Keine verbindliche Zusage, dennoch will Besitzer Geld

Dieses Thema "Keine verbindliche Zusage, dennoch will Besitzer Geld - Verbraucherrecht" im Forum "Verbraucherrecht" wurde erstellt von velvet22, 1. Mai 2012.

  1. velvet22

    velvet22 Neues Mitglied 01.05.2012, 17:54

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    Keine verbindliche Zusage, dennoch will Besitzer Geld

    Mal angenommen, jemand kontaktiert bezüglich einer Ferienunterkunft mehrere private Ferienhausbesitzer. Ein paar melden sich zurück, unter anderem auch, einer welcher meint, die Unterkunft wäre für den gewünschten Zeitraum vermietet, er könne aber bei den Gästen nachfragen, ob Sie auf ein anderes Wochenende umbuchen wollen. Daraufhin antwortet der Urlauber mit 'ja bitte', er solle machen und dann könnten sie weitersehen.

    Zwei Tage später erhält der Urlauber eine Buchungsbestätigung mit der Aufforderung zu zahlen. Da es seinerseits eine unverbindliche Anfrage war, weigert er sich. Nun meint der Besitzer, er wolle Schadensgeld, da er anderen Gästen wegen dem Urlauber absagte. Mit dem Geld, welches der Besitzer 'verloren' habe und welches der Urlauber zahlen soll würde er auf 'die Geltendmachung seiner eigenen Aufwendungen für die Buchung' verzichten. Ein Blick auf den online Buchungskalender zeigt dem Urlauber an, es sind Gäste gebucht (offensichtlich nicht der Urlauber, denn es sind andere Tage/ein anderes Datum vermerkt). Für den Urlauber, ein ausländischer Gast ohne Wohnsitz in Deutschland, klingt es, als würde der Besitzer versuchen doppelt abzukassieren.
  2. 772

    772 V.I.P. 02.05.2012, 09:42

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    AW: Keine verbindliche Zusage, dennoch will Besitzer Geld

    Verstehe ich das richtig: Ferienhaus in D, Urlauber im Ausland wohnhaft? Das würde es für den Gastgeber erschweren, seine möglichen Ansprüche gerichtlich geltend zu machen...

    Unabhängig davon kommt es auf zwei Dinge an:
    - könnte der Vermieter nachweisen, dass der Urlauber verbindlich gebucht hat (bzw. kann der Urlauber die Unverbindlichkeit des "man könne weitersehen" nachweisen?)?
    - hätte der Vermieter einen Schaden erlitten? Auch diesen müsste er nachweisen, ein bloßes "hätte, könnte" reicht da nicht. Im Gegenzug wäre es für den Urlauber wichtig, den Buchungskalender zu Beweiszwecken zu sichern.

    Ganz unjuristisch könnte man in dem Einverständnis zur Anfrage bei anderen Gästen schon eine gewisse Verpflichtung sehen, jedoch käme es doch auf den Einzelfall an.
  3. velvet22

    velvet22 Neues Mitglied 04.05.2012, 18:19

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    AW: Keine verbindliche Zusage, dennoch will Besitzer Geld

    Ja, Urlauber hat keinen Wohnsitz in Deutschland.
    Weder Vermieter noch Urlauber können Verbindlichkeit/Unverbindlichkeit nachweisen, da 'nur' telefoniert wurde.
    Der Vermieter könnte einen Schaden von ca. 70 Euro nachweisen, falls dieser das Geld tatsächlich an die Gäste, die er für drei Tage umquartiert hat (falls es der Wahrheit entspricht), gezahlt hat.
    Buchungskalender wurde für Beweiszwecke als pdf Dokument mit Datum und Uhrzeitstempel am Computer abgespeichert.
  4. 772

    772 V.I.P. 04.05.2012, 20:11

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    AW: Keine verbindliche Zusage, dennoch will Besitzer Geld

    Da hätten wir also eine angebliche telefonische Buchung ohne schriftliche Bestätigung, und der Gast beruft sich auf Unverbindlichkeit...

    Schlechte Karten für den fiktiven Vermieter, meine ich!
  5. velvet22

    velvet22 Neues Mitglied 04.05.2012, 22:14

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    AW: Keine verbindliche Zusage, dennoch will Besitzer Geld

    Vielen Dank.
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