Kennzeichen kleben erlaubt, oder verboten?

Dieses Thema "Kennzeichen kleben erlaubt, oder verboten? - Straßenverkehrsrecht" im Forum "Straßenverkehrsrecht" wurde erstellt von TanCok, 8. März 2011.

  1. TanCok

    TanCok Aktives Mitglied 08.03.2011, 14:11

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    Kennzeichen kleben erlaubt, oder verboten?

    Hallo zusammen,

    nehmen wir mal an, jemand klebt ein Aukleber (Z.B. kleine Deutschlandfahne, Vereinswappen etc.) auf sein Autokennzeichen. Nehmen wir mal an, genau in die Mitte der Eurofahne, oder da, wo früher die Abgasuntersuchung geklebt hat. Ist dies erlaubt, oder verboten?

    Gruß

    TanCok
  2. CEMartin

    CEMartin V.I.P. 25.03.2011, 00:27

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    AW: Kennzeichen kleben erlaubt, oder verboten?

    Nur kurz :
    Selbstverständlich ist das Bekleben der amtlichen KFZ- Kennzeichen nicht erlaubt, sondern stellt eine (geringfügige) OWI dar. Solange aber die Lesbarkeit der Ziffern nicht (GAR NICHT ! Also auch keine durchsichtigen "Anti Blitz"- Folien --> strafbar !) beeinträchtigt wird, dulden es die "Verkehrsüberwachungsorgane" im Wege der Opportunität (Ermessensspielraum -- kein Anspruch darauf). Natürlich nur winzige Aufkleber (nicht verfassungsfeindlichen Inhaltes).
    Kantate und Humungus gefällt das.
  3. Vati1610

    Vati1610 Boardneuling 03.10.2014, 00:19

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    Im §22 StVG geht es um amtlich für das Fahrzeug ausgegebenen oder zugelassenen Kennzeichnung und nicht um Kennzeichenschilder.

    Das amtliche Kennzeichen ist in der Zulassung Teil I und II aufgeführt, hier wird weder eine EU noch D Kennzeichnung dargelegt.

    FZV §10 Abs. 10 sagt folgendes aus:

    Außer dem Kennzeichen darf nur das Unterscheidungszeichen für den Zulassungsstaat nach Artikel 37 in Verbindung mit Anhang 3 des Übereinkommens vom 8. November 1968 über den Straßenverkehr (BGBl. 1977 II S. 809) am Fahrzeug angebracht werden. Für die Bundesrepublik Deutschland ist dies der Großbuchstabe „D“.

    FZV §10 Abs. 12 sagt folgendes aus:

    Unbeschadet des Absatzes 4 dürfen Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen nur in Betrieb gesetzt werden, wenn das zugeteilte Kennzeichen auf einem Kennzeichenschild nach Absatz 1, 2 Satz 1, 2 und 3 Halbsatz 1, Absatz 5 Satz 1 sowie Absatz 6 bis 8 und 9 Satz 1 ausgestaltet, angebracht und beleuchtet ist und die Stempelplakette nach Absatz 3 Satz 1 und 2 vorhanden ist und keine verwechslungsfähigen oder beeinträchtigenden Zeichen und Einrichtungen nach Absatz 11 Satz 1 am Fahrzeug angebracht sind. Der Halter darf die Inbetriebnahme eines Fahrzeugs nicht anordnen oder zulassen, wenn die Voraussetzungen nach Satz 1 nicht vorliegen.

    Im BKat Nr. 810112 spricht man vom nicht ordnungsgemäßen angebrachten Kennzeichenschild und einen Verstoß gegen §10 Abs. 2 sowie §12 der FZV. In der FZV §10 Abs. 12 geht es aber nicht um Kennzeichenschilder, sondern nur um ein zugeteiltes Kennzeichen, das in der Zulassungsbescheinigung Teil I und II als amtliches Kennzeichen steht, auf einem Kennzeichenschild.

    Ein Verstoß gegen den §10 Abs. 2 der FZV stellt nach dem §48 der FZV keine Ordnungswidrigkeit dar – ist nicht als Ordnungswidrigkeit aufgeführt. Es gibt auch keinen Verstoß gegen §10 Abs. 12 der FZV durch überkleben des blauen Teil des Kennzeichenschild, da das zugeteilte Kennzeichen (amtl. Kennzeichen in der Zulassungsbescheinigung Teil I und II) auf dem Kennzeichenschild den Anforderungen des §10 Abs. 12 der FZV entspricht.

    Da trotz überkleben die Vorrausetzungen des §10 Abs. 12 der FZV gegeben sind, kann das Fahrzeug auch weiterhin so betrieben werden.



    Wie verhält es sich denn nun mit dem EU-Zeichen?

    Nach §10 Abs. 10 FZV darf außer dem Kennzeichen nur das Unterscheidungszeichen für den Zulassungsstaat angebracht werden.

    Der §10 Abs. 2 Satz 2 der FZV widerspricht diesem in Verbindung mit der Anlage 4. Was zufolge hat, dass EU-Zeichen hat somit keinen Bestandsschutz! Zumal der §10 Abs. 2 Satz 2 FZV nicht im §48 FZV als Ordnungswidrigkeit aufgenommen ist.
    Mit dem EU-Zeichen wird ein Staat dargelegt, den es nicht gibt. Denn laut §10 Abs. 10 darf ja nur der Zulassungsstaat angebracht werden. Die EU ist kein Zulassungsstaat und somit hat das EU-Zeichen keinen Bestandsschutz auf dem Kennzeichenschild.
    Selbst das "D" hat auf dem Kennzeichenschild nichts zu suchen, da es dem §10 Abs. 1 in Verbindung mit §10 Abs. 10 FZV widerspricht.

    Nach Vorgenannten hat also außer dem Kennzeichen auf dem Kennzeichenschild nichts weiteres zu suchen, auch keine Aufkleber.
  4. fzv

    fzv Neues Mitglied 10.10.2015, 20:56

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    Dem kann ich nicht zustimmen. FZV §10 Abs. 2 regelt, dass Kennzeichnenschilder Anlage 4 entsprechen müssen. D.h. das Kennzeichenschild muss (außer den in Anlage 4 abweichend geregelten Fällen) das EU Symbol enthalten. Neben dem Kennzeichen auf dem Kennzeichenschild darf es nach §10 Abs. 10 FZV nur noch einen Staatenaufkleber geben. Dieser Staatenaufkleber ist aber nicht das EU Symbol, wie schon erkannt wurde. Das ist insofern kein Wiederspruch, als §10 Abs. 10 nur solche Ergänzungen verbietet, die nicht gesondert geregelt sind - sonst gäbe es ja auch keine AU und TÜV Aufkleber, die nach Anlage 4 ebenfalls zum Kennzeichenschild gehören.
  5. zeiten

    zeiten V.I.P. 11.10.2015, 14:54

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  6. Vati1610

    Vati1610 Boardneuling 24.10.2015, 21:46

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    Der § 10 Abs. 2 Satz 2 FZV sagt folgendes aus.:
    "Form, Größe und Ausgestaltung einschließlich Beschriftung müssen den Mustern, Abmessungen und Angaben in Anlage 4 entsprechen."

    Die Anlage 4 legt nur folgendes dar:
    "Ausgestaltung der Kennzeichen"

    In der Ausgestaltung darf nur das erscheinen was rechtlich in den Paragraphen verlangt und nur sein darf, hierzu gehört nicht der Sternenkranz - er ist verboten laut den Paragraphen der FZV.

    Bei gegenteiliger Meinung müssten dann alle das gleiche Kennzeichen mit gleichen Buchstaben und Zahlen haben (z.B. alle haben das Kennzeichen: HH HU 199), denn dann müssen diese auch mit dem ausgestaltet werden.
    Es lautet ja im § 10 Abs. 2 "einschließlich Beschriftung ... und Angaben in der Anlage 4". :(

    Wenn in den Paragraphen zur Ausgestaltung kein EU-Stern erwähnt wird, dann kann dieser auch nicht in der Ausgestaltung eines Kennzeichenschildes erscheinen. Erscheinen darf nur ein schwarzes "D" nach § 10 Abs. 1 und 10 auf dem Kennzeichenschild.

    Das ein Sternenkranz auf den Kennzeichenschild sein darf, ist hiermit widerlegt.
    Jeder der mit einem Sternenkennzeichen auf dem Kennzeichenschild fährt verstößt gegen die FZV, wobei die KfZ-Zulassungen hier eine unerlaubte Amtshandlung begehen und man genötigt ist diesen Sternenkranz auf dem Kennzeichenschild zu haben, da man sonst keine Zulassung durch die Zulassungsbehörde bekommt.

    Das erscheinen der Stempelplakette auf dem Kennzeichenschild ist im § 10 Abs. 3 FZV geregelt.
    Die Hauptuntersuchung mit Nachweis einer Prüfplakette auf dem Kennzeichenschild ist im § 29 Abs. 2 StVZO geregelt.
    Somit entsprechen diese Plakettenaufkleber auf den Kennzeichenschilder dem § 10 Abs. 2 FZV.
  7. Kataster

    Kataster V.I.P. 24.10.2015, 23:27

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    Eine Veränderung des Kennzeichens ist nach § 22 I Nr. 3 StVG tatsächlich eine Straftat und keine leichte, es droht bis zu 1 Jahr Freiheitsstrafe oder Geldstrafe.

    Quelle u.a.: http://www.ra-hartmann.de/strafbare-manipulationen-an-kfz-kennzeichen-dr.-hartmann-partner.html

    Dort wird (unten im Text) auch auf die Urkundenfälschung eingegangen. Der Erklärungsinhalt müsste verändert werden? Sehe ich noch nicht, kann aber je nach Wahl des Aufklebers sein. Womöglich kann es sogar als Erklärung über den Aussteller gewertet werden. Eine Art Bundessiegel (Adler schwarz-rot-gold) oder ein Vereinswappen (MÜV Wesermarsch) käme als Täuschung über den Aussteller in Betracht.

    Noch eine andere Betrachtung: http://www.anwalt.de/rechtstipps/kennzeichenmissbrauch-und-urkundenfaelschung_001860.html

    Letztlich steht im §267 StGB: "Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr eine unechte Urkunde herstellt, eine echte Urkunde verfälscht oder eine unechte oder verfälschte Urkunde gebraucht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

    Ich habe offen gesagt keine Ahnung, wo man die Grenzen der Täuschung ziehen sollte. Harmloser Aufkleber oder Täuschung über Aussteller und/oder Inhalt?
  8. Vati1610

    Vati1610 Boardneuling 25.10.2015, 11:56

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    Die Täuschung müsste erst bewiesen werden. Der Haken im § 267 StGB ist, es muss erstmal eine Urkunde vorliegen, die dann verfälscht wird usw.. Hiermit sind die Zulassungsstellen schon mal fein raus aus dem § 267 StGB, da sie eine fehlerhafte Urkunde ausstellen. Es ist also noch gar keine im vorab da, da ja eine Urkunde erst eine Urkunde ist, wenn diese die Kriterien erfüllt. Das ausstellen von fehlerhaften Urkunden ist nicht strafbar - habe jedenfalls nichts darüber gefunden. Man fährt sozusagen mit einem fehlerhaften Kennzeichenschild (Urkunde) herum, verursacht durch eine Behörde.
    Die Behörde müsste, wenn man die Sachlage vorbringt bzw. diese Kenntnis hat, auf ihre Kosten neue Kennzeichenschilder ausstellen. Sie muss also alle Kosten tragen.

    Habe nochmal recherchiert und einen Paragraphen gefunden.
    § 348 Strafgesetzbuch (Falschbeurkundung im Amt)
    (1) Ein Amtsträger, der, zur Aufnahme öffentlicher Urkunden befugt, innerhalb seiner Zuständigkeit eine rechtlich erhebliche Tatsache falsch beurkundet oder in öffentlichen Registern falsch einträgt oder eingibt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    (2) Der Versuch ist strafbar.

    Dieser würde dann schon eher evtl. greifen.

    Ich habe mal eine Zulassungsstelle hierzu angemailt, mal sehen was hieraus kommt.
    Der Text ist wie folgt:
    Nun mal auf Antwort warten.
    Habe gerade Antwort bekommen, die Leiterin vom Verkehrsamt ist bis 11.11.2015 nicht im Dienst.
    Zuletzt bearbeitet: 25. Oktober 2015
  9. ingste

    ingste Neues Mitglied 22.12.2016, 13:07

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    Hallo Vati1610,
    hast Du eine Antwort erhalten?
    Außerdem heitß es "darf" nicht muß?
    Woraus ergibt sich der Zwang aus dem Wörtchen "darf" zum "D".
  10. CEMartin

    CEMartin V.I.P. 22.12.2016, 22:35

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    Ich lese gerade erstaunt mit.
    Es ging zum Zeitpunkt der Eröffnung dieses Threads im Jahre 2011 AD (!) um das Aufkleben eines kleinen bunten Aufkleberchens abseits aller amtlichen Markierungen. Das mit der Zulassungsplakette versehene und am KFZ angebrachte Kennzeichen stellt eine damit zusammengesetzte Urkunde dar. Soweit isses klar. Aber eine Veränderung dieser Urkunde müsste RECHTSERHEBLICH sein, um von einer strafbaren Urkundenfälschung sprechen zu dürfen. Das ist laut SV erkennbar NICHT gegeben.

    Zweitens spricht nach meinem bisherigen Verständnis der Anlage 4 der FZV Abschnitt 1 Nr. 3 ausdrücklich von "Euro- Feld", "Sternenkranz" etc.. Zur Stunde erschließt sich mir nicht, weshalb diese Elemente rechtlich nichts auf einem amtlichen Kennzeichen zu suchen haben dürften. Hierzu eine nähere Info wäre nett. Danke.
  11. Vati1610

    Vati1610 Boardneuling 29.12.2016, 16:21

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    Hallo,

    gehen wir mal vom Juristischem Wörterbuch aus, hier steht zu Kraftfahrzeuge:
    "Kraftfahrzeug (§ 1 II StVG) ist das ohne Bindung an Bahngleise durch Maschinenkraft bewegte Landfahrzeug.", was auch im Straßenverkehrsgesetz (StVG) wiedergegeben wird.

    Kommen wir zur
    Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) § 1 Anwendungsbereich:
    "Diese Verordnung ist anzuwenden auf die Zulassung von Kraftfahrzeugen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 6 km/h und die Zulassung ihrer Anhänger."

    Kommen wir zu
    Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) § 2 Begriffsbestimmungen:
    "Im Sinne dieser Verordnung ist oder sind
    1. Kraftfahrzeuge: nicht dauerhaft spurgeführte Landfahrzeuge, die durch Maschinenkraft bewegt werden;
    2. Anhänger: zum Anhängen an ein Kraftfahrzeug bestimmte und geeignete Fahrzeuge;
    3. Fahrzeuge: Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger; ..."

    Aha, ein Kraftfahrzeug ist nach FZV ein "nicht dauerhaftes spurgeführte" Landfahrzeuge, das durch Maschinenkraft bewegt wird.
    Ein Auto, was ein durch Maschinenkraft bewegtes Landfahrzeug ist, hat aber eine dauerhafte Spurführung!
    Schaut euch mal die Technik richtig an, was hier alles für eine dauerhafte Spurführung gemacht wird, ansonsten würde sich die Reifen nicht gleichmäßig abfahren und man könnte keine Geschwindigkeit über 50 Km/h fahren bzw. über 100 Km/h, wie siehts denn dann bei 200 Km/h aus - mal hochgegriffen.
    Dies bedeutet es braucht nicht zugelassen werden und somit auch kein Kennzeichen. Man kann es einfach so fahren.

    Nun könnte aber jemand, wie zu Beispiel mein Anwalt, darauf kommen das es sich hier um eine Verneinung und nicht um eine Bejahung handelt. Nun gut, machen wir den Test hierzu:

    Die Bejahung sagt folgendes aus, also was Kraftfahrzeuge sind:
    "Kraftfahrzeuge: "nicht dauerhaft spurgeführte" Landfahrzeuge, die durch Maschinenkraft bewegt werden.
    Die Verneinung sagt folgendes aus, also was Kraftfahrzeuge nicht sind:
    "Kraftfahrzeuge: nicht "dauerhaft spurgeführte" Landfahrzeuge, die durch Maschinenkraft bewegt werden.

    Oh, was sehen da unsere Augen, ein Auto als dauerhaftes spurgeführtes Landfahrzeug, das durch Maschinenkraft bewegt wird, fällt nich unter die FZV!!!
    Es ist also egal ob Verneinung oder Bejahung, die FZV gilt also nicht für Autos.

    So sieht es aus, da nun die FZV nicht für Autos gilt nach vorgenannten, kann man auch nicht nach dieser belangt werden, der Anwendungsbereich der FZV bezieht sich nachdem nicht auf Autos.

    Nun müsste hier alles geklärt sein.
    Danke für Eure Aufmerksamkeit
    Zuletzt bearbeitet: 29. Dezember 2016
  12. Marie Larsen

    Marie Larsen V.I.P. 29.12.2016, 19:17

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    Nein, hat es nicht, denn das Fahrzeug müsste dafür durch die Spur geführt bzw. gelenkt werden.
    Systematik und der Telos der Norm führen zum gleichen Ergebnis.
    Zuletzt bearbeitet: 29. Dezember 2016
    Kantate und CEMartin gefällt das.
  13. CEMartin

    CEMartin V.I.P. 29.12.2016, 22:22

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    Ich verstehe die Verwirrung, sie lässt sich aber leicht erklären.

    Die speziellere FZV spricht von "Spurführung", um auch KFZ zu erfassen, die vom allgemeineren StVG nicht erfasst werden würden. Der Begriff ist eigentlich veraltet, dennoch verwendbar, weil er sich auf eine Spurführung von außen bezieht. Beispielsweise soll es (selten) Oberleitungsbusse geben, deren Räder (auch) durch hohe Bordsteine geführt werden. Zudem meint spurgeführt auch rein elektronisch relativ oder ganz autonom fahrende Fahrzeuge insbesondere im Verbund (-> telematisch synchron zusammengschlossener LKW- Konvoi). Insofern will dieser Begriff einfach so viele Möglichkeiten wie technisch irgendwann möglich erfassen.

    Ehrlich gesagt finde ich die Begrifflichkeit dennoch missglückt, weil sie eben zu Missverständnissen anregt.

    In jedem Falle aber lehne ich persönlich es grundsätzlich ab, unsere Gesetze / Verordnungen / Richtlinien nach Formulierungsschwächen und redaktionellen Missgeschicken zu durchsuchen, um sich etwa aus seinen Steuer- oder Gebührenpflichten herauszureden. Wir leben alle gemeinsam in einer Republik, die meinetwegen reichsbürgertechnisch nicht existent sein mag, gleichwohl faktisch besteht, und wir wollen alle ein einigermaßen funktionierendes Gemeinwesen beibehalten. Es wäre asozial, die diesbezüglichen Regelwerke zu unterminieren und diente lediglich weiterer Spaltung unserer Gesellschaft, die sich damit letztendlich im Chaos wiederfinden würde. Und da gibt es so einige lachende Dritte, die genau darauf warten !
    Kantate gefällt das.
  14. Vati1610

    Vati1610 Boardneuling 30.12.2016, 18:26

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    Zu Marie Larsen:

    Im Gesetz steht nur was von Spurführung und nicht von einem gelenkt werden.

    Um mal die Spurführung aus technischer Sicht zu verdeutlichen:
    "Bei angetriebenen Achsen (MGF Hinterrachse) werden die Räder wegen der Antriebskräfte zusätzlich vorne zusammengedrückt, deshalb werden hier die Räder in der Regel auf 0-Spur oder sogar Nachspur eingestellt. Die Vorspur stabilisiert also den Geradeauslauf durch Verspannung der Reifenaufstandsflächen und verhindert damit ein Flattern und Radieren der Räder.
    Vorspur und Nachspur haben einen nicht zu vernachlässigenden Einfluß auf das Fahrverhalten eines Fahrzeugs. Vorspur/Nachspur - was ist das Vorspur (oder Nachspur) beschreibt den Winkel, den die Räder an einer Achse des Fahrzeugs zueinander einnehmen. Der englische Begriff dafür ist wesentlich bezeichnender: „Toe in“ oder „Toe Out“ - also „Zehen nach innen“ oder „Zehen nach außen“.
    Wenn die Räder an der Achse exakt parallel zueinander stehen, so haben diese 0° Vorspur/Nachspur. Stehen die vorderen Enden der Räder dichter zusammen als die hinteren Enden, dann hat das Auto Vorspur - „Zehen nach innen“-, stehen die hinteren Enden der Räder dichter zusammen als die vorderen, so spricht man von Nachspur.
    Vorspur - wie funktioniert das? Bei Vor- oder Nachspur kommt der Geradeauslauf nicht dadurch zustande, daß beide Vorderräder unabhängig von einander geradeaus lenken, sondern dadurch, daß sich die gegeneinander gerichteten Lenkkräfte des linken und rechten Vorderrades ausgleichen. Bei Vorspur lenkt das rechte Rad etwas nach links und das Linke nach rechts. Bei Nachspur lenkt das rechte Rad nach rechts und das Linke nach links. Auf sehr unebenen Strecken sollte man sowohl auf die Verwendung von sehr viel Vorspur, als auch sehr viel Nachspur verzichten, da sonst der Geradeauslauf des Autos leidet. Vorspur - auf unebenen Strecken Da auf einer unebenen Strecke häufig ein Rad besseren Bodenkontakt hat als das andere, ist der lenkende Einfluß dieses Rads wesentlich stärker als der des anderen Rads, und das Auto läuft nicht mehr einwandfrei geradeaus."
    Weiter möchte ich hier nicht ins Detail gehen. Wie man erkennen kann, wird das Auto durch eine Spurführung geführt und ist somit ein spurgeführtes Landfahrzeug. Ihr könnt ja gerne mal eure Spurstange ausbauen lassen und dann fahren, ich glaube das euer Auto dann so richtig mal leidet.

    Zu CEMartin:

    Die FZV bezieht sich nicht auf eine Spurführung von außen, sondern nur auf Spurführung. Was nicht dasteht ist auch nicht gemeint.
    Die Begrifflichkeit ist auch nicht mißglückt, denn man hat hier einfach sich verkehrt ausgedrückt.
    Die deutsche Sprache ist eines der Besten mit, da man mit dieser genauer etwas ausdrücken kann als mit vielen anderen Sprachen.
    Und übrigens, dieses System ist so aufgebaut um vieles in die Irre zuleiten bzw. auch bestimmte Sachen zu vertuschen.
    Wahrheit ist beweisbar und wenn man Mensch ist, dann sollte man auch die Dinge so betrachten wie sie tatsächlich sind. Wenn man in einer (diktierten) Demokratie lebt, dann muss man auch Reichsbürger (auch wenn sie bestimmte Dingen nicht ganz so richtig sehen) usw. anerkennen und mit ihnen leben, sie gehören alle zur Natur.
    Wer die BRD mit seinen Gesetzen und Verordnungen anerkennt, der muss auch die ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgericht anerkennen, wie die von 1973. Hier wird klar und deutlich ausgesagt, das es mehrere deutsche Staatsangehörigkeiten gibt und die BRD nicht Rechtsnachfolger des Deutschen Reich ist.
    Deutschland ist schon immer eine Kleinstaaterei (darum mehrere deutsche Staatsangehörigkeiten) mit den Staaten Sachsen, Bayern, Hessen, Thüringen usw. mit einem übergestülpten Konstrukt.
    Wir leben also nicht alle in einer Republik.

    Ich lehne es nicht ab unsere Gesetze / Verordnungen / Richtlinien nach Formulierungsschwächen und redaktionellen Missgeschicken zu durchsuchen.
    Denn es handelt sich hier um einen Krieg zwischen Behörden, Gesetzgeber usw. und Menschen. Vor allem Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige sind hierzu verdammt um ihr Recht zu bekommen. In einem Rechtsstaat muss man nicht um sein Recht kämpfen, wenn es einem zusteht, sondern der Rechtsstaat hat dieses Recht ohne wenn und aber zu garantieren. In diesem System ist es nicht so, zu erst wird abgelehnt und dann muss der Mensch kämpfen und die Spitzfindigkeiten in den Gesetzen und Verordnungen suchen.
    Ich kann hier ein großes Lied singen, denn ich habe 2 schwerbehinderte Kinder.

    Das gehörte zwar nicht zum hiesigen Thema und damit wollen wir dies auch bleiben lassen.
  15. Marie Larsen

    Marie Larsen V.I.P. 30.12.2016, 19:07

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    Die technische Spurführung bei einem KFZ ist für die semantische Bedeutung des Wortes "spurgeführt" wenig hilfreich.
    Das Wort ist nunmal ein Adjektiv. Das "ge-" in "geführt" drückt ein passives Verhältnis aus, die Führung ist abhängig von der Spur, also der Fahrbahn.
    Mithin wird ein spurgeführtes Fahrzeug von der Fahrbahn gelenkt.
    Da helfen auch keine reichsbürger'schen Kunstgriffe weiter.
    Kantate und CEMartin gefällt das.
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