Mobilfunkvertrag online, Rufnummerportierung, Gutschein, kein Widerruf ?!

Dieses Thema "Mobilfunkvertrag online, Rufnummerportierung, Gutschein, kein Widerruf ?! - Kaufrecht / Leasingrecht" im Forum "Kaufrecht / Leasingrecht" wurde erstellt von schlaudraus, 13. September 2017.

  1. schlaudraus

    schlaudraus Boardneuling 13.09.2017, 13:31

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    Mobilfunkvertrag online, Rufnummerportierung, Gutschein, kein Widerruf ?!

    Verbraucher A möchte ein besonders gutes Angebot für einen Mobilfunkvertrag wahrnehmen. Dieses besonders gute Angebot wird durch das Einlösen eines Gutscheins erwirkt.

    Nachdem A sich vergewissert hat, dass der Gutschein und das damit verbundene Angebot auch gültig ist, kontaktiert er Mobilfunkanbieter X online über den Chat-Support.
    A klärt mit Chat-Support-Mitarbeiter B nochmal ab, ob der Gutschein gültig ist, und beginnt den Bestellprozess. B bietet an, während des gesamten Bestellprozesses im Chat anwesend zu bleiben, falls währenddessen Fragen auftauchen.
    A löst ganz zu Anfang den Gutschein ein, da auf der Homepage die Maske für die Einlösung des Gutscheins ganz zu Anfang angezeigt wird. Nach Einlösung des Gutscheins, bei der keine Fehlermeldung oder ähnliches angezeigt wurde, werden auf der folgenden Internetseite die regulären Konditionen angezeigt. A wundert sich, und fragt B ob der Gutschein gegriffen hat. B teilt mit, dass die angepassten Konditionen am Ende des Bestellprozesses angezeigt werden.
    A führt den Bestellprozess durch und kauft den Vertrag mit Rufnummernportierung, da A die bisherige Nummer beibehalten will. Am Ende des Bestellprozesses werden wieder die regulären Konditionen angezeigt, und nicht die rabattierten Konditionen, die eigentlich durch den Gutschein erwirkt werden sollten.
    Ein paar Stunden später bekommt A per Mail Bestätigungen zum Auftrag und zur Rufnummernportierung, in denen wieder die regulären Konditionen angezeigt werden.
    A hat den Verdacht, dass der Gutschein de facto nicht eingelöst werden konnte, obwohl keine Fehlermeldung angezeigt wurde und der Chat-Support Mitarbeiter B bestätigte, dass die Einlösung stattfinden wird.

    A kontaktiert nochmals diverse Male den Support, aber keiner kann die Einlösung eines Gutscheins bestätigen, dafür aber den Kauf des Vertrages zu den regulären Konditionen.
    Weiter wird dem A von verschiedenen Support-Mitarbeitern des Anbieters mitgeteilt, dass ein Widerruf des Vertrages aufgrund der beantragten Rufnummernportierung so nicht mehr möglich sei. Es müsse erst die Portierung durchexerziert werden, dann erst kann gekündigt werden, dann muss eine vermutlich kostenpflichtige Portierung der Rufnummer zum alten Anbieter erfolgen, dann muss wieder eine vermutlich wieder kostenpflichtige Portierung beim alten Anbieter beantragt werden, ein Vertrag mit funktionierendem Gutschein beim neuen Anbieter bestellt werden, damit dieser dann erneut die Portierung der bisherigen Nummer im Rahmen des neuen Vertrages mit jetzt funktionierendem Gutschein durchführen kann.

    Fragen:
    Kann es sein, dass durch eine Portierung die Widerrufsoption in irgendeiner Form eingeschränkt ist oder komplett wegfällt ?

    Welche Beweismöglichkeiten gibt es für A, klarzustellen, dass die höchstwahrscheinliche Nichteinlösung des Gutscheins nicht durch A verschuldet ist ?

    Hat A Anspruch auf nachträgliche Anpassung der Konditionen, die durch den Gutschein erwirkt werden sollten ?

    Wer muss die Kosten für das Theater mit der Rufnummernportierung tragen wenn sich herausstellen sollte, das Mobilfunkanbieter X durch einen technischen Fehler den Gutschein nicht annehmen konnte, und A unverschuldet nun kündigen, neu beantragen und den Vertrag neu kaufen muss (um seine Rufnummer wie gewünscht zu behalten) ?
    Zuletzt bearbeitet: 13. September 2017
  2. schlaudraus

    schlaudraus Boardneuling 19.09.2017, 12:05

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    Habe ich irgendwelche "Formalitäten bei der Formulierung" missachtet oder liegt es an der Komplexität der beschriebenen Situation, dass sie bisher antwortlos geblieben ist ?
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