Gastro Teilzeitjob 130h in RLP

Dieses Thema "Gastro Teilzeitjob 130h in RLP - Arbeitsrecht" im Forum "Arbeitsrecht" wurde erstellt von Edith11, 19. Mai 2017.

  1. Edith11

    Edith11 Aktives Mitglied 19.05.2017, 18:58

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    Gastro Teilzeitjob 130h in RLP

    Mal angenommen ein AN erhält einen befristeten AV mit einer Regelarbeitszeit von 130h im Monat. Der AN soll in einem Biergarten eines Hotels arbeiten.


    Es wird ein Arbeitszeitkonto geführt. Durch die nun schlechte Wetterlage ist der Biergarten sehr selten geöffnet. Ein Dienstplan wird jede Woche erstellt. Der AN steht 5 Tage die Woche 7h auf dem Plan, soll aber, wenn es das Wetter nicht zulässt, vor Antritt jeden Morgen anrufen um zu erfahren, ob er nun Arbeitet oder nicht. Das war so dem AN nicht klar, da es auch andere Möglichkeiten gibt, im Hotel zu arbeiten da er auch ein Jahr vorher schon in diesem Hotel als Saisonkraft gearbeitet hat.

    Der AN wurde auch für einen Tag anderwertig eingeteilt.


    Im Monat April hat der AN nun 163 h auf dem Plan gestanden aber nur ca. 100h gearbeitet. Die restlichen 63h war der AN zumindest jeden morgen in Bereitschaft.Das Gehalt wurde für die Regelarbeitszeit gezahlt.

    Im Monat Mai steht der AN nun ca 161h auf dem Plan. Am 15. hat der AN nun zum Ende des Monats gekündigt und um den zustehenden Urlaub (4Tage) zum Monatsende gebeten.

    Bis zum 19.05. stand der AN 105h auf dem Plan und hat tatsächlich aber nur ca. 45h gearbeitet.
    Rest des Plans sieht wie folgt aus.

    Sa So Ausgangstage, Mo Urlaub, Die + Mittwoch jeweils 7h, Donnerstag Feiertag frei ( wird mit 6h gerechnet) Freitag 7 h, Sa + So Ausgangstage, Mo – Mitt Urlaub.

    Unter §6 steht: Individuelle Arbeitszeit.

    Die tatsächliche Arbeitszeit des AN wird durch ein Zeiterfassungssytem festgehalten und mit der Regelarbeitszeit von derzeit 130h verglichen. Ergeben sich dabei Mehrstunden, werden diese in Freizeit umgewandelt und in Absprache mit dem Abteilungsleiter abgebaut. Ergeben sich Minderstunden, werden diese verrechnet und ausgegliechen. AN und AG sind sich einig darüber, dass keine Überstundenzuschläge gezahlt werden.


    Wie wird das dann mit den Minusstunden bei Ausscheiden gerechnet? Werden die dann abgezogen? Und was ist mit den ganzen Bereitschaftszeiten? Man kann sich ja nicht vornehmen?
  2. Casa

    Casa V.I.P. 20.05.2017, 22:00

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    Für mich ist völlig unklar was

    bedeuten soll.
    Das dürfte im Ergebnis eine unwirksame Klausel sein, die nicht dann nicht zum Nachteil des AN gelten darf. Der AN ist dann mit 130h zu vergüten, auch wenn der AG weniger Arbeit hatte.
    Wichtig ist die schriftliche Nachweisbarkeit des Dienstplans und die Anrufe am Morgen (Protokoll!), wenn kein Dienst erfolgen sollte.

    Bei 130 Stunden im Monat ist der Feiertag ggf. mit ein wenig mehr als 6h zu vergüten.

    Für genauere Aussagen müssen die wöchentlichen Arbeitstage bekannt sein und ggf. genauere Regelungen im AV.


    Nach o.g. gibt es keine Minusstunden und keine Bereitschaft. War der AN eingeteilt und hat der AG die Arbeitskraft nicht abgefordert, so muss der AG die Arbeitskraft nach Arbeitsplan zahlen.
    Edith11 und Librarian gefällt das.
  3. Edith11

    Edith11 Aktives Mitglied 22.05.2017, 13:46

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    Hallo Casa,
    mit dem verrechnen und ausgleichen der Minderstunden ist gemeint, das bei Ausscheiden die Stunden an der Regelarbeitszeit und natürlich am Gehalt abgezogen werden sollen.
    Das wurde so wohl schon mehrfach bei den Saisonkräften praktiziert.
    Nun wenn der Sommer schlecht ist und man das dann hochrechnet, bringt man am Ende der Saison noch Geld mit.

    Dienstplan liegt schriftlich vor, Protokoll via Telefon geht über EVN.
    Angenommen das soll alles bezahlt werden, kann man davon ausgehen, dass der AN sich schon mal auf die Suche eines RA´s macht.
    Vielen Dank für Ihre Einschätzung.
  4. Casa

    Casa V.I.P. 22.05.2017, 17:39

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    Eben. Und das wirtschaftliche Risiko trägt nicht der Saisonarbeiter sondern der Unternehmer.
    Edith11 gefällt das.
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