Karnevalsschlägerei

Dieses Thema "Karnevalsschlägerei - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von Tobiasst, 9. März 2011.

  1. Tobiasst

    Tobiasst Neues Mitglied 09.03.2011, 12:57

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    Karnevalsschlägerei

    Mal angenommen Person A hat 0,5 promille und ist außerhalb einer Bar mit Zeuge C, wenn Person B auf A zugeht ihn schubst und fragt: warum Person A ihn den dumm angemacht hat. Person A kennt Person B und hat ihn davor auch noch nie gesehen. Dies teilt Person A natürlich dann mit und Person B schlägt Person A 2 mal direkt ins Gesicht mit der Faust und tritt ihm dann in den Bauch ohne irgentwelche Ankündigungen oder Bedrohung von A ausgehend.
    Person B wird daraufhin von anderen Zeugen "vertrieben" und ein Verwandter von Person B schlägt mit einem Regenschirm auf die Helfer.
    Weiterhin ist bekannt das B schon mehrfach auffällig war durch Körperverletzung und vor dem Zwischenfall mit Person A einem Mädchen M eine Zigarette im Gesicht ausgedrückt hat in der Bar.

    Resultat: Platzwunde mit sichtbarer Narbe ( ca. 2cm lang diekt unterm linken Auge) Prellung am Bauch und leichte Gehirnerschütterung und eine wunde Zunge da A sich durch die Schläge auf die Zunge gebissen hat.

    Alle Personen bis auf M sind volljährig.

    Frage: Wie hoch wird die Strafe für B sein ( Haft, Schmerzensgeld für A, Sozialstunden,..) und bringt es A und M was zusammen gegen B juristisch vorzugehen oder sind das 2 unterschiedliche Fälle?

    Danke im Voraus:)
  2. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 20.10.2011, 11:00

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    AW: Karnevalsschlägerei

    A und M sollten die Tat natürlich anzeigen. Es sollte aber unerheblich sein, ob das jeder für sich oder beide gemeinsam tun. Über die Höhe der Strafe weiß ich nichts, außer das eine Körperverletzung nach §223 StGB bis zu 5 und eine schwere Körperverletzung bis zu 10 Jahren Haft einbringen kann. Bei Wiederholungstätern wird sich das Gericht irgendwann aber nicht mehr nur auf Geldstrafe oder Sozialstunden beschränken.

    Eine Klage auf Schadenersatz wird möglicherweise sogar schon die Krankenversicherung in die Wege leiten, ansonsten sollte man das auch tun. Reich wird man dabei aber wohl nicht, es gibt da im Netz Tabellen, was was "wert" ist. Einfach mal "schmerzensgeld" in die Suchmaschine eigener Wahl werfen. Aber dabei auch berücksichtigen, das B vermutlich auch zu denen gehört, bei denen da nichts zu holen ist.