Kann man verlangen, dass Anwalt Ergänzungsschriftsatz einreicht?

Dieses Thema "Kann man verlangen, dass Anwalt Ergänzungsschriftsatz einreicht? - Zivilprozeß- / Zwangsvollstreckungsrecht" im Forum "Zivilprozeß- / Zwangsvollstreckungsrecht" wurde erstellt von gaijin, 20. Januar 2013.

  1. gaijin

    gaijin Aktives Mitglied 20.01.2013, 23:45

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    Kann man verlangen, dass Anwalt Ergänzungsschriftsatz einreicht?

    Anwalt A hat bei der Erwiderung einer Klage (Wohneigentumsrecht) wichtige Fakten falsch oder gar nicht dargestellt und Hinweis auf vorliegende Beweise versäumt. Der Mandant M fordert ihn unter Hinweis auf die Fehler auf, einen Ergänzungsschriftsatz einzureichen. A hat keinen Termin für M, A ist telefonisch nicht erreichbar und reagiert trotz zweifacher Bitte per Email nicht.

    Was kann M noch tun? Für Entzug des Mandats ist es zu spät und würde ihn auch rund 2400 Euro kosten.
  2. Soliton

    Soliton V.I.P. 21.01.2013, 01:25

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    AW: Kann man verlangen, dass Anwalt Ergänzungsschriftsatz einreicht?

    Die Aufforderung beweissicher zu dokumentieren, abwarten und Tee trinken. Kommt es zum Schaden, weil nicht nachgetragen wurde, Anwalt in Regreß nehmen.
  3. gaijin

    gaijin Aktives Mitglied 21.01.2013, 08:43

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    AW: Kann man verlangen, dass Anwalt Ergänzungsschriftsatz einreicht?

    Die Beweisführung, dass der RA für Schäden - und auch in welcher Höhe - verantwortlich ist, wird immer schwer sein.

    Sie hatten hier schon die Auffassung vertreten, es sehe nicht gut aus, wenn die Beklagten selbst einen (Ergänzungs-)Schriftsatz zur Klageerwiederung beim Gericht einreichen.

    Aber wenn der Anwalt versagt, ist das nicht immer noch besser als gar nichts zu tun?
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2013
  4. Soliton

    Soliton V.I.P. 21.01.2013, 10:56

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    AW: Kann man verlangen, dass Anwalt Ergänzungsschriftsatz einreicht?

    Das kommt darauf an, was vorgetragen werden soll. In manchen Fällen ergibt sich aus dem Urteil selbst, dass der versäumte Vortrag zu einer anderen Entscheidung geführt hätte. Dann ist der Nachweis nicht das Problem.

    Ja, so allgemein gesprochen mag das sein. Das Problem ist nur zu erkennen, wann der Anwalt wirklich versagt, so dass der Mandant es nicht schlimmer, sondern nur besser machen kann, und wann nicht.
  5. cmd.dea

    cmd.dea V.I.P. 24.01.2013, 21:26

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    AW: Kann man verlangen, dass Anwalt Ergänzungsschriftsatz einreicht?

    Das kann auch daran liegen, dass der Anwalt seiner Aufgabe nachgekommen ist und basierend auf der rechtlichen Prüfung Relevantes und Irrelevantem getrennt hat.

    Davon, was wichtig ist, habe Laien nämlich meist so ganz andere Vorstellungen und da ist es gerade die Aufgabe des Anwaltes, das zu kanalisieren.

    Ob das hier so ist, weiß ich nicht, aber es ist allermeist so, dass der Anwalt nur Teile von dem verwendet, was der Mandant ihm bringt und für relevant hält.

    Gruß
    Dea
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  6. Brati

    Brati V.I.P. 24.01.2013, 21:45

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    AW: Kann man verlangen, dass Anwalt Ergänzungsschriftsatz einreicht?

    Das bedeutet? Wo kommen die 2.400,- her?

    Bedeutet, der Mandant sagt dem Anwalt wie dieser seine Arbeit machen soll (zu machen hat). Wenn die Wortwahl des "fordert auf" bewusst gewählt wurde, dann wundert das:
    nicht!
  7. Soliton

    Soliton V.I.P. 24.01.2013, 22:06

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    AW: Kann man verlangen, dass Anwalt Ergänzungsschriftsatz einreicht?

    Das ist zwar richtig, aber auch kein angemessenes Verhalten. Der Anwalt muss es schon aushalten, dass der Mandant sein Anliegen, seine Wünsche und Bedürfnisse nachhaltig und eindringlich an ihn heranträgt. Schließlich hat der Mandant aufgrund der anwaltlichen Vergütungsstruktur in der Regel keine andere Wahl, ist der RA einmal tätig geworden - darauf ist Rücksicht zu nehmen.

    Der Anwalt ist zwar selbständiges Organ der Rechtspflege und als solcher nicht bloß Sekretärin seines Mandanten, er hat aber immer noch in erster Linie den Interessen seines Mandanten zu dienen. Und dazu gehört aus meiner Sicht auch, dessen Sicht und ggf. auch Unverständnis für die eigene Arbeit des RA zu "kanalisieren".

    Auf der privilegierten Stellung, welche der RA in mehrfacher Hinsicht genießt - "Rechtsberatungsmonopol" einerseits, Aufwands- und Erfolgsunabhängigkeit der Vergütung andererseits -, darf er sich m. E. nicht ausruhen. Ich meine, der Anwalt hat gerade wegen seiner Privilegien den Dienstleistungsaspekt zu achten.

    In anderen Berufen muss man sich auch nach dem Kunden richten - in der Regel im eigenen Interesse, weil es für den Kunden weniger problematisch ist, den Auftrag nachträglich durch jemand anderen zuende führen zu lassen.

    Das soll nicht heißen, damit kein falscher Eindruck entsteht, dass der RA zu tun hätte, was sein Mandant verlangt; damit würde er seine wichtige Filterfunktion in der Rechtspflege vernachlässigen (ggf. auch zum Nachteil des Mandanten). Es besteht aber kein legitimer Anlass, sich dem Mandanten zu entziehen, bloss weil der in Hinblick auf die Mandatsbearbeitung "Forderungen" stellt. Wer da vorschnell beleidigt oder hochnäsig reagiert (die Gebühren sind ja eh verdient), macht m. E. auch keinen guten Job.

    Um es abschließend ganz deutlich zu sagen: Der Anwalt, der nur wegen einer an ihn gerichteten "Forderung" des Mandanten absichtlich vereitelt, dass der Mandant zu ihm Kontakt aufnehmen kann, verletzt seine Berufspflichten. Das ist standesrechtlich nicht hinnehmbar.
  8. Brati

    Brati V.I.P. 24.01.2013, 22:16

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    AW: Kann man verlangen, dass Anwalt Ergänzungsschriftsatz einreicht?

    Die Frage ist nur, wie man das Vertreten der Mandanteninteressen definieren mag. Sicherlich eine Frage des Einzelfalles. Wenn ich aber schon lese "fordert auf das und das noch vorzutragen", dann würde ich auch erstmal in eine Abwehrhaltung gehen.

    Es ist ja auch manchmal so, dass "ganz besonders wichtiger Vortrag" - aus Sicht des Mandanten - diesem eher schadet als nutzt.

    Gerade wenn es um persönliche Angelegenheiten geht, werden die Mandanten doch auch mal persönlich, unsachlich etc. Da wird dann erwartet, dass man vorträgt, wer seine Mutter immer verprügelt hat und was die Nochehefrau für ne S.chlampe ist. Das interessiert ein Gericht sicherlich nicht in jedem Falle und ist auch der eigenen Rechtsposition nicht immer dienlich.
  9. Soliton

    Soliton V.I.P. 24.01.2013, 22:32

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    AW: Kann man verlangen, dass Anwalt Ergänzungsschriftsatz einreicht?

    Du, das verstehe ich doch menschlich sofort. Wer wäre da denn begeistert. Gar keine Frage. Aber deshalb lässt man den Mandanten nicht am ausgestreckten Arm verhungern, nur, um sich nicht mit ihm auseinandersetzen zu müssen - weil er oder seine Sache einem inzwischen nicht mehr sympathisch sind. Darum geht es mir. Ich verlange ja nicht, dass man ein falsches Lächeln aufsetzt.

    Trotzdem sollte man versuchen, die Sicht des Gegenübers einzunehmen und nachzuvollziehen. Und für den Mandanten ist der Fall nun einmal "sein" Fall, der hat da Aktien und oft ziemliches Leid drin. Gerade die Gelassenheit, die der unabhängige Anwalt in der Sache haben kann, sollte er zu nutzen versuchen. Man muss das, was der Mandant fordert, nicht persönlich nehmen. Jedenfalls darf man dann nicht so reagieren, im privaten Bereich steht einem das frei, beruflich ist das aber unprofessionell.

    Du, da bin ich doch völlig bei Dir. Mein Punkt ist ein anderer. Es geht mir darum, WIE man als RA das Ansinnen des Mandanten ablehnt. Ich weiß nicht, welche Vorgeschichte es im Beispiel tatsächlich gegeben haben könnte. Nur wollte ich dann umgekehrt auch Dein Werben um Verständnis nicht unwidersprochen lassen. :) Mit Verlaub.

    In der Sache bin ich völlig bei Dir. Auch der RA in dem Beispiel hier mag in der Sache richtig liegen, wenn er die Ergänzung nicht vortragen will. Wir wissen es nicht. Mir geht's um das Drumherum. Peace. :)
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  10. gaijin

    gaijin Aktives Mitglied 24.01.2013, 22:38

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    AW: Kann man verlangen, dass Anwalt Ergänzungsschriftsatz einreicht?

    So etwas mag es auch geben, aber dieser RA hat u.a.
    1) in Erwiderung (Anfechtung von Beschlüssen aus EV) fahrlässig Unterlagen als Beweismaterial angeführt, die ihm persönlich viel später als der in Frage stehende Zeitpunkt vom Beklagten zur Erläuterung zugesandt worden waren (in denen der Beklagte ihn dummerweise noch fragt, ob man einen Punkt besser anerkennen sollte)
    2) Beklagten und Kläger namentlich verwechselt
    3) dem wahrheitswidrigen Vorwurf, es hätten keine Angebote vorgelegen, nicht mit Hinweis auf das Protokoll widersprochen, sondern lediglich angeführt, angesichts der Höhe des Aufwandes seien Vergleichsangebote nicht erforderlich (für sich kein unrichtiges Argument), sich aber auch da bei den Kosten geirrt.
    4) von abbröckelndem Putz gesprochen, wo es um eine Tapete geht.
    5) die Zusage, dem Beklagten seinen Schriftsatz vor Absendung zur Einsicht zu geben, nicht eingehalten.
  11. gaijin

    gaijin Aktives Mitglied 24.01.2013, 22:40

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    AW: Kann man verlangen, dass Anwalt Ergänzungsschriftsatz einreicht?

    Aus dem Streitwert für mehrere zusammenhängende Klagen, für die ihm die Vollmacht erteilt wurde.
  12. gaijin

    gaijin Aktives Mitglied 24.01.2013, 22:43

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    AW: Kann man verlangen, dass Anwalt Ergänzungsschriftsatz einreicht?

    Wenn der RA eindeutige Fehler macht (und das sogar im folgenden Gespräch erkennen lässt), wird der Mandant - wie Soliton schon ausgeführt hat - ihm etwas auf die Finger sehen wollen.
  13. Soliton

    Soliton V.I.P. 24.01.2013, 22:44

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    AW: Kann man verlangen, dass Anwalt Ergänzungsschriftsatz einreicht?

    Jetzt schieße ich kurz über den Punkt hinaus, den ich ursprünglich nur machen wollte:

    Es gibt ein weites Feld, wo der RA nach entsprechender Belehrung des Mandanten und nach ausdrücklicher Übernahme des Risiko durch den Mandanten so vortragen könnte, dass der Mandant "glücklich" wird.

    Beratung ist eine Sache, Bevormundung eine andere. Wenn der Mandant es also trotz Aufklärung unbedingt will - und man sich durch den Vortrag als Anwalt nicht lächerlich macht (insofern muss man sich natürlich keinesfalls in Formulierungen reinreden lassen), warum nicht.

    Vielleicht ist es dem Mandanten wichtiger, gesagt zu haben, was er sagen will, als den Prozess zu gewinnen. Das ist im Zivilverfahren sein gutes Recht, er kann über den Streitgegenstand disponieren, aktiv wie passiv, er darf bewusst unterliegen wollen, obwohl er obsiegen könnte. (Nicht, dass ihm dieser Gedanke so explizit käme; ich will damit nur sagen: Man muss den Mandanten nicht zu seinem rechtlichen Erfolg zwingen.)

    Ich würde nicht entscheiden wollen, was für den Mandanten das in jeder Hinsicht richtige zu sein habe. Was weiß ich, welche Funktion der Prozess noch für ihn hat, außer der rechtlichen.

    Diese Entscheidung muss schon der Mandant treffen, der RA muss ihn in die Lage versetzen, die rechtliche Seite bewerten zu können.

    Aber das ist mehr Geschmackssache und eine Frage des Selbstverständnisses, soft fact, und hat mit meinem ursprünglichen Punkt nicht so viel zu tun. Mein ursprünglicher Punkt war eher ein hard fact: Man darf den Mandanten nicht einfach meiden.
  14. gaijin

    gaijin Aktives Mitglied 24.01.2013, 22:45

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    AW: Kann man verlangen, dass Anwalt Ergänzungsschriftsatz einreicht?

    Schade, Du scheinst davon auszugehen, dass kein RA Fehler macht und Mandanten grundsätzlich Laien sind, die nicht objektiv denken können.
  15. Brati

    Brati V.I.P. 24.01.2013, 22:46

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    AW: Kann man verlangen, dass Anwalt Ergänzungsschriftsatz einreicht?

    Schon klar, ich bin jetzt mal von dem Vorbringen ausgegangen, dass nicht erheblich ist. Selbstverständlich erklärt man das dem Mandanten und lässt ihn nicht vollkommen ahnungslos zurück. Allein schon aus Eigeninteresse und Wettbewerbsgründen ist das (stellenweise) ja sicher angebracht :)
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