Hilfesleistung BGB HA

Dieses Thema "Hilfesleistung BGB HA - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von juriangi, 11. Mai 2011.

  1. juriangi

    juriangi Boardneuling 11.05.2011, 13:07

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    Hilfesleistung BGB HA

    Ich brauche ganz dringend Hilfe. Ich muss gerade im Semester eine Hausarbeit schreiben, die so schwierig für mich ist . Hier liegt die Sachverhalt:

    Thomas Tal arbeitet als Bierfahrer in der Brauerei von Erich Eigen in Wurzen. Als Tal mit dem von Eigen bei der Dreier-Bank geleasten und auf diese zugelassenen LKW eine Ladung Bier zu einem Gastwirt in Leipzig bringen soll, rammt er, als er in dessen Hinterhof einbiegen will, das Gartentor von Albert Arnold, der ein Nachbar des Gastwirts ist. Dabei zersplittern drei Holzlatten im Wert von insgesamt 30 €. Ob Tal das Tor fahrlässig gerammt hat, ist nicht feststellbar.
    Arnold meldet sich eine Woche später telefonisch bei Eigen und meint, Eigen müsse den Schaden ersetzen. Da Arnold darauf besteht, die drei Holzlatten ersetzt zu bekommen, schickt Eigen seinen Bierfahrer Tal zu Arnold, um das beschädigte Tor abzuholen und selbst zu reparieren. Tal fährt zu Arnold, hebt das Tor aus und nimmt es mit. Auf dem Heimweg gerät er auf Glatteis ins Schleudern, kommt mit dem LKW von der Fahrbahn ab und rutscht in den Straßengraben. Ein nennenswerter Schaden am LKW entsteht nicht, aber das Gartentor wird unglücklicherweise vollständig zerstört. Ob Tal unaufmerksam war und das Schleudern hätte vermeiden können, ist nicht feststellbar. Tal ruft bei Arnold an und erzählt ihm, was passiert ist. Er wagt jedoch nicht, Eigen davon zu erzählen.
    Nach diesem zweiten Unfall wird Arnold ärgerlich. Er kauft sich ein neues Tor und verlangt drei Monate später von Tal und Eigen Ersatz der Kosten in Höhe von 300 €.

    Die Fragen sind:
    Kann Arnold von Tal und/oder Eigen Schadensersatz verlangen? Wenn ja, in welcher Höhe?
    und Hat Tal Ansprüche gegen Eigen, wenn er Arnold Schadensersatz leistet?

    Am Anfang dachte ich mit unerlaubten Handlung zu prüfen, aber zum Weiter weiß ich nicht mehr .Über Hilfe würde ich mich riesig freuen. Vielen Dank.

    Liebe Grüße
    Zuletzt bearbeitet: 12. Mai 2011
     
  2. juriangi

    juriangi Boardneuling 12.05.2011, 20:55

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    AW: Hilfesleistung BGB HA

    niemand hilft mir ?
     
  3. Libera

    Libera V.I.P. 12.05.2011, 22:48

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    AW: Hilfesleistung BGB HA

    Sie müssen noch einiges lernen, was die klausurtechnische Bearbeitung solcher Fälle angeht. Immer wenn im Sachverhalt steht, dass die Verschuldensfrage nicht eindeutig geklärt werden kann, kommt eine Haftung nach § 823 I BGB eben gerade nicht in Frage. Die Beweislast für ein Verschulden des Anspruchgegners trifft nämlich grundsätzlich den Anspruchssteller.
    Die gesamte Aufgabenstellung zielt auf eine Haftung des Geschäftsherrn für vermutetes eigenes Verschulden bei der Auswahl und Überwachung des Verrichtungsgehilfen aus § 831 I BGB ab. Und da im gesamten Sachverhalt ferner nicht von einer Exkulpation des Geschäftsherrn die Rede ist, tut man sich hier relativ leicht einen Schadensersatzanspruch des Arnold nach §§ 831, 251 BGB i.H.v. 300 Euro gegenüber dem Eigen zu bejahen. Dabei enthält der Sachverhalt auch keine weiteren Finten mehr.
    Wenn man dann noch die volle Punktzahl abgreifen will, kann man noch ansprechen, dass Arnold auch ein Anspruch aus §§ 7, 11 StVG gegenüber der Dreier Bank zusteht, da diese verschuldensunabhängig für ihr Fahrzeug haftet. Ferner muss man dann noch anprüfen, ob Eigen nach §§ 280, 241 II, 278 BGB haftet, was aber mangels Schuldverhältnis sofort wieder zu verwerfen ist, da ja nur der Nachbar betroffen war.
     
  4. Jenny1988

    Jenny1988 Neues Mitglied 17.05.2011, 14:03

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    AW: Hilfesleistung BGB HA

    Von Vorteil wäre es natürlich, wenn der Fragende den ganzen Fall kopieren würde. Denn gerade aus dem fehlenden Teil - den ich fett markiert habe - geht eine mögliche Exkulpation hervor.

    Thomas Tal arbeitet als Bierfahrer in der Brauerei von Erich Eigen in Wurzen. Als Tal mit dem von Eigen bei der Dreier-Bank geleasten und auf diese zugelassenen LKW eine Ladung Bier zu einem Gastwirt in Leipzig bringen soll, rammt er, als er in dessen Hinterhof einbiegen will, das Gartentor von Albert Arnold, der ein Nachbar des Gastwirts ist. Dabei zersplittern drei Holzlatten im Wert von insgesamt 30 €. Ob Tal das Tor fahrlässig gerammt hat, ist nicht feststellbar.
    Arnold meldet sich eine Woche später telefonisch bei Eigen und meint, Eigen müsse den Schaden ersetzen. Da Arnold darauf besteht, die drei Holzlatten ersetzt zu bekommen, schickt Eigen seinen Bierfahrer Tal zu Arnold, um das beschädigte Tor abzuholen und selbst zu reparieren. Tal fährt zu Arnold, hebt das Tor aus und nimmt es mit. Auf dem Heimweg gerät er auf Glatteis ins Schleudern, kommt mit dem LKW von der Fahrbahn ab und rutscht in den Straßengraben. Ein nennenswerter Schaden am LKW entsteht nicht, aber das Gartentor wird unglücklicherweise vollständig zerstört. Ob Tal unaufmerksam war und das Schleudern hätte vermeiden können, ist nicht feststellbar. Tal ruft bei Arnold an und erzählt ihm, was passiert ist. Er wagt jedoch nicht, Eigen davon zu erzählen.
    Nach diesem zweiten Unfall wird Arnold ärgerlich. Er kauft sich ein neues Tor und verlangt drei Monate später von Tal und Eigen Ersatz der Kosten in Höhe von 300 €. Eigen, der erst jetzt von dem zweiten Unfall erfährt, wendet ein, dass er zur Reparatur des Tores doch gar nicht verpflichtet war, er hätte bei Arnolds erstem Anruf gedacht, der Zaun, von dem Arnold gesprochen hat, hätte seinem Kunden, dem Gastwirt gehört. Er hätte die Holzlatten gar nicht ersetzen müssen. Der zweite Unfall könnte deshalb schon überhaupt keine Ersatzpflicht auslösen. Ferner hätte Arnold sich wegen des zweiten Unfalls etwas früher bei ihm melden können.
    Außerdem meint Eigen, Tal sei wahrscheinlich an keinem der beiden Unfälle schuld. Tal hätte bei seiner Einstellung schon fünf Jahre unfallfreie LKW-Praxis gehabt und wäre immer sehr ordentlich gefahren. Arnold meint dazu, Eigen möge mit Letzterem vielleicht recht haben, solle sich aber jetzt, wo noch ein Unfall mit höherem Schaden passiert sei, nicht plötzlich herausreden. Eigen müsse nachweisen, dass Tal auch diesmal ordentlich gefahren sei.
    Aufgabenstellung:
    1. Kann Arnold von Tal und/oder Eigen Schadensersatz verlangen? Wenn ja, in welcher Höhe?
    (Ein Abzug Neu für Alt ist bei der Bearbeitung nicht zu berücksichtigen)
    2. Hat Tal Ansprüche gegen Eigen, wenn er Arnold Schadensersatz leistet?
     
  5. Jenny1988

    Jenny1988 Neues Mitglied 19.05.2011, 02:31

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    AW: Hilfesleistung BGB HA

    Hat echt niemand ein zwei Tipps?
    Ich bin total am verzweifeln :weint:
     
  6. Jenny1988

    Jenny1988 Neues Mitglied 23.05.2011, 11:46

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    AW: Hilfesleistung BGB HA

    Ist niemand so lieb und hilft einer verzweifelten Jura-Studentin? :hilfe:
     

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