Erbschaft, Kontoauflösung

Dieses Thema "Erbschaft, Kontoauflösung | Seite 2 - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von birgitz1968, 4. Mai 2012.

  1. Kataster

    Kataster V.I.P. 06.05.2012, 23:33

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    AW: Erbschaft, Kontoauflösung

    Wie der fiktive Fall dargestellt wurde, geht es nur noch um das Konto und die Ansprüche wären geklärt. Daher sind 8 Geschwister von gleichen Eltern anzunehmen.

    Wären hier Haus, Pachtvertrag und Entschädigungsansprüche wegen Pflege, bräuchten wir nicht weiter diskutieren.

    Die Erben können sich keine Vollmacht erteilen und der Bank auch nicht. Das Konto gehört ihnen nicht. Als Erbe kann ich der Bank keine Vollmacht über das Konto des Erblassers erteilen und auch nicht über Dritte erteilen, das Konto dient nur der Abwicklung. Diese kann ich verlangen.

    Vielleicht ist auch der Begriff der Vollmacht falsch. Das kann sein. Ich bin mit aber sehr sicher, dass ich der Bank keine Vollmacht über das Konto eines verstorbenen Elternteiles erteilen kann. Wie auch? Bitte um Erklärung.

    Vielleicht will Bank sich hier absichern - Entscheidungsinstanz über Aufteilung des Erbes ist aber ganz sicher nicht dort. Ganz sicher. Ist das nicht geklärt, sind aber alle Unterschriften gegenüber der Bank juristisch irrelevant.
  2. zeiten

    zeiten V.I.P. 06.05.2012, 23:51

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    AW: Erbschaft, Kontoauflösung

    das ist unerheblich, was anzunehmen ist. die bank kann das nämlich nicht wissen.

    wenn sie niemanden bevollmächtigen wollen, dann müssen sie alle gemeinschaftlich jede überweisung unterschreiben. in der regel erteilt eine erbengemeinschaft irgendwem eine vollmacht, sämtliche weiteren dinge (überweisungen, kontoauflösung) zu erledigen.

    wem sonst? das geld was drauf ist gehört ihnen und sie treten (gemeinschaftlich) auch in alle rechte und pflichten des verstorbenen ein. auch in das recht über das konto zu verfügen.

    das ist unsinn. die erben können selbstverständlich über das konto verfügen und müssen das auch (gemeinschaftlich allerdings nur).

    siehe oben.

    unverständlich, was du damit sagen willst.
  3. hera

    hera V.I.P. 07.05.2012, 07:02

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    AW: Erbschaft, Kontoauflösung

    das konto gehörte dem verstorbenen, es wird nicht automatisch an einen erben übertragen,
    mit tod und erbschein wird es dami praktisch für kurze zeit zum "UND" und nicht zum "ODER"-konto für die erbengemeinschaft --> die erben können gemeinsam nach eigener legitimatition über die konto-auflösung oder übertragung entscheiden.

    es ist nicht aufgabe der bank, weitere vermögenswerte und deren aufteilung zu überprüfen

    und bei einer "normalen" bank wird grundsätzlich die unterschrift der kontoinhaber/bevollmächtigten hinterlegt, sonst geht nix

    mir ist immer noch unklar, wie das konto 2,5 jahre über den tod hinaus geführt werden konnte ..

    --> mitteilungen über "adress-" oder andere änderungen gehören zu den vertraglichen pflichten eines kontoinhabers


    http://www.bankazubi.de/wissenspool/artikel.php?opid=1&fachgebietid=1&katid=4&artikelid=2

    http://www.bankazubi.de/wissenspool/artikel.php?fachgebietid=1&katid=4&opid=1&artikelid=6#

    AGB Banken
    http://www.bankenverband.de/downloads/102009/mu0911-re-agb.pdf

    Verfügungsberechtigung nach dem Tod des Kunden
    Nach dem Tod des Kunden kann die Bank zur Klärung der Verfügungsberechtigung
    die Vorlegung eines Erbscheins, eines Testamentsvollstreckerzeugnisses
    oder weiterer hierfür notwendiger Unterlagen
    verlangen; fremdsprachige Urkunden sind auf Verlangen der Bank in
    deutscher Übersetzung vorzulegen. Die Bank kann auf die Vorlage
    eines Erbscheins oder eines Testamentsvollstreckerzeugnisses verzichten,
    wenn ihr eine Ausfertigung oder eine beglaubigte Abschrift
    der letztwilligen Verfügung (Testament, Erbvertrag) nebst zugehöriger
    Eröffnungsniederschrift vorgelegt wird. Die Bank darf denjenigen, der
    darin als Erbe oder Testamentsvollstrecker bezeichnet ist, als Berechtigten
    ansehen, ihn verfügen lassen und insbesondere mit befreiender
    Wirkung an ihn leisten. Dies gilt nicht, wenn der Bank bekannt ist, dass
    der dort Genannte (zum Beispiel nach Anfechtung oder wegen Nichtigkeit
    des Testaments) nicht verfügungsberechtigt ist, oder wenn ihr
    dies infolge Fahrlässigkeit nicht bekannt geworden ist
    Zuletzt bearbeitet: 7. Mai 2012
    zeiten gefällt das.
  4. hera

    hera V.I.P. 07.05.2012, 08:19

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    AW: Erbschaft, Kontoauflösung

    .. das mag alles sein, in diesem speziellen fiktiven fall habe ich aber ein anderes bauchgefühl..:rolleyes:
    evtl. erfahren wir noch den grund ;)
  5. birgitz1968

    birgitz1968 Boardneuling 07.05.2012, 19:50

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    AW: Erbschaft, Kontoauflösung

    Zitat:
    wenn sie niemanden bevollmächtigen wollen, dann müssen sie alle gemeinschaftlich jede überweisung unterschreiben. in der regel erteilt eine erbengemeinschaft irgendwem eine vollmacht, sämtliche weiteren dinge (überweisungen, kontoauflösung) zu erledigen.
    _________________________________________________________________

    Genau so ist es. Wir haben alle eine Volmacht unterzeichnet, weil die Geschwister aus verschiedenen Regionen kommen, damit eine Schwester die am Ort der Sparkasse wohnt, alles in die Hände nehmen kann. Und so lange nicht von jedem die Unterschrift vorliegt, so kann wie die Sparkasse sagt, das Konto nicht aufgelöst werden.

    Das Konto läuft jetzt schon seit 2,5 Jahren weiter, weil ständig irgend etwas fehlte. Eine Schwester ist bereits verstorben, so dass deren Tochter in der Nachfolge nachgerückt ist. Sie kommt aus Italien und das hat alles verzögert. Ständig schickte sie was falsches und hat nicht verstanden um was es geht, so dass wir immer wieder warten mußten bis endlich von ihr alles da war.
    Nun liegt es nur nur an der einen Unterschrift.

    Es liegt auch kein weiteres Erbe vor, nur dieses Konto, was sich 8 Geschwister teilen. Daher gehe ich von 8 gleichen Anteilen aus.
  6. birgitz1968

    birgitz1968 Boardneuling 25.05.2012, 15:45

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    AW: Erbschaft, Kontoauflösung

    Diese Angelegenheit wurde einem Anwalt übergeben und die Schwester wurde nun angeschrieben, jetzt heißt es abwarten was kommt.
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