Mitspracherecht Übernachtungen / Saufgelagen

Dieses Thema "Mitspracherecht Übernachtungen / Saufgelagen - Familienrecht" im Forum "Familienrecht" wurde erstellt von bigbird, 28. Juni 2013.

  1. bigbird

    bigbird Boardneuling 28.06.2013, 12:42

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    Mitspracherecht Übernachtungen / Saufgelagen

    @admin: Identischer Beitrag steht auch im Immobilienrecht-Forum. Sollten Doppelposts verboten sein, bitte Löschen.

    Angenommen Frau A und Herr B (leben in einer langjährigen Partnerschaft) kaufen sich gemeinsam ein Haus. Frau A und Herr B zahle/finanzieren je die Hälfte und sind auch so im Grundbuch eingetragen. Sie haben ein gemeinsames Kind und Frau A hat noch zwei Kinder aus einer früheren Beziehung. Das gemeinsame Kind (minderjährig) und ein Kind von Frau A (volljährig) lebten mit in diesem gemeinsamen Haus. Herr B hat schon seit einigen Jahren Streit mit dem Kind von Frau A. Seit dieses Kind in der Pubertät war, reden Herr B und dieses Kind, praktisch kaum noch miteinander. Wenn Herrn B etwas an dem Verhalten des nunmehr volljährigen Kindes missfällt, geht er mit seinen Unmutsäußerungen immer auf Frau A zu, um Sie zu bitten, sie solle dafür Sorge tragen, dass dieser oder jener Umstand abgestellt wird. Das tut der Partnerschaft der Beiden natürlich nicht gut und trägt auch nicht zu einem harmonischen Familienleben bei. Herr B hat aber keine Wahl, da er vom Kind von Frau A, gänzlich ignoriert wird. So geht das dann eine ganze Weile und spitzt sich immer mehr zu. Herr B wird depressiv und trinkt immer mehr Alkohol. Zu den familiären Problemen kommen nun auch noch Probleme am Arbeitsplatz hinzu (sein Arbeitsplatz ist von Outsourcing betroffen). Über Wochen trinkt er tgl. bis zu 5 Liter Bier. Das kann natürlich nicht gut gehen. Herr B erkennt seine Lage und lässt sich in eine Entgiftung und anschließende Therapie einweisen. Nach der Therapie besucht er noch regelmäßige Gruppenstunden und ist auch seit einem halben Jahr trocken. Darauf ist er mächtig stolz. Frau A sieht das etwas anders. Alkoholismus ist für Sie eine selbst herbeigeführte Erkrankung und wird völlig überbewertet. Wie dem auch sei, Herr B ist trocken und lebt mit den anderen Familienmitgliedern im gemeinsamen Haus. Das Kind von Frau A hat jetzt Abitur gemacht und bestanden. Soweit erst mal toll, Respekt, das muss auch Herr B neidlos anerkennen. Doch jetzt gehen die Probleme erst richtig los. Das ABI muss ja gebührend gefeiert werden. Wäre auch kein Problem, wenn es nicht im gemeinsamen Haus stattfinden würde. Im Zimmer von Frau As Kindes kommt es zu regelmäßigen Saufgelagen, bei denen zahlreiche Flaschen Wodka, Rum, Wein und unzählige Biere verköstigt werden. Nach erfolgreichem Besäufnis, übernachtet dann Hinz & Kunz im Zimmer von Frau As Kindes. Herr B regt sich tierisch darüber auf, wo er es doch gerade erst geschafft hat, trocken zu sein. Er bittet Frau A, sie möge diese Saufgelage und Übernachtungsorgien unterbinden. In seinem Hausanteil finde kein Hotelbetrieb statt. Herr B ist der Meinung, er habe Mitspracherecht, wenn es um Übernachtungen und Saufgelage geht. Frau A nimmt ihn nicht für voll. Sie sagt ihrem Kind zwar, dass Herr B etwas dagegen hat, verbietet es aber nicht. Dieses Treiben setzt sich über mehrere Wochen fort und hält noch immer an. Herr B hat jetzt gedroht, er würde das volljährige Kind von Frau A abmahnen und evtl. eine Unterlassungserklärung erwirken. Herr B findet es sehr schade, dass es so weit gekommen ist. Er weiß sich aber nicht anders zu helfen. Sollte die jetzige Situation anhalten, sieht Herr B seine Alkoholabstinenz gefährdet. Von wiederkehrenden Depressionen ganz zu schweigen. Herr B weiß einfach nicht, wie er sich verhalten soll und welche Möglichkeiten er hat. An Trennung hat er zwar schon gedacht, will die Beziehung, die ja auch mal schöne Zeiten erlebt hat, auf keinen Fall wegwerfen.

    Herr B will einfach nur wissen, ob er diese Saufgelage mit anschließenden Übernachtungsgästen verbieten kann. Herr B ist zu 50% Besitzer des Wohnhauses.

    Die Frage bezieht sich nur auf die Ausübung des Hausrechts.
  2. Errato

    Errato Aktives Mitglied 03.07.2013, 11:51

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    AW: Mitspracherecht Übernachtungen / Saufgelagen

    Hallo,

    als Miteigentümer kann er das Hausrecht wahrnehmen und auf "ordentlichem Verhalten" in seinem Haus bestehen. Wenn die Gäste des Kindes von A sich ruhestörend verhalten und sich nichts von ihm sagen lassen, sollte er die Polizei rufen.

    Die Rolle von Frau A erscheint dabei etwas "merkwürdig". Wenn sie weiß, dass es andauernd Differenzen zwischen Herrn B und ihrem Kind gibt und dieses Herrn B mit derartigen Veranstaltungen eher noch provoziert, wieso schreitet sie dann nicht ein?

    Letztlich erscheint die gesamte Situation sehr belastend. Herr B sollte sich überlegen, ob er nicht doch andere Konsequenzen (z.B. Trennung, Verkauf des Hauses etc.) ziehen sollte. So macht er sich kaputt.

    Ciao
    erratore
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