Haftung in der GmbH

Dieses Thema "Haftung in der GmbH - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von hlu, 16. Februar 2017.

  1. hlu

    hlu Boardneuling 16.02.2017, 18:45

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    Haftung in der GmbH

    Hallo zusammen, ich beschäftige mich aktuell mit der Haftung in der GmbH und habe hierzu mal eine Frage.
    Angenommen sei ein Gesellschafter und ein Geschäftsführer. Der GF hat nur die Befugnis bis 20TE Geschäfte ohne Zustimmung zu machen, doch nun kauft er etwas im Wert von 80TE und der Gesellschafter ist damit nicht einverstanden, da er die Investition für nicht gut beachtet. Kann der Gesellschafter nun das Geld von der GmbH einfordern? Wie würdet ihr das Abprüfen, was wäre die Anspruchsgrundlage ?

    Variante: Was ist wenn die Investition verlustbringend wieder verkauft wird?

    Besten Dank für eure Hilfe.
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Februar 2017
  2. fernetpunker

    fernetpunker V.I.P. 16.02.2017, 23:12

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    Der Gesellschafter soll Ansprüche gegen die GmbH haben? Ist das wirklich die Fragestellung? Wenn der (Fremd-)Geschäftsführer im Innenverhältnis nicht irgendwelche Beschränkungen der Geschäftsführungskompetenz hatte, wird die GmbH vollständig gebunden bei dem "Geschäft". Evtl. kann dann die GmbH den Geschäftsführer in Regress nehmen, wenn grob fahrlässig Sorgfaltspflichten außer Acht gelassen wurden. Aber was das alles mit dem Inhaber der GmbH-Anteile zu tun haben soll, ist mir nicht einleuchtend. Der sieht in die Röhre, wenn die GmbH pleite sein sollte.
  3. Blacksoldier

    Blacksoldier Star Mitglied 17.02.2017, 09:46

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    Was für eine Rechnung. Die GMBH kauft etwas für 80000 € und dann kommt ein Gesellschafter , der sagt, das ihm das nicht gefällt und die GmbH soll ihm 80.000 € zahlen. Ergo: Die GmbH hat nicht nur 80TE für irgendwas ausgegeben sondern soll nun zusätzlich 80TE aus ihrem Geld an den Gesellschafter rausgeben alles zusammen also 160TE Verlust ? Wie war das mit dem Interesse an der Gewinnoptimierung?

    Das einzige wäre den GF auf Haftung zu verklagen wenn er tatsächlich seine Kompetenzen überschritten hat. Die Frage ist, wie das passieren konnte.

    Wusste der Geschäftspartner nicht, dass der GF das nicht darf ?

    Hat die Bank trotz Überweisungssperre von 20TE eine Rechnung bezahlt ?

    Hat ggf. ein andere die Augabe mitgezeihcnet?

    usw usw usw

    Hier sind alle verdächtig, nur die GmbH selbst nicht.
  4. hlu

    hlu Boardneuling 17.02.2017, 09:57

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    Genau es soll die Konstellation Gesellschafter und GMBH durchgeprüft bzw. eine Stellungnahme abgegeben werden. Mir fällt jedoch der Ansatz hierbei schwer, weil ich nicht weiß wo anfangen und was z.b. eine Anspruchsgrundlage zu finden.... komische Frage. Gibt auch viele Punkte 10 von 50.....

    Das mit dem Schadensersatz und Regressanspruch sehe ich erst bei der zweiten Aufgabe..
  5. hlu

    hlu Boardneuling 17.02.2017, 16:43

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    Hallo Blacksoldier, vielen Dank für deine Antwort.

    Ja, mir ist der Sachverhalt so auch klar aus betr. Sicht und ich sehe keine Veranlassung warum die GmbH zahlen sollte.
    Jedoch gilt es in der Klausur zu prüfen ob er Recht hat und das verlangen kann.... und wie gesagt da bin ich mit einem Alphabet zu Ende da ich null weiß, wie die richtigen Ansatzpunkte aus rechtlicher Betrachtung sind....

    Fakt ist, der GF wusste das er nicht die Geschäfte machen darf, niemand hat für Ihn gezeichnet. Bank hat ja keine verpflichtung die Tätigkeit einer GmbH zu überprüfen.

    nur ein Wort. HILFE - habe echt null Ahnung.
  6. Casa

    Casa V.I.P. 17.02.2017, 22:05

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    § 37 GmbHG.

    Man möge erstmal klären, auf welche Art die geschfätsführende Tätigkeit des GF beschränkt worden sein soll. Wurde hier nichts schriftlich vereinbart, beschlossen o.Ä. wurde der GF nicht beschränkt und ein Rückgriff auf den GF wegen zu viel ausgegebene Gelder erscheint nur aufgrund § 43 GmbHG möglich.
    Ferner wegen deliktischer Haftung § 823 ff. BGB.
  7. hlu

    hlu Boardneuling 17.02.2017, 22:11

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    Hallo Casa, danke für deine Antwort. Ich gehe mal von aus, das es im Gesellschaftsvertrag stehen würde und deshalb stimmt, ein Punkt zum prüfen.
    Könntest du dir auch vorstelen, dass man ihn nicht entlastet in der Gesellschafterversammlung ? Blos dann wäre ja wegen §43 nur die Gesellschaft Entschädigungsberechtigt oder ?
  8. Casa

    Casa V.I.P. 17.02.2017, 22:29

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    Ich frage mich warum der GF Dinge kauft zu denen er nicht befugt ist. Das müsste ihm doch irgendwann einmal mitgeteilt worden sein.

    Entlasten? Du meinst die Gesellschafter stimmen nachträglich dem Kauf zu? Das ist möglich. Dann möge man dies schriftlich vereinbaren. Ich kann mir vorstellen, dass die Gesellschafter ihn nicht entlasten. Immerhin werden sie sich ja was dabei gedacht haben, dass der GF nur bis 20k € einkaufen darf.


    § 43 GmbHG wäre dann anzuwenden, wenn er doch für mehr als 20k einkaufen durfte, aber nichts zweckdienliches kauft, z.B. einen LKW für eine Firma die nichts in der Größe zu transportieren hat.
  9. hlu

    hlu Boardneuling 17.02.2017, 22:36

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    Ja, da bringst dunes auf den Punkt. inhaltlich verstehe ich es auch nicht, da er ja die Beschränkung kennt und warum würde er die brechen wenn er ggf. für haftet.
    Genau ich meine die Gesellschafterversammlung könnte ihn ja theoretisch durch nachträglicher Zustimmung entlasten.
    Würde er nicht entlastet werden dann würde er ja meinem Verständnis nach persönlich haften aber wieder nur der GmbH über , oder ? Ich kann beim besten Willen keine einizige Möglichkeit sehen, wie der Gesellschafter dafür Anspruch auf irgendwas hat...
  10. Casa

    Casa V.I.P. 17.02.2017, 22:48

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    Er haftet erst einmal dem Vertragspartner der GmbH, § 179 Abs. 1 BGB
    Der Vertrag dürfte schwebend unwirksam sein.
    Hier müsste aber ein Experte aus dem Gesellschaftsrecht nochmal drüber sehen.

    Vllt. kann der Einkauf noch storniert werden o.Ä., damit kein oder geringerer Schaden entsteht.
    hlu gefällt das.
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