Freilaufende Hunde

Dieses Thema "Freilaufende Hunde - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von Bonny25, 15. November 2012.

  1. Bonny25

    Bonny25 Neues Mitglied 15.11.2012, 09:36

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    Freilaufende Hunde

    Hallo Zusammen,
    ich habe eine Frage zu folgendem fiktivem Fall:

    Angenommen A geht abends mit seinem angeleinten Hund joggen. Es kommt ein freilaufender Hund, der Besitzer B des freilaufenden Hundes ist nicht sichtbar. Der freilaufende Hund nähert sich A und seinem Hund. A´s Hund möchte A beschützen und geht in Verteidigungsstellung, als sich der freilaufende Hund massiv nähert. A hebt seinen Hund an der Leine nach oben, um eine Beißerei zu verhindern. Nun taucht Besitzer B des freilaufenden Hundes auf und versucht durch Zuruf den Hund zu holen. Der Hund von B reagiert nicht auf mehrmaligen Zuruf und wird schließlich direkt bei A und seinem Hund abgeholt. A geht weiter joggen. Nach einiger Zeit kommt ein anderer freilaufender Hund. Dieser Hund nähert sich ebenfalls bis zum Körperkontakt. A hebt ihren Hund wieder an, um eine Beißerei zu verhindern. Der freilaufende Hund ist ohne Besitzer und folgt A bis nach Hause.
    In der Nacht muss der Hund von A notoperiert werden, da er durch den Zwischenfall einem hohen Stressfaktor ausgesetzt war und durch das Anheben mit der Leine mit dem Ziel eine Beißerei zu verhindern, zu viel Luft geschluckt hatte. Dadurch gaste der Magen auf und es kam zu einer Magendrehung, die unbehandelt innerhalb von Stunden zum Tode führt. Kosten 1500 Euro.
    Welche Möglichkeiten hat A nun?

    Für Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!

    Birgit
  2. Kokel

    Kokel V.I.P. 15.11.2012, 10:22

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    AW: Freilaufende Hunde

    A sollte freiwillig darauf verzichten, Haustiere jeglicher Art zu besitzen.

    Ich sehe hier zumindest eine begangene Ordnungswidrigkeit von Seiten A, die unbedingt zur Anzeige gebracht werden sollte, da diese ihrem Hund ohne erkennbaren Grund Schmerzen und Leid zugefügt hat. Jedem klar denkendem Hundebesitzer muss bewusst sein, dass man einem Hund Schmerzen und Leid zufügt, wenn man diesen mit der Leine um den Hals in die Höhe zieht. Weiter ist das so ziemlich die dümmste Lösung, um einer Attacke eines anderen Hundes zu entgehen.
  3. Nordhesse

    Nordhesse V.I.P. 15.11.2012, 11:13

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    AW: Freilaufende Hunde

    Die Tierarztrechnung zahlen.

    Der Stress geht ja primär nicht von den begegnenden Hunden, sondern durch den eigenen Hund von A aus. Denn dass man beim "Gassigehen" mit dem eigenen Hund auf andere Hunde treffen kann/wird, gehört ja zur Normalsituation. Die anderen Hunde waren ja auch nicht aggressiv, sondern nur präsent ...

    Der Hund von A hat ein Problem, dass man nicht z.B. mit "C. Millan-Methoden" in den Griff bekommen wird :rolleyes: Hier ist ein Hundtrainer gefragt, der den Hund soweit auf solche Situation vorbereitet, dass solche Streßsituation am Besten nicht mehr entstehen oder zumindest in einem vertretbaren Rahmen bleiben.

    Das Argument: Mein Hund war ja angeleint und die anderen liefen frei rum, ist gängig, doch in diesem Fall m.E. zu vernachlässigen, da die anderen Hunde den Hund von A keinen körperlichen Schaden zugefügt haben.

    ---

    Als langjähiger Hundehalter weiss ich aber auch, dass die Gut-Hund-Sicht vieler Mitbewohner zwar gesellschaftlich weit verbreitet ist, mit dem Verhalten von Hunden aber in der Praxis wenig gemein hat. Daher dürfen sich Hunde im Begegnungsfall auch "ausregen" und bis zu einem gewissen Punkt "reagieren", ohne dass gleich Worte wie "nicht sozialisiert", "aggressiv" etc. fallen oder Rufe nach einem Leinen- und Maulkorbzwang laut werden. Hunde werden aus Sicht von vielen Haltern und insbesondere Dritten verhaltenstypisch völlig falsch eingeschätzt/interpretiert. Die meisten Konflikte Tier-Mensch resultieren daraus.
    JHS gefällt das.
  4. Bonny25

    Bonny25 Neues Mitglied 15.11.2012, 12:32

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    AW: Freilaufende Hunde

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