Falsch zugestellte Briefe (nicht Post sondern anderer Dienstleister)

Dieses Thema "Falsch zugestellte Briefe (nicht Post sondern anderer Dienstleister) - Bürgerliches Recht allgemein" im Forum "Bürgerliches Recht allgemein" wurde erstellt von Perle911, 1. Oktober 2010.

  1. Perle911

    Perle911 Boardneuling 01.10.2010, 14:40

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    Falsch zugestellte Briefe (nicht Post sondern anderer Dienstleister)

    Hallo!

    Mich beschäftigt grade die Frage zu was man verpflichtet ist wenn man einen falsch zugestellten Brief im Kasten findet. Hab schon einiges dazu gefunden, aber da ging es meist um die Post und es war eher das was man tun sollte, nicht aber das was man tun MUSS.

    Fallbeispiel:

    Herr Meier findet einen an Frau Müller addressierten Brief im Briefkasten. Keine Werbung, sondern scheinbar wichtige Unterlagen da Absender z.B. eine Klinik oder eine Behörde. Weder Name, Strasse noch Hausnummer stimmen überein. Nur der Ort.

    - Der Brief wurde nicht durch die Post zugestellt sondern durch den Dienstleister Z (Zweig der regionalen Tageszeitung).
    - Meier sieht den Zusteller nie da er die Zeitung nicht abonniert hat und der Zusteller, wenn überhaupt, nur alle paar Wochen morgens gegen 4 Uhr einen Brief einwirft.
    - Sitz des regionalen Dienstleisters Z der den Brief zugestellt hat ist 30km entfernt.
    - Sitz des überregionalen Dienstleisters A der den Brief angenommen hat ist 60km entfernt.
    - Auf dem Umschlag befindet sich ein Aufkleber mit der 0800er-Telefonnummer von Dienstleister A.
    - Briefträger der Post fühlt sich nicht zuständig da der Brief nicht durch die Post befördert wurde.
    - Meier und Müller kennen sich nicht, aber wohnen nur 200m voneinander entfernt und Meier fährt täglich bei Müller vorbei.

    Menschlich wäre klar. Meier hält kurz bei Müller an und wirft den Brief ein. Zeitaufwand 1 Minute, Kosten nahezu gleich 0.

    Aber Meier hält nichts von Menschlichkeit und macht nur was unbedingt sein muss. Was muss Meier nun mindestens unternehmen um rechtlich auf der sicheren Seite zu stehen?

    Gruß,
    Perle911
  2. Lichtboxer

    Lichtboxer V.I.P. 01.10.2010, 15:22

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  3. Perle911

    Perle911 Boardneuling 01.10.2010, 16:47

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    AW: Falsch zugestellte Briefe (nicht Post sondern anderer Dienstleister)

    Diesen Artikel kannte ich, aber auch da geht es nur um Briefe der Post. Oder muss die Deutsche Post AG auch Briefe weiterbefördern wenn die Briefe z.B. per TNT Post, CityPost oder einem Kurierdienst versendet und von denen falsch zugestellt wurden?

    Nachtrag:
    Und auch im Artikel der R+V wird einem nur "geraten" was man machen sollte. Mich interessiert aber zu was Meier verpflichtet ist zu tun!
  4. Lichtboxer

    Lichtboxer V.I.P. 01.10.2010, 21:02

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    AW: Falsch zugestellte Briefe (nicht Post sondern anderer Dienstleister)

    Da steht explizit, dass man den Brief zurücksenden oder weiterleiten muss. Öffnen oder entsorgen ist dagegen strafbar.

    Die Ratschläge beziehen sich auf die praktische und kostengünstige Umsetzung.
  5. Lichtboxer

    Lichtboxer V.I.P. 01.10.2010, 22:39

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    AW: Falsch zugestellte Briefe (nicht Post sondern anderer Dienstleister)

    Nein, das ist heute immer noch so. Die rechtliche Verpflichtung besteht immer noch. Die Kosten für die ganze Aktion trägt im Endeffekt derjenige, der es verbockt hat. Wenn man also eine Briefmarke investieren müsste, um seiner Verpflichtung nachzukommen, könnte man sich diese vom Anbieter wieder erstatten lassen. Soweit die Theorie.

    Bei der praktischen Umsetzung ist es aber doch so, dass wir nicht wissen, um welchen Anbieter es sich handelt.

    Bevor wir spekulieren, ist es doch einfacher, man ruft diese Nummer mal an. Oder schaut mal auf deren Webseite.
  6. shuttle222

    shuttle222 Junior Mitglied 02.10.2010, 19:36

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    AW: Falsch zugestellte Briefe (nicht Post sondern anderer Dienstleister)

    Wenn man eine Briefmarke investieren müsste...
    Da es aber doch nun so ist, das man einfach nur schnell aussteigen muss dann kann man das doch machen?
    vorausgesetzt man hat nichts gegen B, dann würde ich das ja verstehen :D

    auf jedenfall wenn du eine briefmarke investieren müsstest: zu dem jeweiligen dienstleister gehen und sagen: hey theoretisch bekomme ich von dir 55 cent
    bzw. 1,10 da das schreiben ja dazukommt das du fiktiv gesehen verschicken müsstest um das einzufordern.
    obwohls fraglich ist, ob man da theoretisch nicht so viel zeit investiert um den brief zu schreiben das man das einfach mal zahl oder die eine minuten in kauf nimmt, und b fiktiv sagt: rede mal mit denen, der postbote soll gefälligst aufpassen wo er seinen mist reinwirft...
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