Gutscheintermin: Absage durch Veranstalter vor Ort

Dieses Thema "Gutscheintermin: Absage durch Veranstalter vor Ort - Verbraucherrecht" im Forum "Verbraucherrecht" wurde erstellt von frederik989, 12. August 2017.

  1. frederik989

    frederik989 Junior Mitglied 12.08.2017, 12:09

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    Gutscheintermin: Absage durch Veranstalter vor Ort

    Schönwn guten Tag,

    angenommen Verbraucher A hat einen Gutschein für Anbieter X erhalten, der Flugsimulator betreibt.

    Verbraucher A hat den Termin gebucht und eine Bestätigung erhalten. Einen Tag vor Termin bekommt Verbraucher A eine Terminerinnerung und Adresse des Ortes.

    Die Anfahrt dauert den Verbraucher ca. 1 1/2 Stunden und er musste frei nehmen.

    Vor Ort sagt der Veranstalter X, dass der Termin gelöscht wurde, da keine Gutscheinnummer angegeben wurde. Verbraucher A soll angerufen worden sein (genannte Nummern tauchten nicht im Anrufprotokoll des Verbraucher auf) und der Veranstalter gab zu, dass er niemanden erreichte. Eine Absage via Mail wurde nicht verschickt. Leider hat der Verbraucher keine Chance die Aussage des Veranstalters zu prüfen, da in den Mails keine Gutacheindaten übertragen wurden.

    Welche Rechte hat der Verbraucher auf Schadenersatz für denn freien Tag und die Anfahrt? Es war schließlich das Versäumnis des Veranstalters.

    Besten Dank
  2. Cloakmaster

    Cloakmaster V.I.P. 13.08.2017, 07:15

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    Inwiefern hat der Veranstalter es versäumt, die korrekte Gutschein-Nummer zu erhalten?
  3. frederik989

    frederik989 Junior Mitglied 13.08.2017, 10:26

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    Der Veranstalter behauptet dass der Verbraucher die Gutscheinnummer online nicht mitgeteilt hat und stornierte den Termin ohne Bescheid zu gebe. Dass die Nummer vergessen wurde einzugeben kann nicht vom Verbraucher widerlegt werden, da es hierfür kein Möglichkeit gibt. Er ist der Willkür des Veranstalters ausgesetzt der es seinerseits versäumte den Termin ordentlich abzusagen.
  4. Cloakmaster

    Cloakmaster V.I.P. 13.08.2017, 16:40

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    Ich habe leise Zweifel, daß der Verbraucher mit dieser Argumentation durch kommt.

    Es liest sich eher danach, als ob es dem Verbraucher nicht gelungen wäre, eine vollständige Bestellung der gewünschten Leistungen aufzugeben, und der Veranstalter diese unvollständige Bestellung nicht bearbeiten konnte.
    Zuletzt bearbeitet: 13. August 2017
  5. frederik989

    frederik989 Junior Mitglied 13.08.2017, 18:53

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    Wie bereits erwähnt, liegt dem Verbraucher sowohl eine Bestätigung der Online-Buchung, wie auch eine zweite Buchungsbestätigung inkl. Terminerinnerung (1 Tag vor Termin) vor. Es ist somit eine aus Sicht des Verbrauchers zweifelsfreie Buchung entstanden. Darüber hinaus teilte der Veranstalter vor Ort mit, dass via Telefon abgesagt wurde, was durch das Anrufprotokoll nachweislich gelogen ist.

    Wie kann es sein, dass der Verbraucher hier der Willkür des Veranstalters ausgesetzt ist, der nichts nachweisen muss? Stattdessen genügt es vor Ort zu sagen, der Verbraucher habe einen Fehler gemacht - der werde nachweisbar noch zu widerlegen ist - damit der Veranstalter fein raus ist?

    Es sieht stark danach aus, als würde der Veranstalter Miss-Management betreiben und seine Terminbuchungen fehlerhaft durchführen (eventuelle Doppelbelegungen bzw. Überbuchungen), sodass leider ein Kunde den Kürzeren zieht - zu eigenen Lasten...
  6. Cloakmaster

    Cloakmaster V.I.P. 13.08.2017, 22:10

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    Eben. Aus Sicht der Verbrauchers. Nur ist dessen Sicht seine subjektive Meinung, und keine in Stein gemeißelte Wahrheit. Ein Anrufprotokoll, bei dem ein bestimmter Anruf nicht aufgezeichnet ist, ist kein gerichtsfester Nachweis dafür, daß dieser Anruf nie erfolgte. Es kann verschiedene Ursachen haben, weshalb ein Anruf, noch dazu einer, welcher unbestritten von der Gegenseite nicht angenommen wurde, nicht in der Anrufliste auftaucht.

    Der Verbraucher will hier Ansprüche gegen den Veranstalter geltend machen, also liegt es an ihm, seinen Anspruch mittels gerichtsfesten Nachweisen zu belegen. Und die scheint der Verbraucher nicht beibringen zu können.
  7. frederik989

    frederik989 Junior Mitglied 14.08.2017, 08:12

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    Danke soweit für die Antworten.

    Dann sehe ich in dem Fall eine eklatante Lücke im Verbraucherschutz. In diesem Szenario ist es dem Verbraucher schlichtweg unmöglich etwas nachzuweisen, wenn das Vorlegen von Buchungsbestätigungen, Terminerinnerungen und Verbindungsprotokollen (wohlgemerkt, Verbindungsnachweise des Internet- & Telefonanbieters sollten doch wohl gerichtlich verwendbar sein) nicht genügen, um die Glaubwürdigkeit des Veranstalters soweit zu diskreditieren, dass dieser zumindest selbst nun eine gewisse Nachweispflicht hat.

    Das verstehe ich nicht ganz. Soll hier impliziert werden, der Verbraucher hätte es schlichtweg versäumt ranzugehen? Das ist schwer, wenn der Veranstalter nie angerufen hat.
  8. Pirate

    Pirate Star Mitglied 14.08.2017, 09:40

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    Der Verbraucher hat offenbar eine Buchungsbestätigung und eine Erinnerung an die Buchung am Vortag des Termins.
  9. Cloakmaster

    Cloakmaster V.I.P. 14.08.2017, 14:16

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    Ist es das? Oder doch nur eine lose Terminzusage, welche unverbindlich bleibt, so lange die Leistung nicht mittels Übermittlung des vollständigen und korrekten Gutscheincode als bezahlt verbucht werden konnte, was dann erst die verbindliche Bestellung auslösen würde?
  10. Pirate

    Pirate Star Mitglied 14.08.2017, 16:59

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    Wir wissen halt nichts über die Gutscheinbedingungen, insoweit stochern im Nebel.
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