Langfristig geplanter Suizid: Recht zur Zwangseinweisung?

Dieses Thema "Langfristig geplanter Suizid: Recht zur Zwangseinweisung? | Seite 2 - Arztrecht" im Forum "Arztrecht" wurde erstellt von Hinundweg, 13. März 2017.

  1. zeiten

    zeiten V.I.P. 19.03.2017, 18:34

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    Krankheit und Leid sind Teil jeden Lebens. Einen Anspruch auf ein leichtes Leben gibt es nicht.


    Dann ist "ändern-versuchen" wahrscheinlich der falsche Ansatz.

    Was sagst du einem kleinen Kind, das seit Stunden und mittlerweise sehr verzweifelt versucht den Bauklotz-Würfel durch das runde Loch zu stecken?
  2. Entwickler

    Entwickler V.I.P. 19.03.2017, 18:44

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    Der Tod ebenso. Und einen Anspruch, irgendjemanden das Leben aufzuzwingen gibt es auch nicht.
    Was ich sage, spielt keine Rollen, sondern was der Fachmann (Pädagoge) sagt.
  3. zeiten

    zeiten V.I.P. 19.03.2017, 21:30

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    Du brauchst einen Pädagogen um einem Kind zu erklären, dass der Würfel nicht durch das runde Löcher passen wird? Du bist nicht in der Lage dem Kind den entsprechenden Zylinder in die Hand zu drücken? ;)
  4. Entwickler

    Entwickler V.I.P. 19.03.2017, 22:46

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    Wir haben das Beispiel wohl unterschiedlich gesehen.
    Was ist, wenn keiner dem Kind sagen kann wo der Bauklotzwürfel durchpasst? Wenn der Würfel durch in den Kasten muss, aber jeder nur rumprobiert und irgendwann aufgibt?
    In dem Beispiel hat es kaum Auswirkungen, ob der Würfel in der Kiste ist und man kann das Kind auch sinnvoll auf später vertrösten. Da passt das Beispiel dann nicht mehr.

    Ich kenne mehrere Leute, die in der Psychiatrie waren. Es hat was gebracht, aber nicht übermäßig viel. Die Mehrheit kam vorher nur irgendwie klar und kommt jetzt nur irgendwie klar. Deshalb sehe ich für jemanden, der vorher gesund war und nicht klarkam, keine besonders große Chance, dass sich daran nach dem Psychiatrieaufenthalt viel ändert.
  5. zeiten

    zeiten V.I.P. 20.03.2017, 00:59

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    Dann ist das Kind frustriert und idealerweise hilft ihm jemand das auszuhalten.


    Wie machst du das?

    Wieso nicht?


    Natürlich ändert ein Psychiatrieaufenthalt nicht viel. Was hast du immer mit deinem "ändern"?
    Zuletzt bearbeitet: 20. März 2017 um 01:09 Uhr
  6. Entwickler

    Entwickler V.I.P. 20.03.2017, 10:50

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    Das ist nicht so schlimm, weil das Kind viele andere Spielzeuge hat und den Frust schnell vergisst. Was ist aber, wenn das Kind nur dieses eine Spielzeug hat und ihm keiner mit dem Frust helfen kann.
    Das machen wir später. Komm, wir spiele ein bisschen mit dem Ball (ein bisschen kindgerechter ausgedrückt)
    Weil es für das Kind keine großen Auswirkungen hat, ob der Würfel im Kasten ist. Der Frust ist bald vergessen. Wenn die Aufgabe, den Würfel in den Kasten zu bekommen, das Leben ist, kann man das Leben nicht einfach mal zur Seite legen oder ein anderes nehmen.
    Wenn eine Situation dauerhaft unerträglich ist, muss sich daran etwas ändern.

    Es ist ja positiv für dich, dass du dir das nicht vorstellen kannst, aber aus diesem Unwissen solltest du nicht über andere urteilen, die sowas erleben (müssen).
  7. zeiten

    zeiten V.I.P. 20.03.2017, 12:05

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    Dann wird es wahrscheinlich weiterhin gefrustet sein und sehr verzweifelt. Und dann?


    Okay, du vertröstest das Kind indem du es anlügst (der Quader passt ja auch später nicht druch das Loch) und lenkst es dann mit irgendetwas anderem ab.


    Wie kommst du darauf?


    Richtig, und dann ist man vermutlich gefrustet. Oder?


    Und wenn man das nicht klappt?


    Was kann ich mir nicht vorstellen? Dass das eigene Leben unerträglich und ausweglos ist? Oder worum soll es gehen?


    Was meinst du mit "sowas erleben"?
  8. Entwickler

    Entwickler V.I.P. 23.03.2017, 08:12

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    Dass wir hier über auswegloses Leben mit dem Vergleich mit 'gefrustet' reden, passt schonmal überhaupt nicht.
    Ich habe aber auch keine Lust mehr auf die (sinnlose) Diskussion. Niemand hat das (natürliche) Recht einen unabhängigen anderen zum Leben zu zwingen. Juristisch vielleicht schon, aber da gab es auch schon genügend andere Gesetze, die man im Nachhinein als falsch erkannt hat.
  9. zeiten

    zeiten V.I.P. 23.03.2017, 11:08

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    Die emotionale Komponente während des "ausweglosen Lebens" finde ich mit gefrustet schon annähernd passend beschrieben. Welche Emotion träfe denn besser?


    Das Verhindern eines Suizids mit "zum Leben zwingen" gleichzusetzen, finde ich unpassend.


    Was ist mit den 5 oder 600 Jugendlichen/jungen Erwachsenen, die im letzen Jahr in Deutschland einen Suizid vollendet haben und jetzt mausetot sind? Gut so? Hätte man eine/einen von ihnen retten sollen?
  10. Phil79

    Phil79 V.I.P. 23.03.2017, 13:31

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    Wie wäre es bspw. mit Verzweiflung?
  11. zeiten

    zeiten V.I.P. 23.03.2017, 14:29

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    Ja, Verzweiflung passt gut. Und was folgt daraus?

    Wie verzweifelt mag ein 3-jähriges sein, dem die Mutter stirbt, ein 10-jähriger dessen Bruder tödlich verunglückt oder eine 19-jährige, die ihren Freund im Meer ertrinken sieht? Und nun sollen wir (als Gesellschaft) sie alle sehenden Auges sterben lassen - weil sie verzweifelt sind?
  12. Phil79

    Phil79 V.I.P. 23.03.2017, 14:37

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    Das sagt doch keiner; ich zumindest nicht.
  13. Entwickler

    Entwickler V.I.P. 23.03.2017, 14:48

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    Eigentlich wollte ich ja nicht mehr schreiben, aber doch noch ein Beitrag (so konsequent bin ich dann doch nicht…)
    Wenn die Verzweiflung jahrelang anhält und sich trotz Bemühungen niemand findet, der etwas dagegen tun kann, ja. Die Alternative wäre, diese Person zum Weiterleben zu zwingen. Und das ist keine Alternative.
  14. Entwickler

    Entwickler V.I.P. 23.03.2017, 15:09

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    Ich muss doch nochwas ergänzen (ich bin so stolz auf meine Konsequenz :D).
    Die dritte (halbe) Alternative wären Alkohol oder zum Beispiel Heroin. Aber selbstverständlich würde dann erwartet, dass der Betroffene weiter funktioniert und das selber bezahlt. Die, die ihn zwingen, würden das sehr wahrscheinlich nicht bezahlen, da kämen wieder alle möglichen Ausreden. (Wenn doch, und sie sich um's Rechtliche kümmern, wäre das was anderes. Das dürften aber maximal Einzelfälle sein.)
  15. zeiten

    zeiten V.I.P. 23.03.2017, 17:25

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    Dann hält sie jahrelang an - bei manchen Menschen und entsprechenden Lebensgeschichten ist das so. Und nun? Sollen die sich jetzt alle umbringen?


    Du scheinst ja extrem versessen darauf zu sein Emotionen wie Verzweiflung irgendwie zu eliminieren (oder eliminieren zu lassen). Das funktioniert so aber nicht.

    In der Regel leben Menschen mit ihrer Verzweiflung solange sie anhält - was spricht dagegen?

    Es ist ein eigenartiger Ansatz ein vorhandenes Gefühl mit aller Gewalt (bis hin zum Suizid) wegmachen zu wollen.


    Kannst du dir nicht vorstellen, dass eine 13jährige nach einem Bombenangriff 12 oder 14 Jahre braucht, um das Geschehen inclusive der Verzweiflung zu verarbeiten? Du würdest sie schon als 18jährige in den Tod schicken oder ihr als (halbe) Alternative Heroin verkaufen? Das nehme ich dir offen gesagt nicht ab.


    Das ist eine Tatsachenverdrehung: Leben "passiert" ganz von allein. Emotion -auch Verzweiflung- ist nicht lebensbedrohlich.

    Es ist umgekehrt: durch Suizid erzwingst du den Tod eines Menschen. Der passiert nämlich nicht von allein.
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