Gewährleistung bei Unikaten/gebrauchten Kleingeräten

Dieses Thema "Gewährleistung bei Unikaten/gebrauchten Kleingeräten - Gewerberecht" im Forum "Gewerberecht" wurde erstellt von tabasco, 17. Juli 2017 um 10:46 Uhr.

  1. tabasco

    tabasco Boardneuling 17.07.2017, 10:46

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    Gewährleistung bei Unikaten/gebrauchten Kleingeräten

    Hallo,
    angenommen, jemand hat ein Ladengeschäft und verkauft PCs und Elektronikteile.

    Des öfteren könnten dabei einzelne Komponenten übrig bleiben, die zum Zeitpunkt des Verkaufs geprüft und funktionierend sind, aber nur für wenig Geld (bspw. <10 € ) verkauft werden könnten (wie die oft üblichen Tische "alles 5 €").

    1. Müsste der Ladeninhaber für diese gebrauchten Kleinteile auch die gesetzliche Gewährleistung geben?

    2. Was wäre bei Restposten/Einzelteilen, die nicht mehr lieferbar sind?

    Inwieweit ist der Verkäufer hier in der Pflicht, für Gewährleistung oder Umtausch/Rückgabe einzustehen?

    Wie gesagt, immer im Hinblick auf einen jeweiligen Warenwert, der sehr gering ist.

    Danke schonmal und Grüße
  2. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 17.07.2017, 11:07

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    Selbstverständlich. Wobei die Gewährleistungsfrist bei gebrauchter Ware auf 12 Monate beschränkt werden kann.
    Was soll damit sein? Gewährleistungspflicht bedeutet, daß der Verkäufer zu gewähren hat, daß die von ihm verkaufte Ware bei Übergang an den Kunden frei von verdeckten Mängeln ist. Tritt innerhalb der Gewährleistungspflicht ein Mangel auf, der schon beim Umgang an den Kunden verdeckt vorhanden war, muß der Händler die Ware reparieren (lassen). Ist das nicht möglich, muss er Ersatz liefern, ist das nicht möglich, muss er den Kaufpreis erstatten. Mal ganz vereinfacht gesagt.
    Genauso wie bei jeder anderen Ware auch.
    Der Warenwert ist für die Gewährleistungspflicht nicht von Bedeutung.
  3. Kataster

    Kataster V.I.P. 17.07.2017, 11:08

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    Ja.

    Ebenso.

    Nur im Umfang seiner gesetzlichen Verpflichtungen im Rahmen der §§433ff BGB und §§474ff BGB (Einschränkung der Verjährungsfrist auf 1 Jahr).

    Der welche rechtlichen Auswirkungen haben soll?

    Es mag sein, dass sich genau die verkaufte Komponente nur für viel Geld irgendwo auf der Welt beschaffen ließe als Ersatz. Eine Rückabwicklung sollte aber für beide Seiten eine gute Lösung sein. Die Aussichten einer Klage sind oft schwer vorhersagbar.

    Innerhalb der ersten 6 Monate nach Verkauf muss der Verkäufer beweisen, dass die Ware bei Übergang mangelfrei war. Danach muss der Käufer beweisen, dass die bei Übergang mangelhaft war.

    In der Praxis wird also der Verkäufer die Rückabwicklung anbieten und weitergehende Ansprüch ablehnen. Soll der Käufer dann klagen, wenn er noch will.
  4. tabasco

    tabasco Boardneuling 17.07.2017, 11:24

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    Vielen Dank für eure Antworten, damit ist für mich dieser Sachverhalt eindeutig geklärt!
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