Ist eine Mahnung per E-Mail zulässig?

Dieses Thema "Ist eine Mahnung per E-Mail zulässig? - Zivilprozeß- / Zwangsvollstreckungsrecht" im Forum "Zivilprozeß- / Zwangsvollstreckungsrecht" wurde erstellt von MatthiasK1981, 20. Januar 2006.

  1. MatthiasK1981

    MatthiasK1981 Boardneuling

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    Ist eine Mahnung per E-Mail zulässig?

    Hallo, ich bräuchte hier mal eure Mithilfe und zwar geht es darum, ob eine Mahnung auch rechtlich gesehen per E-Mail erfolgen kann oder nicht? Ich wäre euch Dankbar, wenn ihr auch einen Paragrapfen oder en Urteil dazu.

    MatthiasK1981
  2. Atlantis

    Atlantis V.I.P.

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    AW: Ist eine Mahnung per E-Mail zulässig?

    Erklärungen bedürfen nach der Konzeption des BGB nur dann einer bestimmten Form, wenn dies ausdrücklich gesetzlich vorgeschrieben ist (§ 125 BGB). Für die Mahnung ist keine besondere Form vorgeschrieben, so dass sie auch keiner besonderen Form zu ihrer Wirksamkeit bedarf, weshalb sie auch mündlich oder in Textform per Email oder Fax erfolgen darf.
  3. Monodome

    Monodome V.I.P.

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    AW: Ist eine Mahnung per E-Mail zulässig?

    Natürlich!

    Der Fragesteller wollte ja nur wissen, ob eine Mahnung per Mail überhaupt gültig ist.
    Wenn der Schuldner nun den Erhalt der Mail nicht zugibt, so hat der Gläubiger ein Problem :)
  4. Domingo

    Domingo V.I.P.

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    AW: Ist eine Mahnung per E-Mail zulässig?

    Und was, wenn der Schuldner nicht zugibt, dass der erhaltene Brief eine Mahnung enthielt? Durch das Einschreiben des Briefes kann man nichts über dessen Inhalt beweisen....
  5. Atlantis

    Atlantis V.I.P.

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    AW: Ist eine Mahnung per E-Mail zulässig?

    :D
    ... man kann aber auch nicht davon ausgehen, dass er gerade eine Mahnung enthielt.

    Wenn Du wüßtest, wie oft behauptet wird, es sei nur ein mit der Adresse versehenes und ansonsten leeres Blatt zu geschickt worden oder nur ein leerer Umschlag.

    Sowohl für Inhalt als auch für den Zugang einer Erklärung ist der Erklärende beweispflichtig. Wird wie oben aufgezeigt behauptet, dann hat man als Erklärender schlechte Karten.

    Insofern ist das Fax mit einem kompletten Sende- und Empfangsbericht, der zumindest einen Teil der ersten Seite des gesendeten Schreibens enthält, der beste Beweis für den Zugang. Denn dann wird das Gericht den Empfänger in der Regel auffordern, das zum Sendebericht passende Schreiben vorzulegen. Kann er es nicht, wird zu seinen Ungunsten vermutet, dass ein Schreiben des entsprechenden Inhalts bei ihm zugegangen ist.
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