Hausverkauf / Kauf - Unzurechnungfähig

Dieses Thema "Hausverkauf / Kauf - Unzurechnungfähig - Immobilienrecht" im Forum "Immobilienrecht" wurde erstellt von TheDJ, 13. August 2017.

  1. TheDJ

    TheDJ Neues Mitglied 13.08.2017, 11:14

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    Hausverkauf / Kauf - Unzurechnungfähig

    Hallo, folgende Situation...

    Person A möchte ein Haus von Verkäufer B (Insolvenzberater) kaufen, in einem Gespräch mit einer 3. Person erfährt Person A, dass die Tochter vom ehemaligen Hausbesitzer (C) versucht, diesen für den Zeitraum als der Vertrag zwischen "C"
    und "B" geschlossen wurde für unzurechnungsfähig erklären zu lassen.

    Was kann im schlimmsten Fall passieren? Wären dann alle Verträge nichtig? Müsste Person A das Haus wieder abgeben?
  2. CruNCC

    CruNCC V.I.P. 13.08.2017, 12:18

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    Es wird niemand für "unzurechnungsfähig" erklärt. Ggf. wird versucht, den geschlossenen Vertrag anzufechten, weil C nicht geschäftsfähig war.

    Die Hürden hierfür sind sehr hoch. Es müsste bewiesen werden, dass C zum Zeitpunkt der Beurkundung des Vertrages nicht geschäftsfähig gewesen ist. Gegen den Notar anzugehen, dürfte aussichtlos sein.

    Wenn der beurkundende Notar Zweifel an der Geschäftsfähigkeit gehabt hätte, hätte er die Beurkundung abgelehnt.
  3. TheDJ

    TheDJ Neues Mitglied 13.08.2017, 13:53

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    Ok und was wäre, wenn es doch durchgehen würde? Würde das Haus dann wieder in den Besitz von C gehen obwohl dann Person A vllt. schon im Grundbuch steht?
  4. Clown

    Clown V.I.P. 13.08.2017, 13:57

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    Wenn A bei Erwerb des Grundstücks nicht wusste, dass das Grundstück in Wahrheit noch C gehört, hat er gutgläubig Eigentum erworben (§ 892 BGB).
  5. TheDJ

    TheDJ Neues Mitglied 14.08.2017, 19:37

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    Im Grundbuch steht schon B, es wurde zwischen C und B ein notarieller Kaufvertrag gemacht - die Tochter von C versucht aber den Vertrag anzufechten (über die Option, dass der Vater zu dem Zeitpunkt nicht Geschäftsfähig war) aus dem Grund, weil der Verkaufspreis des Hauses viel zu gering war (ca. 10.000 bei einem Wert von ca. 50.000). Mal angenommen, es kommt dazu, dass es "durchgeht" und der Vater für den Zeitraum Geschäftsunfähig erklärt wird. Müsste A dann das Haus wieder abgeben?
  6. Clown

    Clown V.I.P. 14.08.2017, 20:32

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    Wenn A wusste, dass C geschäftsunfähig war, dann ja. Sonst nicht. Im Übrigen wird man nicht "für einen Zeitraum geschäftsunfähig erklärt". Wenn C das Haus wiederhaben will, müsste er von A Grundbuchberichtigung verlangen. In diesem Prozess müsste er dann seine Geschäftsunfähigkeit und die Bösgläubigkeit des A darlegen und ggf. beweisen.
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