"Hieb-und Stoßwaffe" oder Metall-Verteidigungsstock

Dieses Thema ""Hieb-und Stoßwaffe" oder Metall-Verteidigungsstock - Waffenrecht" im Forum "Waffenrecht" wurde erstellt von Hendrik-vZ, 17. Dezember 2010.

  1. Hendrik-vZ

    Hendrik-vZ Star Mitglied 17.12.2010, 23:11

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    "Hieb-und Stoßwaffe" oder Metall-Verteidigungsstock

    Hallo Forenfreunde,

    der Gesetzgeber, bzw. die Exekutive (vornehmlich das BKA in seinem Feststellungsbescheid vom 20.07.2005), bezeichnet einen bestimmten Gegenstand als "teleskopartige Hieb- und Stoßwaffe" (allg. bekannt als "Teleskopschlagstock").
    Die Hersteller dieser Gegenstände bezeichnen diese jedoch als "Metall-Verteidigungsstock", was formal richtiger ist.

    Eine Hiebwaffe zeichnet sich explizit in seiner beschaffenen Art dadurch aus, Gegenstände per Klinge zu spalten. Dies trifft dann wohl für den "Tele" nicht zu! Eine Stoßwaffe "ist nicht zum Einstechen ausgelegt", sondern gibt die Kraft des Benutzers an das Ziel direkt weiter. Demnach gilt die Faust eines Menschen hypothetisch als Stoßwaffe.

    Im Gegensatz dazu, ist ein "Metall-Verteidigungsstock" ausziehbar; nach dem FB des BKA kein vorgetäuschter Gegenstand im täglichen Gebrauch, und kann Selbst- und Nothilfe leisten im Falle eines Angriffs auf Leib und Leben durch den Einsatz eines Messers oder ähnlichen Dingen! Schlimmstenfalls ist ein Metall-Verteidigungsstock eine Defensiv- Schutz- oder Passivwaffe.
     
  2. Mobile1961

    Mobile1961 V.I.P. 17.12.2010, 23:19

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    AW: "Hieb-und Stoßwaffe" oder Metall-Verteidigungsstock

    Deswegen unterliegt er dennoch dem Führverbot nach § 42a WaffG und ist in den allermeisten Fällen dadurch sinnlos geworden.

    Die Definition findet man in der Anlage 1 WaffG;

    Unterabschnitt 2:
    Tragbare Gegenstände 1.
    Tragbare Gegenstände nach § 1 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe a sind insbesondere
    1.1
    Hieb- und Stoßwaffen (Gegenstände, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, unter unmittelbarer Ausnutzung der Muskelkraft durch Hieb, Stoß, Stich, Schlag oder Wurf Verletzungen beizubringen),
     
  3. Hendrik-vZ

    Hendrik-vZ Star Mitglied 17.12.2010, 23:50

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    AW: "Hieb-und Stoßwaffe" oder Metall-Verteidigungsstock

    Meine Argumentation bezog sich aber auf "Metall-Verteidigungsstock, ausziehbar", welcher in keinem Gesetzestext auftaucht!

    Der Gesetzgeber verzichtet bewußt auf diese Definition, um die geringe Möglichkeit einer Person zum Selbstschutz durch genannten "Verteidigungsstock" zu kriminalisieren.
     
  4. Mobile1961

    Mobile1961 V.I.P. 18.12.2010, 00:20

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    AW: "Hieb-und Stoßwaffe" oder Metall-Verteidigungsstock

    Es ist leider wahr, dass der Gesetzgeber mit der letzten Änderung des Waffenrechts 2009 die möglichen Waffen zur Selbstverteidigung weiter eingeschränkt hat.

    Deine Definition der (Teleskop-)Schlagstöcke ist unerheblich. Sie sind zwar erlaubt, aber eindeutig zum Führen verboten. Dennoch sind in besonders begründeten Fällen nach § 42a, Absatz 3 Ausnahmen möglich.

    Desweiteren hat sich das BKA mit dem Feststellungsbescheid vom 20.07.2005 bereits um die waffenrechtliche Beurteilung der Teleskopschlagstöcke befasst und diese eindeutig als Waffen deklariert, jedoch eine Verbotseigenschaft ... verneint.
    http://www.bka.de/profil/faq/waffenrecht/feststellungsbescheide/pdf/fb-teleskopschlagstoecke.pdf

    Die Einstufung von nicht-teleskopartigen Schlagstöcken macht in der Eigenschaft als Hieb- und Stoßwaffe keinen Unterschied. Die genannte Definition trifft dort genau so zu.
     
  5. Hendrik-vZ

    Hendrik-vZ Star Mitglied 18.12.2010, 00:49

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    AW: "Hieb-und Stoßwaffe" oder Metall-Verteidigungsstock

    Steht das Recht eines Individuums auf körperliche Unversehrtheit (z.B. Art.2 Abs.2 GG) nicht über dem Wunsch einer einzelnen Gruppe im Bundestag und Bundesrat?

    Der Generalverdacht, daß jeder, der einen Metall-Verteidigungsstock mitsichführt ein potentieller Täter ist, widerspricht dem allgemeinen Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit. Vielmehr sollte der Gesetzgeber dem Schäuble-Grundprinzip entgegenwirken, daß jeder seine Unschuld beweisen soll!
    Zuletzt bearbeitet: 18. Dezember 2010
     
  6. Brati

    Brati V.I.P. 18.12.2010, 09:05

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    AW: "Hieb-und Stoßwaffe" oder Metall-Verteidigungsstock

    Nur weil man einem Gegenstand einen anderen Namen gibt ändert sich dessen Wesen nicht. Wenn ich eine Pistole "Projektilauswurfrohr" nenne ist sie daher noch lange nicht erlaubt.
    Das hat auch mit Art. 2 nix zu tun. Der Staat regelt den Schutz gewiss nicht durch die Gewährung von Waffen in allen Formen und Farben, sondern gerade durch das Unterstrafestellen von Körperverletzungsdelikten. Vielmehr klingt dein Verweis auf den Art. 2 nach einem Zirkelschluss. Um zu vermeiden dass es schwere Verletzungen gibt erlaube ich gefährliche Gegenstände/ Waffen? Das ist doch Quatsch.
    Bei allem Verständnis für Waffenliebhaber, aber wenn man das Argument der Verteidigung usw. anführt und sich dann nicht kriminalisieren lassen will, das verstehe ich nicht. Wie will man sich denn mit so einer Waffe verteidigen ohne sie auch gegen einen etwaigen Angreifer einzusetzen? Das man da auch mal den Falschen treffen kann oder nicht so ganz der Erforderlichkeit des 32 StGB entspricht ist mMn nicht vernachlässigbar auszuschließen.
     
    Volker4 gefällt das.
  7. Hendrik-vZ

    Hendrik-vZ Star Mitglied 18.12.2010, 19:18

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    AW: "Hieb-und Stoßwaffe" oder Metall-Verteidigungsstock

    Der "Staat" (richtig: die Judikative!) regelt den Schutz seiner Bürger nur mangelhaft, da massiv Stellenabbau bei den Exekutivorganen stattfindet. In einzelnen Bundesländern muß die Polizei im Streifendienst auf private Sicherheitsfirmen zurückgreifen, um den Anschein des Schutzes der Bürger aufrecht zu erhalten. Da also der "Staat" seine Pflicht verletzt, hat der Bürger das unabänderliche Recht auf körperliche Unversehrtheit durch Selbstschutz.

    Ein Verteidigungsstock ist keine Schuß-, Hieb-, Stich- oder Stoßwaffe, sondern dient ausschließlich zur Abwehr von Hieb-, Stich- und Stoßwaffen.

    Es ist wohl unbestritten, daß es mehr Träger mit Messern gibt als Träger mit einem Verteidigungsstock. Es gibt darüber hinaus statistisch mehr Opfer durch Stichwaffen als Opfer durch Verteidigungsstöcke! Auch sind Verteidigungsstöcke in ihrer Art (Länge und Durchmesser) unterschiedlich.

    Vor Jahren war das Tragen einer Schreckschußpistole in der Öffentlichkeit legal - jetzt (ohne Genehmigung; kl. Waffenschein) nicht mehr. Vor Jahren war das Tragen von Messern aller Art in der Öffentlichkeit legal. Der "Staat" will uns glauben machen, daß die Verbotsserie genannter Dinge zur Sicherheit beigetragen haben soll. Doch das Gegenteil ist eingetreten, da Kriminelle nun von der absoluten Unwehrhaftigkeit ihrer Opfer ausgehen.

    Es gibt auch inländische Hersteller genannter Verteidigungsstöcke. Solange sie keinen Nachteil durch den FB des BKA im Absatz erleiden, sehen sie keinen Grund zur Klage.
     
  8. Hendrik-vZ

    Hendrik-vZ Star Mitglied 18.12.2010, 22:08

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    AW: "Hieb-und Stoßwaffe" oder Metall-Verteidigungsstock

    Zuschlagen kann man mit jedem Gegenstand. Kommt dann halt nur auf die Effektivität des Gegenstandes an! Mit einem Verteidigungsstock ist einem die Möglichkeit gegeben, dem Angreifer im spitzen oder im stumpfen Winkel zur Stichwaffe dieselbe aus der Hand zu schlagen (Notwehr), da übliche Abwehrstöcke eine effektive Länge zwischen 15 und 30cm haben.

    Das Mitführen in der Öffentlichkeit eines Verteidigungsstockes gilt als präventive Schutzmaßnahme - das Gegenteil muß im einzelnen Fall die zu ermittelnde Behörde nachweisen!

    Wie ich schon schrieb, ist ein Verteidigungsstock eine Schutz- bzw. Passivwaffe! Das Tragen in der Öffentlichkeit sollte daher in der heutigen Zeit absolut moralisch vertretbar sein.
    Wird diese Passivwaffe mißbräuchlich benutzt um sich einen Vorteil zu erschaffen, dann gilt das Strafrecht!
     
  9. Mobile1961

    Mobile1961 V.I.P. 18.12.2010, 22:15

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    AW: "Hieb-und Stoßwaffe" oder Metall-Verteidigungsstock

    Weißt Du was - mach das einfach mal. Du nimmst ja hier keinen Rat an, obwohl mehrere kundige Leute Dir was anderes erzählt haben. Da Du offenbar unbelehrbar bist, weiß ich nicht warum Du diese Frage überhaupt gestellt hast. Mache Deine eigenen Erfahrungen.
     
  10. Brati

    Brati V.I.P. 19.12.2010, 00:29

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    AW: "Hieb-und Stoßwaffe" oder Metall-Verteidigungsstock

    Also kann man präventiv was gegen Gewalttaten mit Waffen unternehmen, wenn man diese ohne Einschränkungen zulässt?
    Wieso muss es denn auch unbedingt so ein "Verteidigungsstock" sein? Ein Stuhlbein, ein Wetzeisen oder dergleichen erfüllt doch dann den selben Zweck. Ok, damit macht man sich vermutlich noch mehr lächerlich, als mit einem "Verteidigungsstock" ;)
    Gehen wir mit der Ansicht konform, dass ein Knüppel/ Teleskopschlagstock eine Waffe iSd Waffengesetzes ist? Wo ist denn da technisch der Unterschied? Also jetzt mal davon abgesehen, dass man einen "Verteidigungsstock" nur zur Verteidigung einsetzen kann und das nat. auch nur zu dieser Bestimmung tut...
     
  11. Hendrik-vZ

    Hendrik-vZ Star Mitglied 19.12.2010, 22:16

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    AW: "Hieb-und Stoßwaffe" oder Metall-Verteidigungsstock

    Die "kundigen Leute" gehen von einer "Hieb- und Stoßwaffe" aus, welche das BKA für den Teleskopschlagstock festgestellt wissen will. Ich jedoch stellte hier fest (stellte keine Frage), daß ein ähnlicher Gegenstand wie der vom BKA festgestellte Teleskopschlagstock lediglich ein Verteidigungsstock ist. Der Unterschied zwischen beiden Gegenständen stellt sich explizit in der Praxis heraus!

    Es ist ja wohl logisch, daß eine Waffe nur so gut sein kann wie sein Nutzer. Aber ein Verteidigungsstock hat darüber hinaus auch eine psychologische Wirkung auf den Angreifer, ohne daß das potentielle Opfer genannten benutzen muß. Allein das Zeigen eines Verteidigungsstockes kann den Angreifer von seinem Vorhaben abbringen, da das pot. Opfer Wehrhaftigkeit signalisiert.

    Wo ist der rechtliche Unterschied zum Teleskopschlagstock, da Tierabwehrspray nicht gegen humane Ziele angewendet werden darf?

    Von Milchprodukten sprach ich nicht!
    Eine Schußwaffe kann nicht passiv eingesetzt werden, außer das pot. Opfer wehrt mit seinem abgegebenen Projektil ein auf ihn zukommendes Projektil oder eine Hieb- und Stichwaffe etc. ab!

    Mit einem Verteidigungsstock wehrt der Angegriffene direkt den Angriff einer Stichwaffe ab - schlägt also auf die Stichwaffe ein, ohne den Angreifer selbst zu verletzen! Ein Tierabwehrspray oder eine Schreckschußwaffe (kl. WS) kann nie eine punktuelle Wirkung haben.

    Auf die Verwendung von Verteidigungsstöcken gegenüber Angriffen mit Messern o.ä., definitiv!

    Ohne Kommentar!

    Das Klientel der Gewaltbereiten mit Messern, welche Bürger "abzocken" oder "abklatschen" wollen, belächeln ein unwehrhaftes Opfer eher, als ein mit geeigneten Mitteln sich zur Wehr setzender Mensch. Die Augen vor der zunehmenden Gewaltbereitschaft in deutschen Städten zu verschließen, oder sich in der Verhältnismäßigkeit zur möglichen Gefahr wehrhafte Bürger zu belächeln, zeugt von unglaublicher Unwissenheit.

    Dem Schlag- oder Abwehrstock fehlt die Eigenschaft der Hiebwaffe (fehlende Klinge). Als Stoßwaffe ist genannter eher ungeeignet, da, je nach Bauart, dieser bei einer Krafteinwirkung im 180° Winkel zur Achse eingeschoben werden kann.

    Nur die Verwendung stellt den Unterschied her. So wie der Unterschied zwischen einem Brotmesser und einem "Taktischen Kampfmesser". Beides sind Messer!

    (;))
     
  12. Mobile1961

    Mobile1961 V.I.P. 19.12.2010, 23:30

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    AW: "Hieb-und Stoßwaffe" oder Metall-Verteidigungsstock

    @ Hendrik-vz
    Soviel Mist habe ich lange nicht mehr gelesen. :lacht:
     
  13. Hendrik-vZ

    Hendrik-vZ Star Mitglied 20.12.2010, 00:21

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    AW: "Hieb-und Stoßwaffe" oder Metall-Verteidigungsstock

    Danke, daß Sie mich berichtigt haben! Denn der Bestimmungszweck eines Metall-Verteidigungsstockes wird unzweideutig vom Hersteller so benannt: Metall-Verteidigungsstock!

    Stünde dagegen: "Teleskopschlagstock" als Bestimmungszweck auf dem Beizettel bzw. der Umverpackung, dann hätte ich diese Diskussion gar nicht geführt.

    Diese Ansicht kann ich nicht teilen, daß "2much" Mist schreibt!
     
  14. Mobile1961

    Mobile1961 V.I.P. 20.12.2010, 02:00

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    AW: "Hieb-und Stoßwaffe" oder Metall-Verteidigungsstock

    Lesen kannst also auch nicht so richtig. Meine Bemerkung war schon an Dich adressiert. Das stand auch drüber.
     
  15. Volker4

    Volker4 Star Mitglied 20.12.2010, 11:13

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    AW: "Hieb-und Stoßwaffe" oder Metall-Verteidigungsstock

    Sag mal, suchst Du hier nach Absolution oder rechtlichem Rat?

    Wenn Du der Meinung bist, dass das Führen eines "Metall-Verteidigungsstockes, auszuiehbar" nicht verboten ist, weil er eine "Passivwaffe" darstellt, nach dann bitte schön, mach mal. Meinen Segen hast Du. Waffenrechtlich betrachtet würde ich jedoch dringend davon abraten.

    Melde Dich aber netterweise noch einmal und erzähle uns, wie hoch der Bußgeldbescheid war, der Dir dafür übergeholfen wurde und ob der Richter Deiner kreativen Gesetzesauslegung zumindest ansatzweise folgen konnte.
     
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Titel Forum Datum
Hieb- und Stoßwaffen Waffenrecht 10. Februar 2012
Führen von Hieb- und Stosswaffen Waffenrecht 24. August 2008
Hieb und Stichwaffen Waffenrecht 13. März 2008
Hieb- und Stichwaffen Waffenrecht 8. Dezember 2007
Waffenrechtliche Einordnung Hieb- und Stoßgegenstand Waffenrecht 27. Juni 2006

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