Mit über 55 auf irgendeinem Weg zurück in die GKV möglich...?

Dieses Thema "Mit über 55 auf irgendeinem Weg zurück in die GKV möglich...? - Versicherungsrecht" im Forum "Versicherungsrecht" wurde erstellt von Hadubrand, 13. März 2017.

  1. Hadubrand

    Hadubrand Boardneuling 13.03.2017, 10:11

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    Mit über 55 auf irgendeinem Weg zurück in die GKV möglich...?

    Guten Tag in die Runde,

    mal angenommen, ein Kleingewerbetreibender (PKV und über 55) möchte einen Minijob aufnehmen und kann sich damit bei seiner Ehefrau familienversichern.

    Die Auskunft ihrer gesetzl. KV würde dahingehend lauten, dass dieses nach Gewerbeabmeldung möglich wäre. Es wäre aber zu keinem Zeitpunkt später möglich, nach Minijobende oder bei Rentenbeginn, noch in dieser GKV zu bleiben (Grenze 55).

    Dieses wäre der aktuelle Stand der Dinge.

    Nun weiß man ja, dass auch die Auskünfte von gesetzlichen Krankenkassen oder anderen "gesellschaftlichen Honoratioren" oftmals auf Eigeninteresse bezogen sind, zumal bei mündl. Auskünften.

    Gäbe es irgendeinen "legalen Trick", wie der Fiktive in die GKV dauerhaft zurückzuführen wäre, ohne dass er bis zum Tode 450 Euro jobbt?

    Ich denke, der Patient würde sich für alle Meinungen und Versuchsanleitungen bedanken!

    Grüße aus dem Trebeltal
    Hadubrand
  2. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 13.03.2017, 10:54

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    wurde diese merkwürdige Aussage begründet?

    Durch die Familienversicherung ergibt sich später die Möglichkeit der freiwilligen gesetzlichen Versicherung.

    Mit dem Mini Job hat die Familienversicherung nichts zu tun.
    Auch das Gewerbe muss nicht zwangsläufig abgemeldet werden. Ein Fortbestand macht aber meist keinen Sinn.
    Korrektiv gefällt das.
  3. Hadubrand

    Hadubrand Boardneuling 13.03.2017, 20:43

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    Hallo!

    - wurde diese merkwürdige Aussage begründet? -


    Begründet wurde dies dem „Patienten“ gar nicht, so dass dieser sicher dachte, dies wäre Gesetz.

    - Mit dem Mini Job hat die Familienversicherung nichts zu tun. -

    Sollte es somit möglich sein, aus dem gen. status quo heraus in die Familie zu wechseln und der Gesetzgeber könnte dieses nicht mehr rückgängig machen?
    Also: Alles ganz einfach...?


    Danke, Hadubrand
  4. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 13.03.2017, 20:55

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    In den Normen zur Familienversicherung gibt es keinerlei Einschränkungen, was das Alter angeht.
    Das mag man als Gesetzeslücke sehen, ist aber so.
  5. Hadubrand

    Hadubrand Boardneuling 15.03.2017, 19:26

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    Hallo,

    besten Dank für die Informationen, der "Patient" wird dann wohl in die Familie gehen und was später kommt, werden wir sehen...

    Das Verfallsdatum unserer sozialen Strukturen nähert sich eh der Gärgrenze, und vorgesorgt sollte er so oder so haben.

    Ist nur traurig, wenn man 15 Jahre mit einer hohen SB alles selbst getragen hat und den Arzt (außer ZA) nicht mal in Anspruch nahm. Unter dem Strich gibt es somit wohl kein ausgeglichenes Solidarprinzip, oder wie wir es nennen wollen (Artabana war eins - zu Zeiten ohne Versicherungspflicht).
    - Ende der Klage -

    Grüße aus dem Trebeltal
    Hadubrand
  6. Azalee

    Azalee V.I.P. 15.03.2017, 20:42

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    Wieso? Man hätte doch auch als Selbständiger freiwillig versichert sein können. ... Er wurde doch nicht in die PKV gezwungen.

    Mit dem Solidarprinzip ist das so eine Sache. Ich kenne da einen alles andere als Unvermögenden, dessen komplette Familie selbstverständlich in der PKV ist, -bis auf das schwerstbehinderte Frühchen,-das ist selbstverständlich freiwillig in der GKV....
  7. BigMikeOWL

    BigMikeOWL V.I.P. 15.03.2017, 20:56

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    Fassen wir mal zusammen:

    Ein Selbstständiger profitiert jahre-, möglicherweise jahrzehntelang von günstigen Beiträgen der PKV.

    Möglicherweise war er auch gar nicht versichert und erst die Pflicht rief ihn an das Ufer zurück.

    Er moniert hohe Selbstbehalte, vergisst aber zu erwähnen, dass trotz der SB die Gesamtaufwendungen immer noch günstiger sind, als vergleichbar in der GKV.

    Gleichzeitig bildet er aus der Ersparnis keine Altersrückstellungen.

    Plötzlich wird die PKV teuer, man erinnert sich an das Solidarprinzip und will darauf zurückgreifen.

    Jetzt sagt das Solidarprinzip aber nein, weil der andere sich ja auch nie solidarisch verhalten hat.

    Für den unverständlichen, unsolidarischen mag das die Gärgrenze sein, für die Allgemeinheit ist das korrekt. Nur wer das Solidarsystem bedient sollte sich auch daraus bedienen können.

    Gruß aus dem Jammertal ^^
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  8. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 15.03.2017, 22:36

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    Ich gebe zu, über die Deutung bin ich auch einigermaßen sprachlos.

    Erst beteiligt man sich ausschließlich zum eigenen Vorteil nicht am Solidarprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung, und wenn die PKV teuer wird möchte man auf Kosten eben dieses Solidarsystems günstige Beiträge schnorren.

    Ich sprach wegen der Familienversicherung nicht umsonst von einer Gesetzeslücke.
    Gerecht wäre, wenn der Zugang komplett versagt bliebe, und denen vorbehalten wäre, die sich auch vorher zu diesem System bekannt haben.
  9. Azalee

    Azalee V.I.P. 16.03.2017, 06:30

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    Erinnert mich irgendwie an die Situation jenseits des großen Teiches. Da klagten sie über die Pflichtversicherung, obwohl es großzügige, einkommensabhängige Zuschüsse gab und wählten den vermeintlichen Retter. Der schafft das ab, um ein rein alters- (= Kosten) gestaffeltes System ohne Zuschüsse einzuführen. Dumm nur, dass sich das vielemit zunehmendem Alter nicht mehr leisten können und damit ohne Versicherung dastehen werden.

    Da wird einem doch wieder bewusst, dass die GKV trotz ihrer noch bestehenden Schwächen gar nicht mal so schlecht ist. Und sich zu Recht schützen musss, weil es eben für viele das Wahlrecht gibt, sich in guten Jahren dem Solidarprinzip zu entziehen.
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  10. Hadubrand

    Hadubrand Boardneuling 16.03.2017, 21:18

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    Vielen Dank für die moralinkorrekten Einschätzungen!


    Der Patient hat nicht rein zufällig, weil aus genetischen Voraussetzungen, den Arzt 15 Jahre (und drüber hinaus) nicht benötigt, sondern weil er sich mit den Gesetzen der natürlichen Gesundheit befasst hat und diese (zum groß Teil) lebt.

    Die Genetik lädt den Revolver – die Lebensweise drückt ab.

    (Warum wird dieses nicht im sog. Solidarprinzip von allen eingefordert?)

    Aus o.a. Grunde hat er seinerzeit die Karstadt-Quelle abgeschlossen, welche damals unter strengsten Voraussetzungen einen speziellen Tarif für Gesundheitsorientierte Kunden angeboten hatte.

    Dieser ist nun ein sog. Toter Tarif (Verkauf an Ergo), d.h., dass die Beiträge exorbitant steigen (werden).

    Ein Wechsel wäre nicht unbedingt nötig gewesen und war ursprünglich nicht vorgesehen.

    Und der Patient denkt dann mal, dass er nach 15 Jahren (und mehr) Solidarität - da keine Inanspruchnahme von Leistungen; siehe Einleitung - das sog. Solidarprinzip auch selbst einmal nutzen wird. Und gleichzeitig durch genannte Lebensweise dieses auch weiterhin aktiv leben, vermutlich im Gegensatz zu den meisten seiner neuen Solidargenossen...

    Wo stehen diesbezüglich seine Kritiker?

    (Und vorgesorgt hat er außerdem, wie im letzten Post geschrieben – also bitte richtig lesen, dann antworten!)

    Grüße in das Tal derer, die zumindest auf dem Papier altruistische Verhaltensweisen predigen!

    Hadubrand

    PS: Ich gebe zu, dass er aus Wut über seinen toten Tarif etwas übers Ziel hinausgeschossen ist, nichtsdestotrotz.
  11. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 17.03.2017, 00:00

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    in das nie etwas eingebracht hat? Das er keine Leistungen nutzte, nutzte nur der PKV.

    Soll heißen, genug Geld gehortet, um nun dem Sozialprinzip in die Tasche zu greifen?
    Es wird mit solchen Erklärungen noch schlimmer.

    Sollen die Menschen, die das bezahlen, jetzt dankbar sein, weil die Person zuvor einem Wirtshaftsunternehmen Geld sparte?


    Die Vorsorge muss ja super sein, wenn man mit 55 beim MiniJob landet.


    Wenn man sich für so gesund hält, sollte man auf die Versicherung verzichten, und seine Kosten gefälligst selbst tragen.
    Librarian gefällt das.
  12. Hadubrand

    Hadubrand Boardneuling 20.03.2017, 09:33

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    Moin, Moin!

    das sog. Solidarprinzip auch selbst einmal nutzen wird.
    in das (er) nie etwas eingebracht hat? Das(s) er keine Leistungen nutzte, nutzte nur der PKV.

    Eingebracht wurde GELD, oder geht es hier um eine Art moralisches Deputat?
    Hätte er Leistungen genutzt, wäre das dann der Gemeinschaft zugute gekommen?
    Trägt das Gegenteil nicht auch hypothetisch zur Beitragsstabilität bei?


    Dann hat ihm der PKV-Verkäufer damals etwas falsch erklärt, mag schon sein...er selbst ist kein Experte.

    (Und vorgesorgt hat er außerdem, wie im letzten Post geschrieben – also bitte richtig lesen, dann antworten!)

    Soll heißen, genug Geld gehortet, um nun dem Sozialprinzip in die Tasche zu greifen?

    Geld“ (=div. Absicherung) sollte man schon horten, wenn man auf Jahre hinaus eine hohe SB festgelegt hat.

    Nochmals: Inwiefern in die Tasche greifen, wenn voraussichtlich (und wie „geplant“) weiterhin nur eingezahlt werden wird?

    Es wird mit solchen Erklärungen noch schlimmer.

    Oder aber mit solchen Antworten...

    Sollen die Menschen, die das bezahlen, jetzt dankbar sein, weil die Person zuvor einem Wirts(c)haftsunternehmen Geld sparte?

    Letzteres mag nach obiger Lesart zutreffen, aber - WAS werden die (jetzt dankbaren) Menschen bezahlen? Der Patient wird mit hoher Wahrscheinlichkeit wie „geplant“ alle Kosten weiter selbst tragen, wie auch in der PKV.
    >>>Und gerade für das letzte, verbleibende Risiko sollte eine Solidargemeinschaft da sein, nicht für den täglichen Schlendrian!

    Die Vorsorge muss ja super sein, wenn man mit 55 beim MiniJob landet.

    (-mit knapp 60- smile)

    Mann nutzt die freie Zeit zum Beispiel, um saubere Lebensmittel für die Familie zu produzieren, und legt damit den ersten Grundstein für weitere Nichtkosten in Gesundheitsfragen.War übrigens auch die (Haupt) Vorsorge der Vergangenheit.

    Wenn man sich für so gesund hält, sollte man auf die Versicherung verzichten, und seine Kosten gefälligst selbst tragen.

    TREFFER: Wie geht das, auf die Versicherung verzichten??? (Mit dem Selbsttragen macht er ja schon laaange...)

    Der Patient gebe sicher eine gute Prämie für den Tipp für einen Weg aus dem Zwang heraus, selbst aus der Familien-KV, weil er dann sofort bei - z.B. - ARTABANA eintreten würde, einer richtigen Solidargemeinschaft und keiner vom Kritiker nur angenommenen.

    PS: Ist es ausgleichende Gerechtigkeit, wenn ein kranker, betagter Raucher/Trinker/Allesfresser mit 75 Jahren 750.- Euro und mehr zahlt, weil er in der Jugend gespart hat? Der trägt i.d.R. nicht mal mehr seine Eigenkosten!

    Oder ist der „gemeine“ Arbeitnehmer nach über 45 SV-pflichtigen Jahren ehrenwerter, der es stets abgelehnt hat, als Selbstständiger die mannigfaltigen Risiken einer Existenzgründung mit all ihren Folgen zu tragen und sein geordnetes 8-Stunden-Leben in SV-Vollversorgung vorzog? (-jedem gegönnt)

    (Der Vollständigkeit halber wären die anderen Konstellationen noch zu nennen, inkl. Querverbindungen...)

    Jeder auch nur halbgebildete Hausarzt weiß heutzutage, dass das Verhalten des Patienten zu 90 Prozent über Gesund/ und -krankheit entscheidet.

    Vielleicht hier mal beim ach so großen Solidargedanken ansetzen?? Und zwar jeder für sich?

    Genau unter ähnlichem Gesichtspunkt nämlich konstruierte Karstdt-Quelle damals diesen Tarif, welcher sich für die Klientel nun als Irreführung entpuppt hat.

    PPS: Solche Argumente wie: dass beim Verkauf die Möglichkeit eines „vergreisenden Tarifs“ nicht im Ansatz erwähnt wurde und was ggf. Vertrauensschutz bedeutet (wenn nicht juristisch, dann allemal faktisch) usw.; lohnt sich nicht mit einem in diesem System so unkritisch verankerten Menschen zu diskutieren. Nichts für ungut...

    PPPS: Preisfrage: In welchem Elfenbeinturm wohnt der Kritiker?
    oder
    Wie übel (oder wo) ist er selbst versichert?
    und

    Woher kommen der zwischen den Zeilen erkennbare Neid und der Hass?


    Grüße aus dem Trebeltal!
  13. le_streets

    le_streets V.I.P. 20.03.2017, 18:58

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    Boar. Bist du ein peiler. Werd dir mal klar was solidaritätsprinzip bedeutet. In der pkv gibt es keine Solidarität. Die Beiträge werden nach alter, Geschlecht und Morbidität bemessen das man sich seine Genetik aber nicht aussuchen kann hat der Ersteller wohl vergessen. Gkv hingegen bemisst die Beiträge nach dem Einkommen. Das ist solidarisch. Beim Antrag für die familienversicherung bitte nicht vergessen das Einkommensgrenzen global gelten. Bedeutet alle Einnahmen des Ehegatten sind relevant.
    Librarian gefällt das.
  14. Hadubrand

    Hadubrand Boardneuling 20.03.2017, 19:23

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    Boar. Bist du ein peiler. Werd dir mal klar was solidaritätsprinzip bedeutet. In der pkv gibt es keine Solidarität.

    Genau, hab' ich kapiert! Deswegen gehe ich jetzt raus! -smile-


    Die Beiträge werden nach alter, Geschlecht und Morbidität bemessen das man sich seine Genetik aber nicht aussuchen kann hat der Ersteller wohl vergessen.

    Die Lebensweise kann man sich aussuchen, das weiß auch der Ersteller. Von der (oder: aufgrund der) Genetik wird niemand Soli erwarten.


    Gkv hingegen bemisst die Beiträge nach dem Einkommen. Das ist solidarisch.

    Solidarisch (verordnet) nur beim Einkommen reicht mir vom Prinzip her nicht. Ist mir zu sozialistisch. Hatten wir 40 Jahre. Setze heute mehr auf Freiwilligkeit und Selbstverantwortung, wenn irgendwie möglich. Aber man kann sich wohl nicht alles aussuchen...


    Beim Antrag für die familienversicherung bitte nicht vergessen das Einkommensgrenzen global gelten. Bedeutet alle Einnahmen des Ehegatten sind relevant.

    Danke für den Hinweis!

    Grüße aus dem Trebeltal!
  15. macyanni

    macyanni V.I.P. 21.03.2017, 16:13

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    Hm, interessanter Thread. Nur zum besseren Verständnis: Wenn die Frau in der GKV ist und deren Ehemann wechselt mit 60 Jahren aus der Selbständigkeit in den Minijob, dann ist der Ehemann bis zum Renteneintritt und/oder Ende Minijob beitragsfrei gesetzlich versichert? Oder sogar lebenslänglich? So ganz klar wurde mir das aus den Antworten nicht. Smiley Mac
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