Dienstplanänderungen müssen aktzeptiert werden?

Dieses Thema "Dienstplanänderungen müssen aktzeptiert werden? - Arbeitsrecht" im Forum "Arbeitsrecht" wurde erstellt von Katze83, 1. Juni 2010.

  1. Katze83

    Katze83 Aktives Mitglied 01.06.2010, 12:56

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    Dienstplanänderungen müssen aktzeptiert werden?

    Nehmen wir mal an A arbeitet im einen Spielcasino. Dieses hat 362 Tage im Jahr geöffnet immer 7 Tage die Woche.
    A bekommt ihren Dienstplan für Juni von ihrer Hallenleitung Ende Mai ausgehändigt. Nach dem A erst am 1.06. wieder kommt wegen frei findet sie einen komplett anderen Dienstplan wieder:
    aus 130 Monatsstunden sind auf einmal 170 geworden, Schichten wurden umgelegt (was vorher Früh war ist auf einmal Spät und umgekehrt) und Feie Tage wurden gestrichen.
    A hat auch eine kleine Tochter und muss Dienstplanänderung natürlich mit der Grossmutter besprechen, die auf das Kind aufpasst wenn A arbeiten geht.
    Jetzt tritt der fall ein das A an einem Sonntag wo die eigentlich laut altem DP Früh hat eine Spätschicht macchen soll. Dieses kann A aber nicht weil sie keine Betreuung für Ihr Kind hat. Nur für die Frühschicht.....

    Auf ihre ANmerkung hin das sie da leider nicht so ohne weiteres Einspringen kann wird ihr dieses Verhalten als art Arbeitsverweigerung dagelegt.

    Ist das rechtens?

    Muss A Dienstplanänderungen ohne wenn und aber hinnehmen oder darf sie dann auch NEin sagen?

    Kann ihr der AG daraus einen "STrick" drehen?

    vielen dank im voraus
  2. Ed van Schleck

    Ed van Schleck V.I.P. 01.06.2010, 13:15

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    AW: Dienstplanänderungen müssen aktzeptiert werden?

    Mit der Veröffentlichung des Dienstplans hat der AG sein Direktionsrecht gem. § 106 GewO bzgl. der Lage der Arbeitszeit verwirkt. Spätere Änderungen können nur einvernehmlich herbei geführt werden.

    Einen reissfesten Strick wird der AG der ANin aus dieser "Arbeitsverweigerung" wohl kaum drehen können, aber vielleicht wird das Arbeitsklima in den nächsten Wochen etwas ungemütlicher.

    Siehe auch: http://www.rechtsanwaltdrpalm.de/dienstplan.htm
  3. Katze83

    Katze83 Aktives Mitglied 01.06.2010, 13:19

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    AW: Dienstplanänderungen müssen aktzeptiert werden?

    Zitat:
    Einen reissfesten Strick wird der AG der ANin aus dieser "Arbeitsverweigerung" wohl kaum drehen können, aber vielleicht wird das Arbeitsklima in den nächsten Wochen etwas ungemütlicher.


    Dieses ist seid mehreren Wochen schon alles andere als gemütlich...

    Gilt dieses auch wenn wie in diesem fall beschrieben A den zuerst erhaltenen Dienstplan nicht schriftlich anerkannt hat?
  4. Ed van Schleck

    Ed van Schleck V.I.P. 01.06.2010, 13:36

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    AW: Dienstplanänderungen müssen aktzeptiert werden?

    Dienstpläne müssen durch den AN nicht schriftlich anerkannt werden oder ist das in diesem Betrieb üblich?
  5. Katze83

    Katze83 Aktives Mitglied 01.06.2010, 13:52

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    AW: Dienstplanänderungen müssen aktzeptiert werden?

    ist bei A in einem halben Jahr noch nicht vorgekommen, aber nix is unmöglich ;-)

    Noch eine Frage bezüglich auf den "nehmen wir mal an" Fall

    A hat einen 100 Stunden Vertrag vertraglich ist geregelt das sie sich monatlich zu 30 Überstunden verpflichtet.

    Folgendes A wurde in der Filiale in Ort B eingelernt, wechselte dann nach Filiale in Ort C weil sie dort als reine Nachtschicht arbeiten konnte, wo sie dann aber monatlich um die 160 STunden arbeitete. Durch die wegnahme der Konzession und somit Änderung der Schichtzeiten bzw. Personalüberschuss musste A wieder zurück in Ort mit Filiale B.
    Dort kann sie aber nur Tagsüber in Früh oder Spätschicht arbeiten.
    Is schwierig zu verstehen hoffe es geht....

    Dort in Ort B soll A jetzt immer zwischen 130-170 Moantsstunden machen.
    Das ASrbeiten Tagsüber erschwert aber die Betreuung der Kindes (5Jahre alt) da die GRossmutter (selbst schon 76) nach schwerer Herzop gesundheitlich nicht mehr so kann.

    Kann a auf ihre nur 100 stunden bestehen?

    Nicht das A das geld nicht gebrauchen könnte aber die Betreung ist nicht gesichert
  6. Ed van Schleck

    Ed van Schleck V.I.P. 01.06.2010, 14:13

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    AW: Dienstplanänderungen müssen aktzeptiert werden?

    Vertraglich hat sich A doch aber auf 100 +30 Ü´stunden verpflichtet.

    Ü´stunden müssen aber rechtzeitig angekündigt werden (im Regelfall mind. 4 Tage).

    Was hier beschrieben wird, ist aber die Änderung des AVes auf eine grundsätzliche Arbeitszeit von mind. 130 Stunden. Das kann die ANin ablehnen. Anwaltliche Beratung scheint angesagt ...
  7. Katze83

    Katze83 Aktives Mitglied 01.06.2010, 14:24

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    AW: Dienstplanänderungen müssen aktzeptiert werden?

    Okich danke vielmals...... ag der Person A hst diesbezüglich keinerei Verständnis für irgendetwas A hat sich aber nochmals versichert und nachgeschaut was sie unterschrieben hat war ein ARBEITSvertrag kein SKLAVENvertrag
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