Gewährleistungspflicht erfüllt?

Dieses Thema "Gewährleistungspflicht erfüllt? - Bürgerliches Recht allgemein" im Forum "Bürgerliches Recht allgemein" wurde erstellt von marcimark11, 16. November 2008.

  1. marcimark11

    marcimark11 Boardneuling 16.11.2008, 18:58

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    Gewährleistungspflicht erfüllt?

    Hallo.
    Nehmen wir an Herr S. ist gewerblicher Verkäufer und verkauft an Herrn W. ein gebrauchtes Computerteil.
    Herr W. erhält die Ware und testet sie auch. Er bestätigt das sie voll funktionstüchtig ist, will jedoch sein Rückgaberecht in Anspruch nehmen und senden die Ware an den Händler zurück. Herr S. nimmt die Ware in empfang und testet Sie zur Sicherheit nochmal. Es stellt sich jedoch heraus das die Ware defekt ist.
    Nun meine Frage: Muss der Händler den Kaufpreis erstatten? Der Käufer hat ja die Funktionstüchtigkeit bestätigt. Damit müsste doch die Gewährleistungpflicht für Gebrauchtware erfüllt sein, oder?Es handelt sich dabei um ein Bauteil, bei dem es sofort offensichtlich ist, wenn ein defekt vorliegen würde.

    MFG und vielen Dank für Eure Antworten
  2. once

    once V.I.P. 16.11.2008, 19:29

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    AW: Gewährleistungspflicht erfüllt?

    Als FERNABSATZUNTERNEHMER vielleicht ausnahmsweise dann nicht, wenn nachzuweisen wäre, daß an der zurückgesandten Sache keine bloß prüfugsbedingte Zustandsverschlechterung verursacht worden war.

    Als VERKÄUFER wohl dann nicht, wenn die gesetzliche Vermutung zu widerlegen wäre, daß der beim Käufer aufgetretene Fehler seine Ursache in einer bereits zum Zeitpunkt des Erhalts mangelhaften/ncht vertragsgerechten Beschaffenheit hatte.


    Wenn der Käufer eine gebrauchte Sache beim Erhalt testet, und dem Verkäufer ihr Funktionieren bestätigt - dann wäre bei einem Defekt nach einer Woche ALLEIN durch diese Funktionsbestätigung noch nicht der Nachweis erbracht, daß die Sache zum maßgeblichen Zeitpunkt der Übergabe/Auslieferung/des Erhalts vertragsgerecht, d.h. frei von Sachmängeln war.

    Bei innerhalb der ersten 6 Monate auftretenden Fehlern wird nämlich (zunächst) gesetzlich vermutet, daß die Fehlerursache bereits bei Übergabe/Auslieferung vorhanden war, d.h. es wird eine schon bei Gefahrenübergang fehlende Mängelfeiheit vermutet. AUSNAHME: Art der Sache ( z.B. ein Verschleißteil, ein gebrauchtes Verschleißteil usw. ) und des Fehlers ( typischer verschleißbedingter Ausfall, für Fehlbedienung typisches Fehlermiuster usw.) würden die Vermutung einer Angangsfehlerhaftigkeit ausnahmsweise nicht rechtfertigen - dann bliebe es bei der Beweislast des Verbrauchers.

    M.
  3. marcimark11

    marcimark11 Boardneuling 16.11.2008, 20:15

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    AW: Gewährleistungspflicht erfüllt?

    Hallo.
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Wie sieht die Sache aus, wenn es sich um ein Laptopdisplay handelt? Dieses ist empfindlich und mit vorsicht einzubauen. Entweder es funktioniert oder nicht. Es hatte beim Käufer funktioniert (bestättigt) und nach Einsendung beim Verkäufer zeigt es absolut keine Funktion mehr.
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