Lebensversicherung mit Bezugsrecht im Erbfall

Dieses Thema "Lebensversicherung mit Bezugsrecht im Erbfall - Erbrecht" im Forum "Erbrecht" wurde erstellt von baubude, 11. Januar 2017.

  1. baubude

    baubude Neues Mitglied 11.01.2017, 21:20

    Registriert seit:
    11. Januar 2017
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Lebensversicherung mit Bezugsrecht im Erbfall

    Guten Tag,
    nehmen wir an die Person A (Erblasser) ist verstorben und hatte in seiner Lebensversicherung seine beiden Kinder B und C begünstigt.
    B ist Alleinerbe geworden und C ist Pflichtteilberechtigt.
    B widerruft nach den Tod von A sofort das Bezugsrecht und damit das formelle Schenkungsangebot der LV gegenüber den Bezugsberechtigten. Die LV bestätigt den Erhalt des Widerrufs und verzichtet auf das unterbreiten des "Schenkungsangebot" gegenüber des Bezugsberechtigten C.
    B möchte, dass der Betrag der LV mit zum Erbe einfließt.
    Die LV verweigert die Auszahlung des Versicherungsbetrages, begründet damit, da sie trotz Widerruf die Abtrittserklärung des Begünstigten C benötigt, da er trotzdem noch das Bezugsrecht genießt und Begünstigter ist. Der Widerruf gilt lt. der Versicherung nur das Schenkungsangebot nicht zu unterbreiten. Und als zweites könne nach Ansicht der Versicherung noch ein Schenkung vorliegen, was B sich von C auch bestätigen lassen müßte, wenn keine Schenkung vorhanden wäre, ausserdem möchte die LV dann noch eine Verzichtserklärung von C unterschrieben haben.
    C ist nicht Kommunikativ.
    B möchte nicht das C begünstigt wird und die Versicherung weigert sich ohne Unterschrift von C das Geld auszubezahlen.
    Ist das rechtmäßig?

    Nach onlinerecherchen wird immer wieder von einen Wettlauf zwischen Erben und Begünstigten nach einen Urteil des BGH von 2008 gesprochen, und das die Erben das Widerrufsrecht haben. Ist das eigentlich dann so richtig?

    Wenn ja, welche Möglichkeiten hat B noch um an das Geld zu kommen?
    Kann B den C eine Frist setzen, um eine mögliche Schenkung zu beweisen.
    Sollte B auch gegenüber C das Bezugsrecht widerrufen?
    Zuletzt bearbeitet: 11. Januar 2017
  2. Schlafwandlerin1.1

    Schlafwandlerin1.1 Boardneuling 12.01.2017, 01:05

    Registriert seit:
    3. Januar 2017
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, Schlafwandlerin1.1 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Schlafwandlerin1.1 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Schlafwandlerin1.1 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Schlafwandlerin1.1 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Schlafwandlerin1.1 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Schlafwandlerin1.1 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Schlafwandlerin1.1 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Schlafwandlerin1.1 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Schlafwandlerin1.1 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Schlafwandlerin1.1 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    In dem genannten Urteil geht es aber darum dass die Begünstigte keine gesetzliche Erbin ist. In Ihrem Fall sind B und C gesetzliche Erben und deren Einsetzung ist somit keine Verfügung zu Lebzeiten an Dritte. Nur bei solchen Verfügungen sind Schenkungen zum Nachteil der gesetzlichen Erben nur mit deren Zustimmung möglich.
    Die Lebensversicherung enthält Begünstigte und gehört nicht zum Nachlass.
  3. baubude

    baubude Neues Mitglied 12.01.2017, 08:00

    Registriert seit:
    11. Januar 2017
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Vielen Dank,
    ich war mir nicht sicher, dachte bisher es wird immer zwischen Erben und Pflichtteilsberechtigten unterschieden, auch wenn sie in der gesetzlichen Erbfolge stehen, aber dann ja per Testament ausgeschlossen sind?
    Per Definition wird im Gesetz doch zwischen Erbe und Pflichtteilsberechtigten unterschieden.
    Verwechsle ich hier was?
    Zuletzt bearbeitet: 13. Januar 2017
  4. baubude

    baubude Neues Mitglied 15.01.2017, 22:18

    Registriert seit:
    11. Januar 2017
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, baubude hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Hallo,
    wie es aussieht, kann hier keiner helfen?
    Also wie gesagt, ich bin der Meinung das zwischen Erbe und Pflichtteilberechtigten unterschieden wird.
    Da B bereits Erfolg mit dem Widerruf gegenüber der LV hatte, und diese somit das Schenkungsangebot nicht mehr gegenüber C unterbreitet, scheint das Recht doch irgendwie zu greifen.
    ( Der Auftrag ist ja vertraglich erst nach den Tod des Versicherungsnehmers, das Schenkungsangebot gegenüber den Begünstigten zu unterbreiten)

    Die Auszahlung scheitert letztlich am "Verzicht" von C.

    Wichtig: C wusste und weiß nichts von ihrer/seiner Begünstigung.

    Meiner Einschätzung nach müsste B als Rechtsnachfolger ( Paragraph 1922 Abs. 1 Bgb) ( und Paragraph 130 Abs 1 BGB) des Versicherungsvertrages der C auch noch das Bezugsrecht schriftlich widerrufen.

    Müsste C dann den Widerruf nebst beigefügter Abtrittserklärung nach einer genannten Frist mit Unterschrift bestätigen, so C nicht beweisen kann dass eine Schenkung vor lag?

    Ich möchte hinzufügen, dass mich persönlich der Fall nicht betrifft, aber es gibt ihn, und es für mich sehr interessant wie es letztlich wirklich ist. Das Netz wimmelt ja nur von sogenannten Experten Infos, was genanntes bekräftigt. Ein unter Medien scheinbar einfach dargestelltes Thema, dass sogar für Experten eine große Herrausforderung darstellt.

    Aber vielleicht kommen wir hier im Forum doch etwas weiter.
    Vielen Dank
    Zuletzt bearbeitet: 15. Januar 2017
Ähnliche Themen:
Titel Forum Datum
Erbfall ? Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 15. Januar 2011
Bezugsrecht einer Lebensversicherung Erbrecht 9. November 2010
Erbfall Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 2. Juni 2010
Erbfall Erbrecht 22. Februar 2009
Lebensversicherung Versicherungsrecht 7. Januar 2009

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.


Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum