Erbteil Auszahlung

Dieses Thema "Erbteil Auszahlung - Erbrecht" im Forum "Erbrecht" wurde erstellt von sunbeam 2000, 10. Januar 2017.

  1. sunbeam 2000

    sunbeam 2000 Neues Mitglied 10.01.2017, 18:22

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    Erbteil Auszahlung

    Guten Tag und ein frohes neues Jahr an Alle.

    Folgener Sachverhalt...

    Betrifft: Alleinerziehder Elternteil (A) und Einzelkind, Anfang 40 (K) - keine weiteren direktlinearen Verwandten.

    Sachverhalt:
    K lebte und arbeitete mehrere Jahre im nicht EU Ausland. K möchte dort ein Studium absolvieren, um somit dauerhaftes Bleiberecht zu erhalten und somit wieder gute Stellenangebote annehmen zu können.
    K bräuchte € 15.000 um das 2-Jährige Studium am College zu absolvieren. Lebenskosten werden von Freunden vor Ort übernommen.
    K hat eine abgeschlossene Ausbildung in Deutschland - Jobchancen in der EU jedoch minimal.

    A ist folgender Meinung,
    1) kein Geld vorhanden = kann nicht aushelfen (auch nicht als Darlehen)
    2) Selbst wenn Geld vorhanden wäre, K sei zu alt und somit wäre das Geld verschwendet.

    A besitzt eine kleine Immobilie, die zeitnah verkauft wird - vermuteter Wert im 6stelligen Bereich.

    K überlegt nun, ob ein Versuch Sinn macht, mittels Anwalt den Erbteil im Voraus zu erbitten.

    Rechlich kann K es nicht einfordern. A blockt mit allen erdenklichen Ausreden.


    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antworten.


    I apologize for my not so good German.
    Zuletzt bearbeitet: 10. Januar 2017
  2. fernetpunker

    fernetpunker V.I.P. 10.01.2017, 19:30

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    K hat keinen Anspruch auf einen "Erbteil im Voraus". Erst Sterben, dann Erben. Unterhaltsansprüche nach absolvierter Ausbildung im Alter ü40 bestehen auch nicht. Sehe rechtlich keine Möglichkeiten. Forget it, the money belongs to A till she/he dies.
  3. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 10.01.2017, 23:16

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    Der Beschreibung nach hat A in allen Punkten recht.

    Wenn K tatsächlich per Anwalt darum „bitten“ lässt, dass A seine Altersvorsorge dazu aufwenden soll, einem alternden Traumtänzer ein sinnloses Studium im Ausland zu finanzieren, sollte A darüber nachdenken K ganz zu enterben. Dann kann der später maximal den Pflichtteil fordern.

    Manche sind mit ihren Kindern bestraft.
  4. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 10.01.2017, 23:44

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    Wie kommen Sie darauf, daß das Studium "sinnlos" ist?

    Der K lebt und arbeitet im Ausland. Offensichtlich liegt er seinem Vater nicht auf der Tasche. Nun hat er die Idee, im Ausland ein Studium zu absolvieren. Das ist an sich eine löbliche Idee, Hochschulabschlüsse erhöhen im Regelfall das Lebenseinkommen ganz erheblich.

    Papa meint nun:

    a) ich habe kein Geld dafür
    b) ich find's überflüssig, mit 40 braucht man sich beruflich nicht mehr verändern

    Ist das gute Recht von Papa, das so zu sehen. Muss man akzeptieren. Wenn K in nächster Zeit nach Deutschland zurückkäme und Hartz IV beantragen sollte, weil seine beruflichen Aussichten in Deutschland mau sind, und Vater Staat den Vater für die Unterhaltsleistungen heranzieht, wird sich der Papa dann vielleicht die Frage stellen, ob es nicht billiger geworden wäre, dem Filius zwecks Studium unter die Arme zu greifen...

    Könnte auch passieren, A wäre nicht der erste, der sich mit Knausrigkeit ins eigene Bein geschossen hat.

    Aber wie schon gesagt: ist sein gutes Recht. Rechtliche Ansprüche von K sehe ich auch weit und breit nicht. Unbillig finde ich die Bitte aber auch nicht.
  5. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 11.01.2017, 00:07

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    weil ein Studium in dem Alter sinnlos ist. Außerdem möchte K nicht vornehmlich den Studienabschluss, sondern ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht.


    du findest es knauserig, einem über 40-jährigen, den man ohnehin nie sieht und der nicht für einen da ist, weil im Ausland lebt, nicht noch 15.000 € hinterher zu werfen?

    wieder? Wenn die bisherigen Angebote des über 40-jährigen so gut gewesen sind, sollte er keine 15.000 € nötig haben.
    In dem Alter steckt man das Geld meist schon in seine eigenen Kinder, und muss es sich nicht von seinen Eltern holen.

    A kennt K viel länger als wir hier und wird vermutlich erkennen können, ob es sich dabei um eine gute Investitionen in die Zukunft handeln würde oder, möglicher Weise nicht zum ersten Mal, um eine Finanzspritze sich ein wenig länger durchschlagen zu können.
  6. khmlev

    khmlev V.I.P. 11.01.2017, 05:59

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    Nur eine kleine Nachfrage zur Klarstellung des Sachverhaltes:
    Der zu erwartende Erbteil nach A dürfte nach der Sachverhaltsschilderung deutlich größer sein als EUR 15.000. Es soll sich bei dem geforderten Betrag tatsächlich um den zu erwartenden Erbteil nach A handeln?
    A und K bilden keine Erbengemeinschaft, z.B. nach dem Vater von K, und A möchte aus dieser Erbengemeinschaft seinen Erbteil ausgezahlt bekommen?
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