Hier hätte sogar die Krankenkasse ein Wörtchen mitzureden. Also auch über die Notwendigkeit, die sicher ein Behelfsmittel darstellt, das Budget zu schonen, hätte man die Möglichkeit, Behandlungen bzw. in diesem Fall Diagnostik einzusparen. Notfälle ausgenommen - aber die überweit man eh stationär.
  4. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 12.09.2017, 17:51

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    Wenn das irgendeinen Sinn ergeben sollte, dann kann der Orthopäde auch zur Mitbehandlung oder Weiterbehandlung an einen Radiologen überweisen...
    Hier geht es um ein MRT, das hat m.W. nun überhaupt keine therapeutische/kurative Wirkung. (Es sei denn vielleicht, Piercings und andere Metallgegenstände aus dem Körper zu reißen - wenn das also kurativ gewünscht sein sollte...)
    Für was bei wem?
  5. robertsmith

    robertsmith Forum-Interessierte(r) 12.09.2017, 18:07

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    Meine Güte, nichts anderes sage ich doch. Und nur weil auf dem Überweisungsschein "Mitbehandlung" steht,(das ist nun mal ein Vordruck, den man so auch an einen Pathologen weiterleiten könnte, und der behandelt schlicht gar nix) ist der Radiologe noch lange kein Behandelnder, sondern i.d.R. reiner Diagnostiker (ausgenommen interventionelle Radiologen, die CT-gesteuerte Punktionen und vergleichbares machen). Man erbittet also (insbes. aus Sicht der KV'en) eine radiologische Begutachtung bzw. Befundungerhebung bzw. Sicherung eines nach Klinik des Patienten oder vorbefundlich erhobenen Befundes.

    Das ein niedergelassener Arzt ein Budget hat, ist doch wohl nichts neues oder? Vielleicht nennt man es seit 2003 nicht mehr Praxisbudget, aber es ist immer noch so, dass ein bestimmtes Geldvolumen nach EBM verteilt wird. Eine Begrenzung liegt daher vor. Es macht also für den Niedergelassenen nicht unbedingt Sinn, ein MRT nach dem anderen anzufordern. Ist die entsprechende Punktgrenze für einen Bereich X erreicht, wird in diesem Zusammenhang nicht mehr vergütet. Und auf eigene Last muss ein Arzt dies auch nicht anbieten.
  6. RechtDesStaerkeren

    RechtDesStaerkeren Forum-Interessierte(r) 13.09.2017, 21:52

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    Gibt es den für dieses "Budget" einen Namen oder gesetzliche Grundlagen (am besten mit Kommentierungen), woraus man das ableiten kann?
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