Gartenhaus als Büro umbauen

Dieses Thema "Gartenhaus als Büro umbauen | Seite 2 - Baurecht" im Forum "Baurecht" wurde erstellt von AmericanCookies, 9. Januar 2017.

  1. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 10.01.2017, 10:35

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    ein Wohnwagen ist kein Kraftfahrzeug.

    Und ohne Bodenvorbereitung oder Anlagen entsteht auch kein Campingplatz.
  2. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 10.01.2017, 16:56

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    Wenn's einfach nur darum geht, daß man für seine berufliche Tätigkeit ein Büro braucht, dann würde ich eines im Haus einrichten, oder auch meinetwegen in einem Gartenhäuschen.
    Solange man damit keinen Publikumsverkehr erzeugt, sondern nur am Schreibtisch sitzt und dort Aktenordner etc. lagert, kräht kein Hahn danach. Es sei denn, man wäre tief in einen bösen Nachbarschaftsstreit verstrickt.
  3. Brati

    Brati V.I.P. 10.01.2017, 18:24

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    Ein nicht ungefährlicher Rat, da eine solche Nutzung explizit durch den BBplan ausgeschlossen wird. Das Vorhaben wäre dann weder formell noch materiell rechtmäßig. Es kann natürlich sein, dass die untere Bauaufsicht das nicht mitbekommt. Dann ist alles fein. Andernfalls droht Bußgeldverfahren, Nutzungsuntersagung und Abrissverfügung.
  4. mayerei

    mayerei V.I.P. 10.01.2017, 19:56

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    Das wissen wir nicht. Der B-Plan weist Allg. Wohngebiet aus. Da sind nicht störende Gewerbe und Freiberufliche Tätigkeiten erlaubt.
  5. Brati

    Brati V.I.P. 10.01.2017, 22:51

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    Ja, aber nur innerhalb der Baufenster.
  6. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 10.01.2017, 22:57

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    Dann nutzt man, nachdem es aufgefallen ist, das Gartenhäuschen eben fortan als Gartenhäuschen. Dann muss man es auch nicht abreissen. (Vorausgesetzt, das Gartenhaus als solches ist zulässig.)

    In der Praxis kommt es ja auch entscheidend auf die Art des Gewerbes an. Wer vom heimischen Arbeitszimmer aus eine kommerzielle Website betreibt (Gewerbe - bräuchte zumindest im reinen Wohngebiet eine Ausnahmegenehmigung, die erteilt werden kann), der stört nicht und fällt nicht mehr auf, als derjenige, der vom heimischen Arbeitszimmer aus freiberuflich als Journalist oder Ingenieur oder Anwalt tätig ist (auch im reinen Wohngebiet ohne besondere Genehmigung zulässig).

    Missgünstige Nachbarn sollte man dann aber nicht haben...
  7. Brati

    Brati V.I.P. 10.01.2017, 23:18

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    In der Praxis wird vorallem zwischen Art und Maß der baulichen Nutzung sowie Bauweise und überbaubare Grundstücksfläche unterschieden. Hier geht es nicht um die Art der baulichen Nutzung, sodass es auf die Zulässigkeit von Vorhaben im WR oder WA-Gebiet zumindest nicht primär ankommt. Ob ein Vorhaben im Einzelfall stört und bspw. das Rücksichtnahmegebot verletzt ist dann wiederum noch eine andere Frage. Im Endeffekt bleibt Dein Rat, egal ob Theorie oder Praxis, mehr als fragwürdig.
  8. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 10.01.2017, 23:34

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    "Praxis" ist in dem Zusammenhang das, was tatsächlich beschieht. Unzählige Leute betreiben angemeldete Gewerbe von Privatwohnungen in reinen Wohngebieten aus, obwohl das rein formalrechtlich nicht zulässig ist.

    Man denke nur an Fotomodelle - in Deutschland eine gewerbliche Tätigkeit. Kein Fotomodell, das mit seiner Tätigkeit Geld verdient, hat separate Gewerberäume, selbstverständlich wird die Büroarbeit zu Hause erledigt. Rein formal im reinen Wohngebiet nicht zulässig, aber ich habe noch nie gehört, daß eine Baubehörde dagegen vorgegangen ist. (Und ich bin in der Branche tätig, davon hätte ich gehört.)

    Man denke nur an all die Leute, die so korrekt waren, für ihre Ebay-Aktivitäten ein Gewerbe anzumelden. Solange sich die Nachbarn nicht an den regelmäßigen Besuchen des Paketdienstes (wg. Rücksendungen) stören, kriegt das keiner mit, schon gar keine Baubehörde. Und die Nachbarn werden es auch nie merken, denn bei denen stehen die Paketdienste - wg. Lieferung bestellter Waren - ja noch öfter vor der Tür...

    Man sollte vermeiden, ein Firmenschild in den Vorgarten zu stellen. Aber ansonsten hängt es ganz vom konkreten Gewerbe ab. Es war aber im EP die Rede von "Büro", also gehe ich mal davon aus, daß sich die gewerbliche Tätigkeit darin äußert, daß der TE in einem als Büro genutzten Raum am Schreibtisch sitzt und arbeitet.

    Da würde ich z.B. der Baubehörde dann ggf. freundlich erklären, daß ich das Gartenhaus für meine schriftstellerische Tätigkeit nutze, weil ich dafür Ruhe brauche. Und fertig ist die Laube.

    Der Hinweis auf die grundsätzlichen, formalen rechtlichen Implikationen ist völlig richtig und sinnvoll, schließlich ist dies ein Jura-Forum. Aber auch und gerade dort darf gelegentlich der Hinweis nicht fehlen: Wo kein Kläger, da kein Richter.

    Anderenfalls verkompliziert man sich sein Leben unnötig bis zur Unlebbarkeit.
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