Datenspeicherung beiToilettennutzung

Dieses Thema "Datenspeicherung beiToilettennutzung - Datenschutzrecht" im Forum "Datenschutzrecht" wurde erstellt von Mäxler, 14. September 2012.

  1. Mäxler

    Mäxler Neues Mitglied 14.09.2012, 14:27

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    Datenspeicherung beiToilettennutzung

    Mal angenommen eine Schule führt ein elektronisches System ein, welches es Schülern nur noch möglich macht eine Toilettentür mit einer Chipkarte im Schülerausweis zu öffnen, wodurch jedoch persönliche Daten (Name des Schülers und Uhrzeit des Toilettenganges) gespeichert werden und der Schulverwaltung zugesendet werden.

    Ein Schüler fühlt sich darauf hin in seiner Privatsphäre verletzt und zweifelt die legitimität dieses Systems an, da er nicht eingewilligt hat, dass seine Daten gespeichert werden.

    Frage: Ist das System der Schule legitim oder hat der Schüler das Recht gegen das Sytem zu klagen.

    Im vorraus danke für eure Hilfe.
  2. hera

    hera V.I.P. 14.09.2012, 15:45

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    AW: Datenspeicherung beiToilettennutzung

    das gesamte verfahren halte ich schon als fragwürdig, aber evtl soll es den vandalismus auf den toiletten einschränken.

    in diesem speziellen fall kommt es sicher auf die begleitumstände an: also, wo, wie lange und warum werden welche daten gespeichert, wer hat zugriff zu den daten, wie sieht das löschprozedere aus usw

    (ähnliche chip-systeme gibt es für kantinen, da weiß dann ggf auch irgend jemand, wer alles ungesundes zeugs in sich rein futtert ..)

    eine toilettengangüberwachung also solche ist dann aber noch mal eine spur härter

    grundsätzlich müßte jede schule bzw. das übergeordnete schulamt einen datenschutzbeauftragten haben. den kann man konkret zu dem thema befragen

    wenn einem das nicht genügt, darf man sich mit solchen problemen ruhig an die zuständige datenschutzbehörde des jweiligen bundeslandes wenden (das kostet im gegensatz zu einer klage erstmal nichts)
  3. Mäxler

    Mäxler Neues Mitglied 15.09.2012, 03:41

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    AW: Datenspeicherung beiToilettennutzung

    Richtig ich hatte vergessen zu erwähnen das diese rein fiktive Schule dieses System eingeführt hat, da die Toiletten unter grober Verschmutzung leiden und sie somit versuchen den Verschumtzer ausfindig zu machen.

    Danke für die Antwort.
  4. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 17.09.2012, 00:40

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    AW: Datenspeicherung beiToilettennutzung

    Das halte ich für einen glatten Verstoß gegen sämtliche Datenschutzbestimmungen und darüber hinaus sogar auch noch für einen mehr als fragwürdigen Umgang mit der Menschenwürde.

    Ich würde den Landesdatenschutzbeauftragen informieren, der sollte in der Lage sein, diesen Unfug sehr schnell abzustellen.

    Als Schüler würde ich schlicht diese Karte konsequent zu Hause vergessen - die Schule darf den Schülern nicht den Toilettenbesuch verwehren, übrigens auch nicht während des Unterrichts. (Die dusselige Frage "Darf ich mal austreten?" ist überflüssig, selbstverständlich darf man jederzeit wenn man muß, man sollte also einfach sagen "Ich muß mal austreten" und einfach rausgehen. Und über 18jährige sollten dazu gar keine Begründung liefern, sondern einfach aufstehen und gehen.*)

    ________________________________

    *) Ich muß heute noch lachen, wenn ich an einen Mitschüler denke, der in der 8. oder 9.Klasse während des Unterrichts auf's Klo wollte, besagte Frage stellte - "Darf ich mal austreten?" - und der Lehrer antwortete: "Nein. Mach das in der Pause."

    Der Schüler wartete noch zwei oder drei Minuten, dann stand er auf, ging nach vorn, und pinkelte ins Waschbecken.

    Jener Lehrer hat danach nie wieder einem Schüler den Gang auf die Toilette während des Unterrichts verwehrt...)
  5. hera

    hera V.I.P. 20.09.2012, 16:57

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    AW: Datenspeicherung beiToilettennutzung

    ich melde mich noch mal zu wort:

    wenn man nicht aufs klo darf, weil man seinen ausweis vergessen hat, wuerde ich das zur not auch als folter bezeichnen, aber mit sicherheit gaebe es in der groessten not einen schuelerfreund mit passendem ausweis ..

    verschmierte und demolierte toiletten als dauerzustand wuede ich aber als das groessere problem ansehen.
    welche moeglichkeiten haette eine schule, dagegen etwas zu unternehmen, und wie, und mit welchen kosten ?

    gab es eine diskussion mit den schuelern ueber moegliche loesungen ?

    sicher koennte sich der direktor aufs/ neben das klo setzen, und alle geschaefte persoenlich ueberwachen... will aber sicher auch keiner.. ;)

    und nun noch mal zum datenschutz:

    wenn die daten der toiellettengaenge zb nur aus zeit und einer schueler-ID bestehen und diese daten zb an eine firma uebermittelt und dort nach einer vorgegeben frist geloescht werden, ist m.E alles im gruenen bereich, wenn weiterhin

    - die firma selber keinen personenbezug ueber die ID herstellen kann
    - vertraege ueber die auftragsdatenverarbeitung bestehen
    - geregelt ist, wer im falle des bedarfes (also einen klar eingrenzbaren zeitraum fuer vandalismus) auf die daten zugreifen und einen personenbezug ueber die ID herstellen darf
    - und natuerlich muessen die WC regelmaessig kontrolliert werden
  6. Ara1

    Ara1 Senior Mitglied 20.09.2012, 18:10

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    AW: Datenspeicherung beiToilettennutzung

    und wo genau wäre da jetzt der Unterschied ob sie eine Klofrau hinsetzen die sich alle "Besucher" notiert und der eingesetzten Chipkarte?
  7. Diphda

    Diphda V.I.P. 20.09.2012, 18:38

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    AW: Datenspeicherung beiToilettennutzung

    Braucht sie doch gar nicht notieren. Wenn sie da sitzt, bekommt sie ja mit, wenn jemand was demoliert oder verschmiert ;)
    Und diese Person kann sie dann ja wohl identifizieren, wenn diese nicht maskiert war :lacht:
    motzmecker und hera gefällt das.
  8. Ara1

    Ara1 Senior Mitglied 20.09.2012, 19:35

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    AW: Datenspeicherung beiToilettennutzung

    nö, aber dein Beitrag hörte sich so an nach dem Motto "Chipkarte = böse, Klofrau = OK".
  9. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 25.09.2012, 10:35

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    AW: Datenspeicherung beiToilettennutzung

    Das beschriebene technische System taugt nicht dazu, den/die Urheber der Sachbeschädigung zu finden. Die einzig sinnvolle Funktion bestünde darin, dass schulfremde Personen am Betreten (und Beschädigen) des Örtchens behindert werden. Eine Zuordnung von Person zu eventueller Beschädigung ist nicht zweifelsfrei möglich, da ja niemand parallel erfasst, wann nun der Schaden entstanden ist. Dass eine Speicherung und Auswertung der Daten erfolgt, ist somit sinnlos; ich glaube deshalb nicht, dass sich eine Schule diese Mühe macht.

    Natürlich hat aber der Schüler das Recht, auch gegen diesen Vorgang zu klagen. Ich kann aber nicht erkennen, welches seiner Persönlichkeitsrechte hier beeinträchtigt wird, selbst wenn die Schule tatsächlich die Häufigkeit und Dauer von Sitzungen personenbezogen auswertet.
  10. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 26.09.2012, 11:00

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    AW: Datenspeicherung beiToilettennutzung

    Die Verweigerung des Toilettenganges bzw. der Benutzung einer Toilette wird meines Wissens von der deutschen Rechtsprechung als Beleidigung und Körperverletzung gewertet.

    Gegen verdreckte Toiletten gibt es zuallererst einmal das Mittel der Reinigung...

    Die meisten öffentlichen Toiletten sind deshalb verdreckt, weil sie viel zu selten gereinigt werden. Bei einer Schule mit z.B. 900 Schülern die für diese Schülerzahl vorhandenen Toiletten nur einmal am Tag zu reinigen ist z.B. schon ein absurdes Unding. Das ist ungefähr so, als würde man zu Hause die Toilette einer 4köpfigen Familie einmal im Monat reinigen - da bräuchte man sich auch nicht mehr wundern, wenn sie versifft wäre...:rolleyes:

    Man muß sich nicht wundern, daß z.B. benutzte Papierhandtücher vom Händetrocknen auf dem Fußboden herumliegen, wenn der Papierkorb maximal den Papiermüllanfall von drei Stunden fasst, der Papierkorb nur einmal täglich gereinigt wird. Man muß sich nicht wundern, wenn Fußböden im Vorraum naß sind, wenn die Zahl der Toiletten und die für ihre Benutzung zur Verfügung stehende Zeit so gering ist, daß die Benutzer zwangsläufig beim Händewaschen Wasser auf den Boden verspritzen, weil sie sich nicht in Ruhe die Hände waschen und abtrocknen können.

    Als Vielreisender beobachtet man schnell ein aussagekräftiges Phänomen: die Mischung der Flugreisenden auf Flughäfen dürfte recht einheitlich sein - in Düsseldorf nicht anders als in Hamburg, in Houston nicht anders als in Chicago, in Toulouse nicht anders als in Nizza. Der Zustand von Flughafen-Toiletten unterscheidet sich aber je nach Airport ganz erheblich. Also liegt es weniger an den Benutzern als an der Betreuung der Toilettenanlage durch die Service-Mitarbeiter.

    Es dürfte sicherlich sinnvoll sein, an Schulen mit den Schülern intensiv über sogenannte "Sekundärtugenden" zu reden.

    Davon abgesehen aber ist es ein völliges Unding, alle Schüler dafür in Haftung zu nehmen, daß einzelne von ihnen sich auf der Schultoilette wie Sau benehmen.

    Die beschriebene "Ausweislösung" bringt auch überhaupt nichts, solange man nicht nach jedem Toilettengang die einzelne Kabine auf Verschmutzung oder Schäden kontrolliert. Wie wollte man denn sonst einen einzelnen Verursacher identifizieren können?

    Da ist gar nichs im "Grünen Bereich".
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