Hausarbeit Diebstahl

Dieses Thema "Hausarbeit Diebstahl - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von JohnnyDab, 13. Februar 2017.

  1. JohnnyDab

    JohnnyDab Boardneuling 13.02.2017, 11:59

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    Hausarbeit Diebstahl

    Hallo Leute,

    Ich bin neu hier im Forum und wende mich (als jemand der sich ein semester lang gar nicht mit Strafrecht beschäftigt hat) an euch, in der Hoffnung auf Hilfe :)
    Es geht um folgende Konstellation: Ein Dieb fräst eine Scheibe aus um in einen Juwelier einzusteigen, hat außerdem einen Schraubenzieher dabei (um sich im notfall verteidigen zu können), den er aber nicht zu benutzen gedenkt, schließlich hört er Polizisten nahen und hört dann auf. Wie gehe ich nun in der Prüfung am besten vor? Wollte jetzt mit 252 anfangen aber das macht vllt nicht so Sinn da es keinen versuchten räuberischen Überfall gibt? Vielen Dank schonmal im Vorraus :)
  2. Moritz0757

    Moritz0757 Forum-Interessierte(r) 13.02.2017, 12:25

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    244, der Versuch ist strafbar.

    Hier muss ein Rücktritt geprüft werden.

    Und 303. das ist vollendet
  3. Phil79

    Phil79 V.I.P. 13.02.2017, 13:39

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    § 252 ist hier nicht einschlägig, da der Täter weder im Besitz des Diebesgutes ist, noch Gewalt verübt... auch erscheint mir unklar, ob er überhaupt auf frischer Tat durch den P betroffen wurde.

    § 242, 244, 22, 23 ist sicherlich zu prüfen, ebenso wie § 303 und § 123. Auch sollte man sich mal § 242, 243, 22, 23 i.V.m. dem Themenkomplex "Versuch des Regelbeispiels" mal anschauen (hier: Grundtatbestand versucht, Regelbeispiel erfüllt). Dabei die Konkurrenzen bzgl. §§ 123, 303 und 243 nicht vergessen.

    Bzgl. des Rücktrittes sollte der Schwerpunkt mE auf der Frage der Freiwilligkeit liegen; selbstverständlich gilt dies nicht für §§ 123, 303; insofern ich richtig verstanden habe, dass der Dieb bereits eingedrungen ist und die Scheibe zerstört hat.

    Auch ist evtl. relevant (obgleich die SV-Darstellung da noch arg knapp ist), ob der Täter bereits die "Schwelle zum Jetzt geht's los" bzgl. §§ 223 I, 224 I Nr. 2 Var. 2 zuungunsten des P überschritten haben könnte. Tatentschluss hat er ja wohl.
    klausschlesinge gefällt das.
  4. JohnnyDab

    JohnnyDab Boardneuling 17.02.2017, 12:26

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    Vielen Dank schon einmal für die Antworten ich konnte damit schon mal super weiter arbeiten! Nun stellt sich mir aber mein nächstes Problem: Im weiteren Verlauf des Sachverhalts findet der Täter einen Rucksack im Hauptbahnhof mit einem 100 euro schein, einem studentenausweis, einem Kalender und einem Buch. Ersteres beides benutzt er um ein konzert zu besuchen, letzteres wirft er nach langem hin und her überlegen in die Mülltonne. Mir ist klar, dass es sich um Fundunterschlagung hält, allerdings frage ich mich wie ich das vom Aufbau her am sinnvollsten aufdröseln kann, da es ja unterschiedliche Vorsätze und Wertigkeiten der Dinge gibt- gilt das dann als Tateinheit oder ist jede Sache einzeln zu prüfen?
  5. Phil79

    Phil79 V.I.P. 18.02.2017, 09:03

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    Er unterschlägt mE nur das Geld. Bzgl. des Ausweises liegt mE eine straflose Gebrauchsanmaßung vor (wobei das ggf. auch anders einschätzbar ist) und bzgl. des Kalenders und Buches "nur" (versuchte) Sachbeschädigung in mittelbarer Täterschaft.

    Das wesentliche Stichwort bzgl. der Unterschlagung sollte hier sicherlich die Manifestation der Zueignung sein.
  6. JohnnyDab

    JohnnyDab Boardneuling 20.02.2017, 12:55

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    Vielen Dank! Allerdings soll Sachbeschädigung nicht geprüft werden, zu welchem Schluss kommt man dann bei Kalender und Buch? Liebe Grüße
  7. Phil79

    Phil79 V.I.P. 21.02.2017, 07:07

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    Schade... das wäre sicherlich spannend gewesen. :)

    Das Problem ist hier mE die Zueignung, und Wegwerfen ist definitiv keine Zueignung.
    Man könnte (!) notfalls noch argumentieren, dass der Täter billigend in Kauf nimmt, dass sich ein Dritter das Buch oder den Kalender aus dem Müll nimmt. Da dies jedoch nicht eindeutig der Fall ist, würde man den Erfolg in dubio als ausgeblieben sehen und somit wäre es eine versuchte Unterschlagung an Dritte in mittelbarer Täterschaft (weil die Dritten ja bzgl. der Fremdheit der Sachen irren). Aber diese ganze Argumentationskette ist mE extrem "mutig" (sprich, hart an der Grenze zur Sachverhaltsquetsche); v.a., wenn der Drittzueignungsvorsatz des Täters im SV nirgends auch nur angedeutet ist, denn dann müsste man ihn auch in dubio verneinen (denn Vorsatzfragen sind Fragen im Tatsächlichen und somit dem Zweifelssatz zugänglich).
  8. JohnnyDab

    JohnnyDab Boardneuling 21.02.2017, 12:12

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    Erneut vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Im Sachverhalt steht, dass der Finder lange hin und her überlegt ob er das Buch seiner Freundin schenkt. Allerdings entscheidet er sich letzlich dagegen und wirft es in den Müll. Sollte man das in der Zueignungsabsicht bezüglich einer Unterschlagung an Dritte thematisieren?
  9. Phil79

    Phil79 V.I.P. 21.02.2017, 13:56

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    Da winkt Dein Prof mit einem ganzen Zaun, auf dem in großen Lettern "Versuch und Rücktritt???" steht. ;)

    Der Rücktrittsteil wäre sicherlich einfach, allerdings wirst Du Dich vorab intensiv damit beschäftigen müssen, ob der Täter zur (Dritt)zueignung bereits unmittelbar angesetzt hat; wie so oft gibt es hier natürlich Meinungsstreitigkeiten, sodass dies nicht ganz so einfach ist.

    Sind denn Hilfsgutachten erlaubt?
  10. JohnnyDab

    JohnnyDab Boardneuling 21.02.2017, 14:20

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    Zu Hilfsgutachten steht nichts im Sachverhalt. Genau gesagt läuft das mit dem Buch folgendermaßen ab: Er nimmt es aus dem Rucksack, steckt es ein mit dem Vorsatz seiner Freundin daraus vorzulesen. Falls es ihr gefällt, möchte er es behalten, ansonsten gibt er es zurück. Auf dem Heimweg entscheidet er jedoch spontan das Buch auf jeden Fall doch zurück zu geben. Vorher ließt er aber noch einige Stunden in dem Buch ohne Gebrauchsspuren zu hinterlassen. Nachdem er das Buch vollständig gelesen hat, hat er doch keine Lust mehr den Besitzer zu kontaktieren und wirft das Buch nun doch weg, wo es am nächsten Tag abgeholt und zur Müll Verbrennung gebracht wird. Würde ich diese ganzen Sinneswandel im Vorsatz prüfen? LG!
  11. Phil79

    Phil79 V.I.P. 23.02.2017, 11:03

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    Es ist grds. kein guter Plan, SV'e scheibchenweise zu präsentieren. Dass der Täter das Buch nämlich einsteckt und mit heim nimmt, war zunächst nicht ersichtlich. Das lässt die Frage um die Manifestation der Zueignung nämlich ganz anders aussehen.

    Das sind mE keine Vorsatzfragen, da der Täter ja zweifelsohne zur Zeit des Einsteckens Vorsatz hat. Dass er seine Meinung anschließend ändert, ist eine Frage des Rücktrittshorizontes.
  12. Jackoundmaja

    Jackoundmaja Boardneuling 24.02.2017, 15:49

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    Hallo

    ich komme bei Buch und Geld auf eine Strafbarkeit wegen Diebstahl. (genereller Gewahrsamswille der deutschen Bahn --> Wegnahme (+) und Zueignungsabsicht ist auch gegeben). Bei Rucksack, Kalender komme ich auf das Ergebnis der Sachbeschädigung ( Unterschlagung kommt meiner Ansicht nach nicht in betracht da zum Zeitpunkt der Tat keine Zueignungsabsicht vorliegt :/ )

    Was sagst du dazu?

    bei dem Ausweis haben wir auch Gebrauchsanmaßung
  13. Jackoundmaja

    Jackoundmaja Boardneuling 24.02.2017, 16:03

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    Warum lehnst du Diebstahl ab ? :)
  14. Phil79

    Phil79 V.I.P. 25.02.2017, 08:37

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    Also ich tue mich schwer damit, einen Rucksack, der irgendwo am Bahnhof rumliegt, als "im Gewahrsam" der Bahn zu sehen. Somit ist bei mir Wegnahme [-].

    Oder sind wieder wesentlich Info aus dem SV nicht genannt worden?

    Das hatte ich ja eingangs schon gesagt; nur hier die mittelbare Täterschaft nicht vergessen.
    Allerdings wurde mir geantwortet, § 303 sei nicht zu prüfen. :confused:

    Das war ja auch mein erster Gedanke (s. Beitrag #5), doch dann hieß es, der Täter nehme das Buch aus dem Rucksack, stecke es ein und nehme es mit heim, um es ggf. seiner Freundin zu schenken.
  15. Jackoundmaja

    Jackoundmaja Boardneuling 25.02.2017, 10:11

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    Hey Phil :)

    Also wenn man Diebstahl bejaht würdest du auch sagen dass Unterschlagung nicht in Betracht komm für Buch und Geld (zwecks Subsidiarität) --> in jedem Buch wird bei genereller Gewahrsamswille der Bahnhof genannt

    Für Rucksack und Kalender würde sie an zueignungsabsicht scheitern

    Und nur bezüglich Ausweis wäre für mich eine Unterschlagung denkbar da der Diebstahl an dem enteignunsvorsatz scheitert aber bei der Unterschlagung die Tat nicht mit Wegnahme sondern der Manifestation beendet ist und das wäre eventuell das aussprechen von: "den kann ich noch gut gebrauchen" sein

    LG
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