Erzwungene Kreditkarteninformation für kostenloses Software upgrade rechtens?

Dieses Thema "Erzwungene Kreditkarteninformation für kostenloses Software upgrade rechtens? - Computerrecht / EDV-Recht" im Forum "Computerrecht / EDV-Recht" wurde erstellt von hopi, 18. November 2011.

  1. hopi

    hopi Boardneuling 18.11.2011, 13:07

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    Erzwungene Kreditkarteninformation für kostenloses Software upgrade rechtens?

    Hallo Zusammen,
    es verwundert mich doch, dass bisher noch niemand dieses Thema veröffentlicht hat, hier der Fall.
    Ein namhafter Computerhersteller bietet software upgrades, welche zum Betriebssystem gehören teilweise NUR noch über seinen Applikationshop an. D.h. ein manuelles Herunterladen über die Supportseite des Computerherstellers ist nicht mehr möglich, da die Software nach einer Version aus dem Applikationshop verlangt.

    Nun, dieser software patch ist zwar kostenlos, trotzdem muss man sich ich über eine ID im Applikationshop anmelden. Hier verlangt der Computerhersteller jedoch die Hinterlegung der Kreditkarteninformation - prophylaktisch sozusagen, obwohl man nichts kaufen will. Man kann also die Software nicht herunterladen, ohne seine Kreditkarteninformation hinterlegen zu müssen!
    Dem Ganzen die Krone aufgesetzt, hat die Support Abteilung des Computerhersteller mit folgender Lösung: man solle sich doch eine Geschenkkarte KAUFEN und diese kann man dann im Applikationsshop verwenden. Wohlgemerkt für einen kostenlosen software update!! (Ist natürlich ein update und nicht upgrade, wie ich zuvor fälschlicherweise geschrieben hatte, sorry)

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es für diese Zwangsbindung eine rechtliche Grundlage gibt.
    Zuletzt bearbeitet: 19. November 2011
  2. Casa

    Casa V.I.P. 18.11.2011, 21:46

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    AW: Erzwungene Kreditkarteninformation für kostenloses Software upgrade rechtens?

    Wer nicht damit einverstanden ist, der muss das Softwareupgrade ja nicht herunterladen.
  3. Humungus

    Humungus V.I.P. 18.11.2011, 22:01

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    AW: Erzwungene Kreditkarteninformation für kostenloses Software upgrade rechtens?

    ...oder anders gefragt: hat sich der Hersteller zu einem Softwareupgrade verpflichtet? Was steht in dieser Verpflichtung?

    Eines fällt mir aber noch ein: ist die Software ohne Upgrade mangelhaft?
  4. hopi

    hopi Boardneuling 18.11.2011, 22:57

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    AW: Erzwungene Kreditkarteninformation für kostenloses Software upgrade rechtens?

    Das upgrade behebt ein Software Problem. D.h. unter gewissen Voraussetzungen ist der gekaufte Laptop mit dem Einsatz der Software in einem bestimmten Bereich nicht funktionstüchtig.
    Der Rechner ist gerade einmal 1 Woche alt und bereits bei der Lieferung verlangte das System den Software patch. Leider ist es mit dem neuen Betriebssystem des Computerherstellers nicht mehr möglich, den Applikationsshop aus dem System zu entfernen, da es Bestandteil des Betriebssystems ist.
    Ich finde es sehr erstaunlich, wie leichtfertig viele Leite heutzutage mit ihren Kreditkarteninformationen umgehen.
  5. Gerd aus Berlin

    Gerd aus Berlin V.I.P. 19.11.2011, 01:39

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    AW: Erzwungene Kreditkarteninformation für kostenloses Software upgrade rechtens?

    Einen Mangel muss der Verkäufer gratis beheben. Mein Tipp: Das sollte also auch ohne Kreditkartendaten behoben werden.

    Bei Luxus-Updates ist kein Mangel ersichtlich. Bessere Reifen oder Felgen gibt es ja auch für mangelfreie Neuwagen :).

    Das kann ein netter Service sein, siehe Reifen und Felgen. Oder ein nerviger.

    Gruß aus Berlin, Gerd

    PS. Falls die Software gar nicht zum vertraglich zugesagten Lieferumfang gehört, hat man meist gar keinen Anspruch auf Mängelbeseitigung.
  6. Humungus

    Humungus V.I.P. 19.11.2011, 06:48

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    AW: Erzwungene Kreditkarteninformation für kostenloses Software upgrade rechtens?

    Jo. Und nun kann man trefflich darüber streiten, ob im Einzelfall ein Mangel vorliegt oder der Käufer etwas erwartet, was eventuell vertraglich nicht vereinbart ist, beispielsweise einen niedrigeren als den aktuellen Batterieverbrauch.

    Einzelfallentscheidung!

    Und mir fällt noch etwas ein: der Käufer sollte prüfen, ob regelmäßige Updates als Wareneigenschaft angekündigt und vereinbart sind und die Umstände, unter denen sie geschehen.

    Und noch etwas: zwischen "update" (=auf den neuesten Stand bringen) und "upgrade" (=höherer Standard) besteht ein ziemlich großer Unterschied.
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