Fahrlässige Handlung mündet zur Unterlassung?

Dieses Thema "Fahrlässige Handlung mündet zur Unterlassung? - Strafrecht - Hausarbeiten" im Forum "Strafrecht - Hausarbeiten" wurde erstellt von Bienchen93, 3. August 2017.

  1. Bienchen93

    Bienchen93 Boardneuling 03.08.2017, 21:12

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    Fahrlässige Handlung mündet zur Unterlassung?

    Hallo,

    ich stecke gerade fest. So eine Konstellation ist mir noch nie begegnet.

    Chemiestudent C wird auf eine Drogenparty eingeladen. Für den Eigenkonsum bringt er einen im Labor zusammengemixten "Saft" mit. Der Saft muss auf eine bestimmte Art und Weise konsumiert werden, weil sonst lebensbedrohliche Symptome auftreten können. Er klärt auf der Party niemanden über den Saft auf. Versehentlich lässt er den Saft auf dem Tisch liegen und nimmt irgendwann zur Kenntnis, dass das Opfer O den Saft getrunken hat. Die O wird bewusstlos. C geht nicht nicht von einem tödlichen Ausgang aus und bleibt untätig. O stirbt und wäre gerettet, wenn unmittelbar nach dem Konsum Hilfe geleistet wäre.

    Meine Frage: wie ist denn nun meine Prüfreihenfolge? Es macht doch keinen Sinn, wenn ich mit 212,13 beginne, obwohl der erste Handlungsabschnitt eigentlich das "Hinstellen des Saftes" ist? Dann müsste ich aber mit einer Fahrlässigkeitsprüfung anfangen. Das macht aber wieder keinen Sinn, da man später eventuell irgendetwas vorsätzliches bejaht und 222 damit zurücktritt.......habe ich hier eine Tatmehrheit und muss mit 222 anfangen? Ich verstehe es nicht......

    Es geht mir NUR um die Reihenfolge. Nicht darum, welche Delikte etc. noch im Raum stehen. Muss ich denn auch prüfen (wäre aber unnötig, da der Sachverhalt KEINEN VORSATZ angibt) , ob beim Hinstellen des Saftes ein 212 vorliegt?

    Danke, Bine
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