Handel mit nicht geringer Menge

Dieses Thema "Handel mit nicht geringer Menge - Betäubungsmittelrecht" im Forum "Betäubungsmittelrecht" wurde erstellt von Unschuldig12, 12. April 2012.

  1. Unschuldig12

    Unschuldig12 Boardneuling 12.04.2012, 10:25

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    Handel mit nicht geringer Menge

    Guten Tag,

    A wird Handel mit BtmG in nicht geringer Menge vorgeworfen.
    Ein Bekannter sagte gegen A bei der Polizei aus,letztes Jahr 200gr. Marihuana und 50 gr Haschisch bezogen zu haben. Die Ermittler gehen von 25gr reinen THC aus. Bei einer Hausdurchsuchung im Zimmer im Studentenwohnheim war A nicht anwesend. Es wurden Papers (zum drehen) und minimalste Tabakk-Marihuana-Reste in einer Mischschale gefunden (nur Anhaftungen). Weiter wurde eine richterliche Blutentnahme beschlossen.A war wie gesagt aber nicht anwesend sondern in einem 3 Wöchigen Urlaub mit kurzer Unterbrechung bei der A kurz im Wohnheim vorbei ist und den Durchsuchungsbefehl gesehen hat.A hat sich nun auch erst offiziell im Wohnheim bei der ansässigen Verwaltungsbehörde gemeldet um vor weiteren Durchsuchungen z.B. bei den Eltern sicher zu sein. A hat keine weiteren Schreiben von der Polizei erhalten.Keine Vorladung zur Blutentnahme,Haftbefehl oder etc.!
    A hat den Konsum vor ca. 2 Wochen eingestellt. Muss A sich jetzt bei der Polizei zwecks Blutentnahme melden oder wie läuft das? Verletzt A irgendwelche Pflichten wenn die ihn nicht holen oder ihn anschreiben, denn eine Postadresse war angegeben?Muss noch erwähnen dass A letzes Jahr in einer allg. Verkehrskontrolle mit 1,2ng THC rausgezogen wurde.Probezeitverlängerung,1 Monat Fahrverbot,4 Punkte-Fahrerlaubnis behalten!Was hat A wegen seinem Füherschein zu befürchten wenn ihm das Blut bald abgenommen wird? Des weiteren hat A nur den Boten für seinen Kollegen gespielt und nicht ''gehandelt''-es war dem bekannten sein geld,A hat sich mit jemandem getroffen,das Zeug genommen und dem Kollegen wieder ausgehändigt ohne Geld daran zu verdienen:mad:-muss A mit :knast: rechnen oder wie schaut das aus? Anwalt ist informiert,Akteneinsicht beantragt,sonst aber keine neueren Infos.A ist ja noch im Urlaub:D PS A lebt in in BAWÜ-25 Jahre alt und nicht vorbestraft aber polizeibekannt!!!Was hat A für eine Strafe zu erwarten?Danke für die Antworten-A geht extrem der *****!!!
  2. LalaBerlin

    LalaBerlin V.I.P. 12.04.2012, 11:50

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    AW: Handel mit nicht geringer Menge

    Derzeit ist doch alles im grünen Bereich. Auf den Rat des Anwalts hören, bloß nicht zur Polizei. Immerhin ist der Tatvorwurf (aus dem Durchsuchungsbefehl?) erheblich und eigenständige Schilderungen können sich als sehr nachteilig erweisen.

    Der einzige Vorteil an der Variante "Handel treiben") ist, dass dies nicht automatisch etwas im Hinblick auf die Fahrerlaubnis bedeutet. Der reine Dealer ist fahrtauglich.
  3. Unschuldig12

    Unschuldig12 Boardneuling 12.04.2012, 13:44

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    AW: Handel mit nicht geringer Menge

    Danke für die schnelle Antwort!!!
    Das der Führerschein nicht in Gefahr ist,hört sich schonmal gut für A an. Wobei immernoch die Gefahr besteht, dass er nächste Woche von der Polizei aus dem Unterricht der Hochschule geholt wird,Blut oder Urin abgeben muss und sich THC Rückstände in der Körperflüssigkeit befinden, da knappe 3 Wochen bei Hardcore-Konsum möglicherweise zu kurz sind um alles abzubauen bzw. auszuscheiden.Wäre der Führerschein dann immernoch sicher?Abbauprodukte können schließlich darauf schließen lassen dass ein Konsum stattfand!Und mit der Vorgeschichte...naja dem Staat traue ich alles zu! Und zum Handel: Es wurden ja keine Waage,Tütchen,Geld oder Drogen gefunden,es steht nur die Aussage des Bekannten im Raum! Mit wieviel Strafe muss A rechnen? danke...:)
  4. LalaBerlin

    LalaBerlin V.I.P. 12.04.2012, 14:00

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    AW: Handel mit nicht geringer Menge

    "nicht in Gefahr" ist eine gewisse Übertreuibung dessen, was ich schrieb.

    Handel Treiben führt in der Regel zu einer höheren Bestrafung, wenn es nicht mit Eigenkonsum (Suchtfinanzierung) einhergeht. Auf der anderen Seite jedefalls nicht automatisch zu einem Entzug der Fahrerlaubnis. Da sollte A mit seinem Anwalt in Ruhe eine Verteidigungsstrategie absprechen.

    Zu gegenwärtigen Zeitpunkt sind Erörterungen zum Strafmaß noch nicht angezeigt. Das sollte man überlegen, wenn der Tatvorwurf feststeht. "Nicht vorbestraft, aber polizeibekannt" gefällt mir...
  5. Unschuldig12

    Unschuldig12 Boardneuling 14.04.2012, 12:41

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    AW: Handel mit nicht geringer Menge

    :wegrenn:
    A hat immernoch nichts von der Polizei gehört.Auf dem Durchsuchungsbefehl steht aber, dass davon ausgegangen wird dass A weiter illegalen Handel mit BtmG fortsetzt,was natürlich nicht der Wahrheit entspricht. A hat sich wie gesagt umgemeldet,ist aber derzeit nicht im Wohnheim,da er Ferien hat und diese woanders verbringt.A's Postadresse ist die seiner Lebensgefährtin,auch hier kein Eingang von einem Schreiben der Staatsmacht zu verbuchen. A hat morgen wieder Hochschule und geht davon aus,dass die Ermittler ihn aus dem Unterricht ziehen und ihn direkt in U-Haft stecken. Ist diese Angst berechtigt? A will sein Studium nicht verlieren!Wielange könnte man A in U-Haft halten?Es besteht 100%keine Fluchtgefahr,denn 1. ist der Tatvorwurf eher gering und 2.hat A ja sein Studium fortzusetzen und auch gar keinen Ort wo er sich absetzen kann!Die Ermittler stellen sich einfach zu blöd an um mit A in Kontakt zu treten,könnte ihm dies als Verdunklungsgefahr ausgelegt werden?Er versteckt sich ja nicht!Hätten sie A eine Vorladung geschickt,wäre dieser freiwillig erschienen! Also U-Haft-ja oder nein?Risiko aus der Schule geholt zu werden ja oder nein? bitte um schnelle Antwort-morgen fängt der Unterricht von A wieder an!Danke!
    Zuletzt bearbeitet: 15. April 2012
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