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Freizeitsport Schadenersatz

Dieses Thema "Freizeitsport Schadenersatz | Seite 2 - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von Studentin123, 26. April 2011.

  1. Libera

    Libera V.I.P. 30.04.2011, 00:22

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    AW: Freizeitsport Schadenersatz

    Hören Sie auf mir irgendwas anzudichten. Nach § 276 BGB hat der Schädiger auch leichte Fahrlässigkeit zu vertreten. Einen Rechtsgrundsatz der besagt, dass man leichte Fahrlässigkeit nur vertreten muss, wenn man einen Brand verursacht gibt es nicht.
    Das wollten Sie jedoch nicht einsehen, kommen stattdessen mit Ihrer Abwandlung über die Arbeitnehmerhaftung daher.
  2. Van Nille

    Van Nille V.I.P. 30.04.2011, 00:24

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    AW: Freizeitsport Schadenersatz

    Ich verstehe immer noch nicht, was der Begriff "Luxusbrille" hier zu suchen hat.

    Rechnen wir doch mal kurz den Standard zusammen:

    Gestell: 150,- €

    Glas: 2 * 75,- €

    Mehrschichtvergütung: 2 * 20,- €

    Macht zusammen 340,- €

    Ein etwas stärkerer Astigmatismus, das etwas schickere Gestell, eine geringfügige Tönung... da sind die 400,- € schnell überschritten.

    Jeder Brillenträger wird wissen: auch 500,- € sind schnell erreicht, ohne auch nur den Hauch des Luxus zu spüren.

    Kunststoffgläser sind übrigens teurer!!! Von daher verstehe ich nicht, was uns "schon gar nicht aus Glas" sagen soll...
  3. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 30.04.2011, 12:26

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    AW: Freizeitsport Schadenersatz

    Wie sieht es eigentlich aus mit der Mitverantwortung dessen, der den Platz eingerichtet hat? Ich stelle mir gerade vor, die (zeitweilig verhinderte) Brillenträgerin hätte sich nicht durch ebenfalls Beachvolleyball spielen "bewusst in Gefahr gegeben" und es würde sich bei ihr auch nicht um eine sportliche junge Frau handeln, von der jeder erwartet, dass sie auf Zuruf sofort eine drohende Gefahr erkennen und im Sekundenbruchteil abwenden kann.

    Wie wär's denn, wenn es sich bei dem Opfer um eine leicht behinderte Person reiferen Alters handeln würde, die gerade zufällig auf einem am Spielfeld vorbeiführenden Weg unterwegs gewesen wäre?
    "Hey Opa, bist Du wahnsinnig, hier so trantütig langzuschlurfen? Siehst Du nicht, dass wir hier Ball spielen?" :eek:

    Außerdem scheint mir hier von der Klage nur die ungeschickte Spielerin betroffen, die eben gerade den Ball nicht unter Kontrolle brachte. Dass das aber nur an ihr lag, kann zumindest angezweifelt werden. Damit wären nach meinem Verständnis alle am Spiel Beteiligten mit haftbar. Außerdem auch die (natürliche oder juristische) Person, die den Platz so eingerichtet hat, dass auch Unbeteiligte von den bei sachgemäßer Nutzung auftretenden Gefahren betroffen werden können.
  4. Libera

    Libera V.I.P. 30.04.2011, 12:47

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    AW: Freizeitsport Schadenersatz

    Wo würde denn Deiner Meinung nach der Tatbestand der unerlaubten Handlung noch eine vernünftige Eingrenzung erfahren? Nach den Grundsätzen der haftungsbegründenden Kausalität haftet auch grundsätzlich nur derjenige, der einem anderen unmittelbar den Schaden zufügt. Es gibt davon jedoch einige Außnahmen, welche hier allerdings nicht zutreffen. Es ist hier nicht zu ersehen, dass der Platzbetreiber es versäumt hat, einen Käfig um das Volleyballfeld zu bauen, denn eine solche Pflicht hat für ihn nicht bestanden.
  5. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 30.04.2011, 21:53

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    AW: Freizeitsport Schadenersatz

    Erstmal vornweg: Ich halte auch ein gewisses Mitverschulden der klagenden Brillenträgerin für gegeben. Nicht wegen der teuren Luxus-Designer-Edel-Brille, sondern weil sie sich bewusst und ohne dazu irgendwie gezwungen zu sein länger als nötig in einem in dieser Hinsicht erkennbar gefährlichen Bereich begeben hat. Daraus sollte eine finanzielle Mitbeteiligung (wie es ja auch bei Verkehrsunfällen üblich ist) ableitbar sein.

    Zur Eingrenzung der unerlaubten Handlung: Da bin ich völlig überfordert, das hatte ich aber auch nie beabsichtigt. Ich meine aber, das Volleyballspiel gut genug zu kennen, um behaupten zu können, dass dort manchmal der Ball gezielt so gespielt wird, dass ihn die gegnerische Seite eben nicht unter Kontrolle bekommen kann. Dann ist aber das "nicht fangen können" nicht unbedingt ein Versagen der Person, der dies nun mal passiert ist, sondern in der Natur des Spieles begründet und so zumindest der ebenfalls daran beteiligten anderen Person (die den Ball eben so scharf geschmettert haben könnte) anzulasten.
    Ich unterstelle dabei aber, dass der brillenzerstörende Ballflug unmittelbar aus einem Spielzug seinen Anfang nahm, was nicht unbedingt zutreffen muss.

    Und das
    finde ich irgendwie traurig. Zu einem für die klagende Brillenträgerin und zum anderen auch für mich selbst. Es gibt hier in der Nähe eine Eventlokalität, die vermietet nach eigener Werbung unter anderm 8 Beachvolleyballfelder. In zwei Metern Entfernung von diesen Spielfeldern und ohne Schutz durch irgendwelche Fangvorrichtungen verläuft eine intensiv beworbene touristische Fahrradroute, auf der aber auch Spaziergänger mit Kindern unterwegs sind. Ich benutze diesen Weg auch häufig und da mir die Gefahr bekannt ist, meist recht vorsichtig. Wenn aber mal ein richtig scharfer Ball von hinten kommt, hab ich auch keine Chance. Und wenn es mal richtig dick kommt (nicht bloß Brille kaputt), dann war es ja auch keiner gewesen. :(
    In dieser Situation wäre es mir schon lieb, wenigstens den Platzeigentümer (mit)haftbar machen zu können. So muss ich jetzt halt offene Briefe an die zuständige Behörde in die Zeitung schicken und darin verlangen, dass der Laden planiert, stillgelegt und zugemacht und Arbeitplätze vernichtet werden. :ne:
    Aber da wir gerade Aufschwung und Arbeitskräftemangel haben, wäre das ja auch nicht soo schlimm. :o
  6. Van Nille

    Van Nille V.I.P. 01.05.2011, 00:02

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    AW: Freizeitsport Schadenersatz

    Wow! So eine Art Schützengraben des Freizeitsportes? Wo einem die scharfen Geschosse um die Ohren sausen...

    Wenn dieser Bereich tatsächlich so hochgefährlich ist (ich muss ja zugeben dass ich beim Beachvolleyball noch nie auf einen einzelnen Ball geschaut habe), dann hat der Eigentümer entsprechende Vorkehrungen zu treffen, damit sich dort niemand aufhalten kann!

    Aber lassen wir doch mal die Kirche im Dorf. Hier werden keine Feuerwaffen abgeschossen, sondern Bälle hin und her gepritscht, gebaggert und vielleicht hin und wieder auch noch geschmettert. Und da haben zuallererst mal die Spieler selber dafür zu sorgen, dass das Schussfeld frei ist!


    Eine finanzielle Mitbeteiligung nur weil sich ein Verkehrsteilnehmer an einen erkennbar gefährlichen Ort begeben haben?

    Das ist aber nicht ernst gemeint? Demnach würden sich z.B. Radfahrer grundsätzlich finanziell beteiligen müssen wenn sie von einem Verkehrsrüpel niedergesemmelt werden? Das ist doch Quatsch!


    Das lasse ich mal so stehen.


    Oh! Der motzmeckersche Schadenersatzanspruch aus "Unerlaubter Nichthandlung"? Selbstverständlich liegt das Verschulden bei dem der den Ball gespielt hat und nicht bei dem der ihn nicht gefangen hat.



    Wenn dem tatsächlich so ist, dann wäre im Falle eines Unfalles dem Eigentümer wohl ein erhebliches Organisationsverschulden anzulasten.
  7. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 01.05.2011, 22:49

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    AW: Freizeitsport Schadenersatz

    Was soll der Stunk? Bleib mal auf dem Teppich! :confused:
    Hochgefährlich? Wie kommst du da drauf? Lebensgefahr besteht ja wohl wirklich nicht, ist auch kein Übungsplatz für Fleischerbeilweitwurf. Aber so ein Volleyball hat doch häufig mehr Impuls und Energie als beispielsweise ein Tischtennisball oder Federball. Dort wo sowas rumfliegt, kann schon mal was passieren. Im Eifer des Spiels wird dann eben auch nicht immer auf alles ringsherum hinreichend sorgfältig geachtet. Das kann man bei volljährigen nicht behinderten Personen als bekannt voraussetzen. Wer da länger bleibt und nicht bloß vorbeigeht, nimmt das "erhöhte Risiko" in Kauf.

    Die Bar neben dem Volleyballfeld schenkt die Getränke üblicherweise nicht in Glasgefäßen aus. Warum wohl?

    Wer muss zahlen, wenn beim Kreisliga-Fussspiel FC Ober-Kleinhintermondswalde gegen SV Unter-Kleinhintermondswalde ein Spieler den Ball vergeigt und dieser eben nicht im Tor einschlägt, sondern einem Zuschauer die Bierflasche aus der Hand drischt? Die dann wieder dem nächsten sein neues Designerhemd versaut?
    Der Spieler? Glaub ich nicht.

    Da hast Du was missverstanden. Mir ging es darum, dass es gerade bei Verkehrsunfällen auch allgemein bekannt ist, dass es häufig keinen Alleinschuldigen gibt, der dann für den gesamtem Schaden allein haftet, sondern dass die Schadensregulierung auf die Beteiligten verteilt wird.

    Ich auch. Den Unterton kann ich übersehen. Dass das nicht immer klappt, hab ich schon mal in einer PN versucht, rüberzubringen. Die muss aber auch keiner gelesen haben.

    Das sehe ich jetzt wieder auch nicht ganz so einfach und selbstverständlich. Wir können es ja nicht beurteilen, aber es scheint mir, dass der "Nichtfänger" den Ball ja erst in die brillenzerstörende Richtung abgefälscht hat.

    Dem ist tatsächlich so. Ich schreib nicht immer nur Blödsinn und Phantasiegeschichten. Die verfügbare Fläche wird auch von Jahr zu Jahr intensiver genutzt. Die Volleyballfelder wurden mehr und rückten dadurch auch immer näher an den Weg heran.
  8. Van Nille

    Van Nille V.I.P. 01.05.2011, 23:39

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    AW: Freizeitsport Schadenersatz

    Eben! Und wer hat das unter Kontrolle? Die Spieler... also haben die ggf. die sich im Gefahrenbereich aufhaltenden Personen darauf hinzuweisen.

    Bei der Bewertung von Risiken hat man grundsätzlich drei Parameter zu betrachten:
    - Welche Risiken können eintreten?
    - Mit welcher Wahrscheinlichkeit treten die Risiken ein?
    - Was sind die Folgen des Eintritts?

    Gegen Risiken welche häufig eintreten oder schwere Folgen nach sich ziehen wird man Präventionen prüfen müssen.

    Ein Volleyball welcher das Beachvolleyballfeld verlässt, stellt für sich alleine noch kein großes Risiko dar. Wenn er aber auf einen Fahrradweg oder eine Autbahn hüpft...



    Welches Risiko nimmt diese Person in Kauf?


    Möglicherweise weil die Getränke mit aufs spielfeld genommen werden und sich Scherben im Sand schlecht machen?


    Das wird in der Regel am Veranstalter hängen bleiben.


    Was in der Regel aus der Betriebsgefahr von den beteilgten Kraftfahrzeugen herrührt.


    Unter diesen Umständen sind wir vermutlich sehr schnell bei einer gesamtschuldnerischen Haftung.


    Dann wird der Veranstalter auch von Jahr zu Jahr erneut zu prüfen haben ob die Vorkehrungen noch ausreichen.
  9. zeiten

    zeiten V.I.P. 02.05.2011, 00:10

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    AW: Freizeitsport Schadenersatz

    ich denke, die brillenträgerin wird sich wohl oder übel selber eine neue brille beschaffen müssen.

    damit überhaupt jemand haftet, muss ja überhaupt jemand irgendwie schuldhaft oder fahrlässig gehandelt haben. hat aber wohl niemand getan, sondern wurde normal volleyball gesipelt. da kann es natürlich passieren, dass ein ball nicht perfekt getroffen wird und dann auf ein nebenfeld fliegt.

    das nennt man "höhere gewalt", ähnlich wie die taube, die in den lattemachiatto k*ckt. da zahlt niemand, weils niemand in schuld. that's life. :)


    achso: is natürlich nicht mit straßenverkehr zu vergleichen. wer ein auto fährt, haftet ja schon allein, weil er quasi eine "waffe" benutzt. ein volleyballspiel auf extra dafür volleyballfeld ist da aber nicht mit vergleichbar, weil ungefährlich.
  10. Van Nille

    Van Nille V.I.P. 02.05.2011, 00:23

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    AW: Freizeitsport Schadenersatz

    Oder beim Kicken in der Wohnanlage in ein Wohnzimmerfenster...

    Dann ist der Kicker auch nicht verantwortlich?


    Ganz sicher?


    Das ist dann "höhere" Gewalt weil die Taube über einem sitzt?
  11. zeiten

    zeiten V.I.P. 02.05.2011, 00:53

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    AW: Freizeitsport Schadenersatz

    :misstraui ähhh...? dir is schon der unterschied zwischen einer wohnanlage und einem öffentlichen volleyballfeld klar...? ein volleyballfeld is zum volleyballspielen, eine wohnanlage nicht. die meisten leute brauchen da jetzt keine groß weitere erklärung für...

    "höhere gewalt"? du kannst auch lebensrisiko sagen, is wahrscheinlich der bessere ausdruck (warum hatte ich blos extra anführungzeichen gemacht?). es is aber auch egal, wie du es nennst, es ändert nämlich nix an der sache. und bezüglich dessen bin ich sicher. (außer wenn da absicht im spiel gewesen wäre, aber das war ja wohl nicht.)



    man könnte natürlich versuchen die stadt oder wer immer für dies anlage zuständig is, irgendwie nachzuweisen, dass die volleyballfelder nicht weit genug von einander entfernt oder sonst genug gesichert sind oder irgend so was. sofern man also ein haar in der suppe findet und nachweisen kann, muss dann die stadt zahlen. ob es allerdings volleyballfeldsicherungsvorschriften gibt...? fraglich...
    Zuletzt bearbeitet: 2. Mai 2011
  12. Van Nille

    Van Nille V.I.P. 02.05.2011, 08:09

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    AW: Freizeitsport Schadenersatz

    Es wird teilweise vn Wohnanlagen berichtet in denen auch Platz zum Spielen für größere Kinder geschaffen wurde. Außerdem hattest Du nicht auf die Lokalität abgezielt, sondern auf die Schuldhaftigkeit (zwar nicht in Anführungszeichen, trotzdem vermute ich dass Du nicht "schldhaft", sondern "vorsätzlich" gemeint hast), bzw. Fahrlässigkeit.


    Die Interpretation von Anführungszeichen als "ich habe doch etwas völlig anderes gemeint"-Zeichen ist mr neu.

    Ich finde es übrigens sehr interessant, dass Du hier an dieser Stelle ohne deutliche Einschränkungen eine Nichthaftung der erwachsenen Verursacher postulierst, während Du an anderer Stelle im Forum gerade im Falle eines 8-jährigen Kindes welches mit dem Fahrrad ein Kraftfahrzeug beschädigt hat die Haftung des Kindes allenfalls noch durch die Haftung der Eltern ersetzt sehen willst. Ich finde es schon erstaunlich dass Du die Sorgfaltspflichten eines Achtjährigen so viel hüher ansetzt als die von (halbwegs?) erwachsenen Menschen.

    es is aber auch egal, wie du es nennst, es ändert nämlich nix an der sache. und bezüglich dessen bin ich sicher. (außer wenn da absicht im spiel gewesen wäre, aber das war ja wohl nicht.)



    Das ist auch nicht notwendig, insbesondere weil es hier um zivilrechtliche Ansprüche geht.
  13. zeiten

    zeiten V.I.P. 02.05.2011, 11:25

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    ah, okay, dann erklär ich es nochmal für van nille. ;)

    der unterschied zwischen einer teilnehmerin im straßenverkehr und einer spielerin im volleyballspiel ist, dass bei einem ordungsgemäßen straßenverkehrsteilnahme keine fremden autos verkratzt werden. wenn der spalt zu eng, darf man nicht mit farhrad da vorbei. du musst einschätzen können, ob zu eng oder passend groß. wenn du unsicher bist, darfst du nicht durch fahren. wenn du eine straße nicht einsehen kannst, obwohl sie vorfahrtberechtigt ist, darfst du halt nicht einfahren. so sind die regeln im straßenverkehr. wer das nicht kann oder dafür nicht grade stehen will, darf nicht am straßenverkehr teilnehmen. also in jedem fall fahrlässig, jedenfalls musst du zahlen.

    beim volleyballspiel kannst du die beste olympiasiegerin sein und trozdem gehen bälle neben das spielfeld, weil das zum spiel dazu gehört, das ist der charakter vom spiel, nicht vorsätzlich, nicht fahrlässig.

    und ja, ich hab auch die schuldhaftigkeit (ich weiß jetzt auch den unterschied nicht, zwischen schuldhaft und fahrlässig/vorsätzlich...) angespielt. natürlich ist es in einer wohnanlage immer schuldhaft (fahrlässig), wenn du einen ball in das schaufenster kickst. herrje, man darf halt nirgend kicken, wo bälle in schaufenster fliegen können. auf einem fussballplatz aber wohl! ein fussballplatz ist nämlcih extra dafür da, dass man bälle schießt. und genau wie auch beim volleyball, ist es allgemein weder fahrlässig und schon gar nicht vorsätzlich, wenn man den ball ins aus schießt.

    im straßenverkehr ist es aber sicher fahrlässig, wenn du ein auto zerkratzt. dies risiko, einen ball ins aus zu schlagen, ist beim spiel ja durchaus gewollt. erst dadurch kannst du die "gefährlichen" bälle machen.

    dämmert es....? beim spiel is das risiko bälle nach außen zu schlagen absolut gewollt. daher sind volleyballplätze nicht unmittelbar neben hauptstraßen, jedenfalls nicht ohne gitter.

    wegen mir, wäre ein 8jähriges auch nicht haftbar, wegen mir, würde die autobesitzerin da auch auf ihrem bescheuerten kratzer sitzen bleiben. ICH würde kein kind (sofern es nicht vorsätzlich gehandelt hat) da ran ziehen. es geht aber nicht nach mir, sondern nach herrn bgb, und der will es eben anders.

    du musst schon auf einem dafür ausgelegten öffentlichen volleyballfeld davon ausgehen, dass du da auch ordnugsngemäß volleyball spielen drafst! genau das haben die spielerinnen auch gemacht. die brillenträgerin hat sich einer vom-ball-getroffen-werden-gefahr ausgesetzt. jeder normale halbwegs erwachsene mensch, weiß, dass beim ballspielen bälle daneben gehen können. und dies war ein platz, der extra für ballspielen ausgewiesen ist. und ich hab übrigends kein 400-euro-brille. wer es sich nicht leisten kann, sollte die nicht auf sprotplätzen tragen.

    die sache wäre natürlich anders, wenn die leute auf einer liegewiese volleyball gespielt hätten. da hätten sie natürlich auf umliegende leute rücksicht nehmen und achten müssen. dann hätten sie die brille zahlen müssen. auf liegewiesen volleyball zu speilen wär nämlich fahrlässig. es kann doch nicht sein, dass du den unterschied nicht siehtst?

    klarer....?

    die "spielzonen" in wohngebieten kenne ich übrigends so, dass da immer ein schild steht: "ball spielen nicht erlaubt" oder die dinger sind eingezäunt oder weit von den häusern ab.
  14. Van Nille

    Van Nille V.I.P. 02.05.2011, 12:34

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    AW: Freizeitsport Schadenersatz

    Warum so agressiv?


    Versuchen wir doch mal die ganze Diskussion auf eine rechtlich etwas fundiertere Basis zu stellen:

    Und jetzt stelle ich einfach mal die Frage, wer denn den Schaden vorwiegend verursacht hat? Tatsächlich die Brillenträgerin indem sie sich dort aufhielt?
  15. Pro

    Pro V.I.P. 02.05.2011, 13:30

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    AW: Freizeitsport Schadenersatz

    Diese Frage würde ich mal offen lassen, bzw deren Beantwortung einem Fachmann überlassen.

    Eine Mitschuld ist insofern gegeben, dass man bei bestimmten Sportarten auch eine Sportbrille nutzen sollte, zumal in einem Bereich gespielt wurde, wo der Ball schnell fliegt und somit der Geschädigte hätte damit rechnen müssen. Auch der Verursacher trägt eine Mitschuld, denn sein Einsatzsprung war sicherlich nicht vonnöten. Aber alle dies lässt sich schwer beurteilen.

    Davon ausgehend, dass der Verursacher eine private Haftplfichtverischerung hat, tritt diese zur Schadensregulierung ein. Ob ein gegenseitiger Haftungsverzicht in Betracht kommt, dafür ist der Sachverhalt zu dünn.

    Gruß

    Pro
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