Diskriminierte Kündigug + Hausverbot

Dieses Thema "Diskriminierte Kündigug + Hausverbot - Sportrecht" im Forum "Sportrecht" wurde erstellt von Pipiplatsch, 10. Juni 2012.

  1. Pipiplatsch

    Pipiplatsch Neues Mitglied 10.06.2012, 22:03

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    Diskriminierte Kündigug + Hausverbot

    Hallo,
    Person A trainiert seit 2,5 Jahren in einem Fitnessstudio. Er hatte einen 2 Jahresvertrag, welcher sich automatisch um 1 Jahr verlängert wenn er Ihn nicht rechtzeitig ( 3 Monate vorher) kündigt. A war soweit zufrieden.
    Dies aber nur als Information am Rande.

    A trainiert sehr leidenschaftlich . Wie es beim Krafttraining ab und an üblich ist, wird es beim atmen auch mal etwas lauter ( nicht geschrien) .

    Daraufhin wurde A vom Trainier ermahnt es zu unterlassen. A tat dies dann auch , wenn auch mit Widerwillen. Zu anderen wurde nie was gesagt.

    Zwei Monate später ergab sich wieder ähnliche Situation und er wurde wieder "ermahnt" , wegen dieser Lappalie.

    Am folgenden Tag erfuhr A das er nun fristlos gekündigt sei und Hausverbot hätte, genau aus diesem Grund.

    In der Kündigung stand lediglich ein Satz , der besagte das A fristlos gekündigt sei.

    Am Telefon erfuhr er dann ,dass aus "Imagegründen" keine ambitionierten Trainierende erwünscht seien.

    Noch was.

    A trainierte immer mit einem Trainingspartner , nennen wir Ihn B. B hatte exakt das gleiche Training mit der gleichen Intensität ausgeübt.

    B wurde nicht gekündigt und darf weiterhin "gerne" kommen.


    Ist diese Situation rechtens ?
  2. Traxer

    Traxer Aktives Mitglied 12.06.2012, 01:12

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    AW: Diskriminierte Kündigug + Hausverbot

    Das halte ich für zu dürftig um eine Kündigung nach § 314 (1) BGB zu rechtfertigen. Das Fitnessstudio muss mit ambitionierten Trainierenden rechnen. Vielleicht handelt es sich bei ambitioniert aber auch um einen Euphemismus für unerträgliche Lautstärke. Dann ist die Kündigung berechtigt. Allerdings stellt sich dann die Frage, wo die Grenze zur Unerträglichkeit liegt. Wenn es lediglich um Atmen geht (also ohne Einsatz der Stimmbänder), dann muss das Fitnessstudio das meiner Meinung nach hinnehmen.
  3. Nordhesse

    Nordhesse V.I.P. 12.06.2012, 14:09

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    AW: Diskriminierte Kündigug + Hausverbot

    Designerstudio trifft Muckibude :)

    Also, wenn ein FitnessStudio zum Gerätetraining gehörenden Sound nicht erlaubt, dann ist das nur lachhaft.

    Ansonsten sehe ich das, wie der Vorredner.
  4. FK1958

    FK1958 Forum-Interessierte(r) 13.06.2012, 09:26

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    AW: Diskriminierte Kündigug + Hausverbot

    Es ist beim Krafttraining keineswegs üblich "mal etwas lauter zu atmen". Auch ab und wann nicht. Wo hat A denn diesen Unfug her? Das Gegenteil ist der Fall. Ältere Athleten wissen: Wer noch Kraft zum Brüllen hat, hat nicht genug Gewicht drauf. Das aber nur am Rande.

    Man müsste die Position des Betreibers dagegen halten. Bestätigt der dann als Zeuge auftretende Trainer, dass der (pseudo)engagierte Kraftsportler durch seine Brunftgeräusche den Betrieb stört, andere Kunden sich dadurch belästigt fühlen (könnten), das Image des Studios schädigt und er ihn zweimal (!) erfolglos ermahnt hat, dann könnte das m. E. sehr wohl eine fristlose Kündigung rechtfertigen.

    Und was das alles mit dem anderen engagierten Sportler "B" ist, tut hier nichts zur Sache. Andere Person, anderer Vorgang, andere Wirkung, andere Folgen. Mit Person A hat das nichts zu tun. Person A muss gehen.
  5. Humungus

    Humungus V.I.P. 13.06.2012, 10:48

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    AW: Diskriminierte Kündigug + Hausverbot

    Ältere und schlauere Athleten wissen auch, dass man nicht immer das maximale Gewicht drauf gibt. Das ebenso am Rande.

    Letztendlich wird der Einzelfall geprüft werden müssen. Gewisse Geräusche müssen hingenommen werden, andere sicherlich nicht.
  6. Klaus0155

    Klaus0155 V.I.P. 13.06.2012, 11:30

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    AW: Diskriminierte Kündigug + Hausverbot

    Möglicherweise wäre auch von Bedeutung, wo die Luft geräuschvoll entwich....
    Humungus gefällt das.
  7. Humungus

    Humungus V.I.P. 13.06.2012, 13:26

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    AW: Diskriminierte Kündigug + Hausverbot

    OK. Darüber habe ich nicht nachgedacht. In einem solchen Fall wäre zumindest bei regelmäßiger Wiederholung eine ao-Kündigung vertretbar...:lacht:
  8. Pipiplatsch

    Pipiplatsch Neues Mitglied 15.06.2012, 00:28

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    AW: Diskriminierte Kündigug + Hausverbot

    Bei dir vielleicht nicht. Es hält halt nicht jeder die Luft an wenn er trainiert :p.

    Es geht hier auch viel mehr um die Diskriminierung als solches, dass ein Grund gesucht worden ist das Mitglied fristlos zu kündigen.

    Gründe für eine firstlose Kündigung sind Gewalttaten Diebstahl oder ähnliches.

    Ich sehe es auch so, dass wenn man die dementsprechenden Geräte/Gewichte im Studio hat, dass man dann auch mit dementsprechender Kundschaft rechnen muss.

    Für A wäre es vermutlich rausgeschmissenes Geld wenn er zum Anwalt gehen würde...
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