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Cannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Probleme

Dieses Thema "Cannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Probleme | Seite 4 - Betäubungsmittelrecht" im Forum "Betäubungsmittelrecht" wurde erstellt von aXXL, 19. Dezember 2008.

  1. klartext

    klartext Star Mitglied 28.05.2009, 07:44

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    AW: Cannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Prob

    Es dürfte aus meiner Sicht eindeutig sein, dass mit Ihrer Argumentation ein öffentliches Interesse begründet wird, welches nicht nur im individuellen Wohlergehen des Einzelnen begründet ist, sondern auch im Interesse der Gesellschaft liegt, da unverhältnismäßige Diskriminierung und Kriminalisierung gesellschaftlicher Gruppen mit einem pluralistischen und freiheitlich-demokratisch verfassten Rechtsstaat nicht zu vereinbaren sind.

    Die in Art.2 GG vorgesehene Rechtsnorm würde das Bundesverfassungsgericht wohl verpflichten, hier eine Entscheidung in der von Ihnen vorgeschlagenen Weise zu treffen, wenn der Wortlaut unserer Verfassung verbindlich zu gelten hat. Allerdings hat man das dort, wie auch in der Politik genau erkannt und da man offensichtlich nicht vor hat, dass die entsprechenden grundrechtlichen Konsequenzen ihren Ausdruck finden, d.h. diese unsägliche und absolut unverhältnismäßige strafrechtliche Repression bei Cannabis per Gesetz abgeschafft werden müßen, bedient sich dieses oberste Gericht der seit 1993 durch Änderung des Art.93 geschaffenen Möglichkeit, sich vor solchen Entscheidungen zu drücken.

    Aus meiner Sicht wurde dadurch dieses hohe Verfassungsorgan von seiner Wächterfunktion zu einem politischen Legitimationsinstrument degradiert, was mit Sicherheit ein Schaden für diese freiheitlich-demokratisch verfasste Gesellschaft sein dürfte.
    Nur leider, selbst wenn der Bürger in diesem Lande das erkennt, ist er dagegen machtlos!


    klartext
  2. mono77

    mono77 Junior Mitglied 28.05.2009, 13:22

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    AW: Cannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Probleme

    Ich glaube, bevor es bei einer Absage einer Genehmigung von der Bundesopiumstelle zum BVerG geht, ist das Bundesverwaltungsgericht zuständig.
    Es gab von dieser Stelle auch schon mindestens eine Entscheidung, laut Presseartikel im Netz.
    Falls jemand eine Quellenangabe in dieser Hinsicht machen kann, würde ich mich sehr freuen, diese zu erfahren.
    Wiederum zielen die Entscheidungen, die ich im Netz gefunden habe, darauf ab, einen Antrag durchzusetzen, der auf einen expliziten Krnakheitsfall begründet ist.
    Die Begründung, sein Wohlergehen sicherzustellen, scheint noch nicht aufgegriffen worden zu sein.
    Die Einstufung, ob das Sicherstellen der Gesundheit, genauer des Wohlergehens im öffentlichen Interesse liegt, wird dann wohl erst einmal beim Bundesverwaltungsamt entschieden, falls sich die Bundesopiumstelle dieser Sichtweise verwehrt.
    Falls jemand eine Argumentation hat, dass die Erhöhnung der Gesundheit, insbesondere der Erhöhung des Wohlergehens, deren Schutz durch Artikel 2 GG gesichert wird, prinzipiell nicht im öffentlichen Interesse liegt, wäre ich ihm sehr verbunden.

    Im übrigen sehe ich es als erforderlich an, dass es einen pragmatischen legalen Weg geben muss, eine legale Tat ( Konsum von Cannabis) auch durchführen zu können, ohne sich oder andere vorher einer illegalen Tat zu bedienen.
    MfG
    Zuletzt bearbeitet: 28. Mai 2009
  3. Humungus

    Humungus V.I.P. 28.05.2009, 17:10

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    AW: Cannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Probleme

    Nein. Noch niemand hat einen derart verwegenen Ansatz versucht. Warum wohl?
    Was denn jetzt, Gesundheit oder Wohlergehen? Man sollte (mal ganz beiläufig gesagt) nicht vergessen, dass die Gesundheitsdefinition der WHO keinen normativen Charakter hat, sondern lediglich eine Definition nach Meinung der WHO ist.
    Kein Problem. Dazu lese man einfach den Art. 2 GG, der lediglich das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit garantiert, nicht das Recht auf "Wohlergehen". Und als nächstes lese man beispielsweise den §12 SGB V, der festlegt, dass die Behandlung eines GKV-Versicherten, und damit über 90% der Bevölkerung, nur minimal sein darf, und nicht optimal. Schon hier wird eindeutig klar, dass das maximale Wohlergehen nicht gesetzlich fixiert ist bzw. vom Gesetzgeber nicht angestrebt wird.

    Da ein "Wohlergehen" außer bei Einzelfällen (und die klagen dann berechtigt) auch ohne einen Drogenrausch möglich ist, ist die Birne geschält.
  4. mono77

    mono77 Junior Mitglied 28.05.2009, 18:28

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    AW: Cannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Probleme

    Naja, da das Wohlergehen als Teilmenge der Gesundheit anzusehen ist, sage ich im generellen Fall mal Gesundheit.
    Wo findet man den im Netz einen juristisch Relevanten Kommentar zu Artikel 2 GG?, der auf die Normen schliessen lässt?
    Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit schliesst, soweit ich unseriöse Quellen gelesen habe, den Schutz auf Gesundheit mit ein; da Wohlergehen nach Def. der WHO eben Teilmenge der Gesundheit ist, muss Artikel 2 GG dieses eben auch schützen. Damit liegt diese Begründung wieder in den Bereich des öffentlichen Interesses.

    Ich habe jetzt §12 SGB nicht gelesen, aber nach meinem Dafürhalten ist meine Argumentation nicht daran gekoppelt,krankenversichert zu sein und zielt NICHT darauf ab, eine von der Krankenkasse bewilligte Behandlung zu erhalten.
    Eher in dem bildlichen Sinne, dass es mir ja freisteht, meine Gesundheit zu schützen oder zu verbessern, zum Beispiel wie durch Kauf und Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln oder der Teilnahme an sportlichen Aktivitäten. Noch einmal: Meine Argumentation ist frei von der Begründung durch Krankheit, sondern durch Verbesserung der Gesundheit.

    Im Kern zielt meine Argumentation rechtlich darauf ab, dass der Konsum von Dogen nicht illegal ist. Nach meinem Verständnis muss irgendwo staatlich Vorkehrung getroffen werden, das zum Zwecke einer Tat, die legal ist, auch eine Möglichkeit geschaffen werden muss, den Weg zu einer legalen Tat hin auch legal bestreiten zu können.
    Damit kommt ganz Eindeutig in diesem Fall eben die Bundesopiumstelle in Betracht, die einzige innerstaatliche Institution, die es ermöglichen kann, die Kette aller Beteiligten zu dieser legalen Tat auch legal zu belassen und nicht mindestens ein Akteur illegal handeln muss.
    Niemand darf mir einen Weg zu einer legalen Tat verwehren!

    Hier ist es eben so, dass das Wohlergehen - als Teilmenge der Gesundheit (nach WHO) -
    eben einen subjektiven Wert darstellt. Die prinzipielle Möglichkeit, sein Wohlergehen auch über andere Wege zu erreichen, darf nicht als Argument genommen werden, einem die Erlaubnis zu verweigern. Der Pallativ gilt ( noch) im Bereich der Behandlung von Erkrankungen, kann aber nicht herangezogen werden, um die persönliche Herangehensweise zur Verbesserung seiner Gesundheit einzuchränken.


    Eine Zuwiderhandlung ist ein Vergehen gegen Artikel 2 GG und dem internationalen Analogon Artikel 25, allgemeine Erklärung der Menschenrechte:

    "Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet,[...]"

    Hier steht 'Gesundheit' und 'Wohl' sogar explizit, es muss also noch nicht einmal die Definition von Gesundheit der WHO normativ in Deutschland gedeckt sein, sondern eine Verweigerung einer Genehmigung trotz den genannten Gründen verstösst eindeutig gegen die internationale allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

    Man könnte also im Falle der Verweigerung einer Erlaubnis auf Körperverletzung klagen, nicht nur national, sondern international, wenn es denn sein muss und BVerwG und BVerfG dieser Argumentation nicht folgen können/ wollen.

    Gegenargumente sind wie immer sehr willkommen.
    MfG
    Zuletzt bearbeitet: 28. Mai 2009
  5. Humungus

    Humungus V.I.P. 28.05.2009, 19:37

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    AW: Cannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Probleme

    Die Definition der WHO ist aber nicht zwangsläufig verbindlich für den deutschen Gesetzgeber.
    Richtig, Hier sehe ich aber auch den Unterschied zu den Einzelfällen a la aXXL. Dort kann tatsächlich argumentiert werden, dass der Cannabiskonsum nachweislich die Erkrankung positiv beeinflusst. Im anderen ("Deinem") Fall wird argumentiert, dass das Wohlbefinden positiv beeinflust wird. Gab es nicht mal das Urteil des BVerfG, das es kein Recht auf Rausch gibt? http://de.wikipedia.org/wiki/Cannabis-[URL=http://www.juraforum.de/lexikon/beschluss]Beschluss[/url] Das Urteil wird von clown hier im Forum meines Wissens als falsch angesehen, allerdings scheinen die Richter es anders gesehen zu haben.

    Der Gesetzgeber ist da anderer Meinung...

    Auch die Erklärung der Menschenrechte hat offensichtlich keinen direkt normativen Charakter, sonst könnten diverse Staaten, die diese unterzeichnet haben, ewig verklagt werden. Außerdem könnte nach Deiner Argumentation sogar ein Recht auf Alimentation des Drogenkonsums bestehen.
  6. mono77

    mono77 Junior Mitglied 28.05.2009, 20:00

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    AW: Cannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Prob

    LoL

    Der Konsum von Drogen ist eben nicht zwangsläufig mit einer Schädigung der Gesundheit verbunden, zumindest im Falle von Cannabis. Gesundheit ist, wie erörtert, eben ein multidimensional aufzufassender
    Begriff, der viele subjektive Werte enthält. Wenn also ein Konsument behauptet, der Konsum diene seinem Wohlergehen, dann ist das so. Punkt. Es sei denn, man kann ihm nachweisen, er sei nicht im Besitz seiner Urteilsfähigkeit. Es besteht die potentielle Möglichkeit einer Schädigung, und nach medizinischen und wissenschaftlichen Studien ist das Risiko im Falle von Cannabis eben gering bis sehr gering einzustufen ( nach mindestens einer Studie geringer als bei Tabak und Alkohol), so dass die Verweigerung einer Erlaubnis eben nicht daran festgemacht werden kann, dass das Risikopotiential von Cannabis so gross ist, dass der Schutz vor geht.

    Wenn Sie mit der WHO Definition nicht einverstanden sind, nehmen Sie doch die Ausführungen von Artikel 25 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die Einhaltung der Menschenrechte dürfte wohl auch noch im öffentlichen Interesse liegen.
    Zuletzt bearbeitet: 28. Mai 2009
  7. mono77

    mono77 Junior Mitglied 28.05.2009, 21:19

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    AW: Cannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Prob

    Nein, soweit die Studien.

    Der verantwortungsbewusste und aufgeklärte Konsument nicht und ich denke, die Bundesopiumstelle trägt dem auch Sorge, dass das nicht passieren wird.

    Schon möglich, die letzendliche Entscheidung trifft aber der Konsument, und die muss nicht irrational sein, wenn er da auf Cannabis kommt.

    Es geht hier bei meiner Aussage nicht um Kausalitätrichtung, sondern um Teilmengen: Wohlbefinden ->Teilmenge von -> Gesundheit. Eine Erhöhung von Wohlbefinden kann damit möglicherweise die Gesundheit erhöhen. Das ist eine indivuduelle Empfindung.

    Auch mit Drogen, Goldbart, sie können dies bei einem subjektiv empfundenen Wert nicht prinzipiell ausschliessen.

    Aber: Wer sich nicht wohl fühlt und sein Wohlehrgehen durch Drogen erhöhen kann, kann damit seine Gesundheit verbessern.

    Was ist das?

    Ja, Sprache lässt eben immer einen Interpretationsspielraum zu. Ich versuche hier ja gerade dies zu eruieren.


    Das ist nu ihre Interpretation der Dinge, die nicht deckungsgleich mit meiner ist.
    Im übrigen erörtere ich nicht "fehlender Kiff", sondern eine Begründung für den Erhalt einer Ausnhmegenehmigung von der Bundesopiumstelle.

    MfG
  8. Humungus

    Humungus V.I.P. 28.05.2009, 22:10

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    AW: Cannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Prob

    Ich sage es gerne noch einmal: dieser Schluss ist aus der WHO-Definition nicht zu ziehen. Er würde beispielsweise auch dazu führen, dass der Crack-Abhängige ein Recht auf die Fortsetzung seines Konsums hat. Oder dass ein Depressiver Kokain konsumieren kann.

    Wohlbefinden heißt nicht berauscht zu sein.

    So ist die Definition der WHO ganz sicher nicht gemeint. Es ist geradezu eine Perversion der Zielsetzung der WHO, aus ihrer Gesundheitsdefinition ein Recht auf Drogenkonsum zu folgern.

    Aber im Kampf um den Rausch ist das ja manchmal üblich.

    Zur Kenntnisnahme, wie die WHO das Wohlempfinden nach Cannabis-Konsum einschätzt: http://www.who.int/substance_abuse/facts/cannabis/en/
  9. mono77

    mono77 Junior Mitglied 28.05.2009, 22:44

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    AW: Cannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Prob

    Ich glaube, ein Kerl heisst Kleiber und hat mal eine grosse Metastudie für Herrn Seehofer gemacht

    Ausserdem gibt es noch weitere Studien, Beispiele? Bitte:

    http://forum.grasscity.com/legalization-activism/345513-list-marijuana-studies.html
    Ich denke mal, diese Studien sind alle PRO Konsum, zumindest lässt das die URL vermuten.

    Da widerspricht sich doch nix, ein bestehendes Risiko ist etwas anderes, als eine zwangsläufige Erkrankung.

    Ja, das sollte ausgewogen sein

    Was wollen Sie damit jetzt erklärt haben ? Soll Schmerzmittel für Gelenkschmerzen jetzt illegalisiert werden? Wie gesagt, Anträge dazu bitte an das Bundesministerium für Gesundheit richten..

    Nochmal: Ich möchte die Wahrung auf Artikel 2 GG: Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Dazu zählt nunmal Gesundheit, und Wohlergehen ist nunmal Teil davon.

    Ja, das versuche ich ja hier zu eruieren. Bis jetzt wurde mir kein prinzipiell stichhaltiges Argument dagegen geliefert, ausser dem Risiko der Gesundheitsgefährdung. Vielleicht sollten wir da pro und contra nochmal auseinander nehmen.

    Oh, jetzt ist das 'Sie' aber gross geschrieben...
    Man kann sich auch irgenwo Buddies suchen, die einem mal eine Tüte schenken wollen...
    zumindest 'Ich' handel dann legal, einen Verfolgungszwang, den Besitzer bei der Polizei zu verpfeiffen, gibt es ja nicht.
  10. mono77

    mono77 Junior Mitglied 28.05.2009, 22:59

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    AW: Cannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Prob

    Wieso kommen alle hier immer auf die Idee, ich versuche Stellung für Kranke einzunehmen?
    ( Ausser bei aXXL vielleicht, aber das hat ja im Grunde nix mit seiner Person zu tun )
    Bitte konstruktiv logisch herausarbeiten, warum dieser Schluss nicht gezogen werden kann.
    Beginnen Sie bitte bei irgendeiner Definition von Gesundheit.
    Ich rede um die Erhöhung von Gesundheit, lesen sie sich doch bitte alle nochmal die Definition von Gesundheit durch, nicht nur die der WHO, andere reden auch davon und haben ähnliche Definitionen.

    Da fehlt irgendwo ein wichtiges Komma und ist damit mehrdeutig.

    Steht da 'Wohlergehen' oder steht es dort nicht?

    Erringen einer Verbesserung von Wohlergehen wohl eher

    [/QUOTE]
    Lese ich mir nochmal durch, danke für den Link
  11. mono77

    mono77 Junior Mitglied 28.05.2009, 23:52

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    Da sind Sie ja wieder beim Pallativ bei der Krankenbehandlung, darum geht es mir nicht!
    Wieviel Jahre brauchen Sie, um da mal die Kurve zu kriegen?

    Für Sie in fett, Goldbart, Sie scheinen den Link der wikipedia wohl nicht aus eigener Kraft aufrufen zu können:
    Gesundheit des Menschen ist laut Weltgesundheitsorganisation „ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“[1] („Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity.“) [2]

    Noch Fragen dazu?
    Vielleicht, vielleicht auch nicht, wenn es denn so sei liegt hier immer noch der Fall vor, das der legale Weg zu einer legalen Tat ( Konsum von Cannabis) - dieser Weg MUSS nach meinem ermessen gegeben sein - eindeutig zur Bundesopiumstelle geht.
    Im weiteren muss man nicht vom Krankheitsfall ausgehen, um seine Gesundheit zu verbessern. Mithin liegt die Verbesserung der Gesundheit im öffentlichen Interesse wegen Artikel 2 GG. Die Bundesopiumstelle kann also theoretisch die Ausnahmegenehmigung erteilen, auch wenn kein Krankheitsfall vorliegt, sondern um den Gesundheitszustand zu verbessern, der aus subjektiven Faktoren besteht.
    Noch Fragen dazu?

    Kritik wie immer willkommen
    MfG
    Zuletzt bearbeitet: 29. Mai 2009
  12. klartext

    klartext Star Mitglied 29.05.2009, 09:24

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    AW: Cannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Prob

    Aus meiner Sicht gibt es dazu keine weiteren Fragen außer vielleicht der, warum dies noch nicht dem Gesetzgeber, bzw. der Bundesopiumstelle vorgetragen wurde.

    Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann ist das Recht auf Wohlergehen ein unabdingbares, das der Einzelne in freiem Ermessen, so lange er dadurch andere nicht in unverhältnismäßiger Weise benachteiligt, ausgestalten kann. Dabei steht ihm auch grundsätzlich von Seiten des Gesetzgebers das Recht auf Drogenkonsum als legaler Akt zu. Sollte er also hierbei erkennen, dass es für sein Leben eine Bereicherung darstellt, die sein Wohlbefinden erhöht, so muß es ihm auch erlaubt sein, sich legal diese Bereicherung zu verschaffen, was z.B. in unserem Land bei Alkohol und Nikotin, in bestimmten Fällen sogar bei Heroin möglich ist. Somit ist es nach aller Rechtslogik zwangsläufig geboten, auf eine nachgewiesen soweit nicht annähernd gesundheitsgefährdenden Substanz wie Cannabis legalen Zugriff zu ermöglichen.
    Hierbei sehen Sie die Bundesopiumstelle als die Instanz, bei der der erwachsene, mündige Bürger den Antrag auf eine Erwerbs- oder Anbaulizenz und Besitzberechtigung stellen kann, welche im Regelfall positv beschieden wird. Somit wird auch der Weg zu der absolut legalen Tat der Steigerung des Wohlbefindens z.B. durch Cannabis legal, was im Interesse von Staat und Gesellschaft liegen muß!

    Gute Argumentation, gefällt mir sehr und ich bin auch beeindruckt von der höflichen Geduld, mit der Sie den Sachverhalt gegen alle möglichen Formen der Kritik immer wieder erklären und argumentieren.

    Grüße

    klartext
  13. Humungus

    Humungus V.I.P. 29.05.2009, 11:37

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    AW: Cannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Prob

    Ich weiß, dass es in dieser Diskussion nicht darum geht. Ich wollte auch nur sagen, dass der Kampf um den Einsatz von Drogen für medizinische Zwecke anders gesehen wird und wesentlich bessere Chancen hat (man sehe die Zulassung von Heroin für diese Verwendung).

    Dann lesen Sie vielleicht das Urteil, des BVerfG, das ich verlinkt habe, sowie dies hier: http://www.admin.ch/ch/d/sr/i8/0.812.121.03.de.pdf . Das Wiener Übereinkommen gegen den Verkehr mit unerlaubten Stoffen erwähnt eindeutig (so eindeutig wie die WHO selbst und das BVerfG), dass Drogenkonsum, und es wird jeweils explizit Cannabis genannt, der Gesundheit abträglich ist.

    Sie sind der Meinung, dass Cannabiskonsum in seinen summierten Effekten der Gesundheit zuträglich ist (in erster Linie über die Schiene Wohlbefinden). Der Gesetzgeber, das BVerfG und die UN-Organe, inklusive der WHO, sind anderer Meinung (über die Schiene der Nebenwirkungen und der sozialen Auswirkungen).

    Und nun drehen wir uns wieder in dem Kreis, den wir vor Monaten wieder begonnen haben: die Befürworter des Cannabiskonsums zitieren Studien, die beschreiben, dass dieser wenig bis keine negativen Folgen hat, und die Gegner Studien, die beschreiben, dass dem nicht so ist.

    Ich hatte es so gemeint: Wohlbefinden heißt nicht, berauscht zu sein.
  14. klartext

    klartext Star Mitglied 29.05.2009, 11:57

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    AW: Cannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Prob

    Es fehlt schlichtweg der Beweis für all die angegebenen Gesundheitsgefahren.
    Tatsache ist die erheblich geringere Schädlichkeit bei Cannabis, welches als Genußmittel das Wohlergehen mindestens genauso zu fördern in der Lage ist, wie Alkohol oder Nikotin.

    Und wie gesagt, der Staat hat den Cannabiskonsum als legalen Akt straffrei gestellt.

    klartext
  15. mono77

    mono77 Junior Mitglied 29.05.2009, 15:40

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    AW: Cannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Prob

    Hallo Humungus,
    Das Urteil bes BVerG beschäftigt sich damit, wie im Falle einer Straftat zu urteilen ist.
    Diese Uretile greifen bei meiner Argumentation nicht, da hier der Verstoss gegen das BtmG vorlag. Mit einer Ausnahmegenehmigung liegt dieser Fall nicht vor.

    Das Wiener Übereinkommen habe ich bis jetzt genau bis zur Überschrift gelesen und schon dort festegestellt, dass es bei meiner Argumentation nicht greift!
    Hier die Überschrift:

    Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen den unerlaubten Verkehr mit Betäubungsmitteln und psychotropen Stoffen

    Ich rede in meiner Argumention darüber, dass es möglich ist, als Konsument von Cannabis die positiv erlebten Wirkungen der Substanz für sich und mit bestem Wissen und Gewissen so hoch einzuschätzen, dass für ihn der Genuss zweifelsfrei eine Erhöhung seines Wohlergehens ( Wohlbefindens, diese Worte werden in einigen Duden synonym gesetzt) erreicht wird, das als Teil der Gesundheit über Artikel 2 GG geschützt wird und somit im öffentlichen Interesse liegt, somit prinzipiell das Verfahren zur Erlaubniserteilung eingeleitet werden muss.

    [/QUOTE]

    Diese Aussage kann durchaus zutreffen, wenn Sie für sich diese Entscheidung getroffen haben, bitteschön, ich gratuliere dazu.

    Aber die ( durch individuelle Erfahrung) gegebene Aussage - Ich erlebe den Genuss ( von potentem) Cannabis als Erhöhung meines Wohlbefindens, Teil meiner Gesundheit - kann nicht ausgeschlossen werden. Mithin muss prinzipiell das Verfahren einer Ausnahmegenehmigung eingeleitet werden!

    Natürlich werden sich die Damen und Herren bei der Bundesopiumstelle anstrengen, bei dem Verfahren alle erdenklichen Sicherheitsfaktoren und Regeln in ihre Entscheidung einfliessen zu lassen. Es ist mir aber bisher kein Fall bekannt, wo eine Ausnahmegenehmigung mit dieser Begründung erteilt oder verweigert wurde. Ich erbitte hiermit nocheinmal um Quellen zu Entscheidungen dieser Bundesopiumstelle oder des Verwaltungsgerichtes. Vielleicht ist dies eigentlich ein Punkt für das Verwaltungsrechtforum, aber nach meinem ermessen, können die Gründe einer Verweigerung nur mit dem BtmG begründet werden, wobei ich hier in diesem Forum wiederum richtig liege.

    Und bitte, Goldbart, meine Argumentation konstruktiv kritisieren.
    Aussagen ala - aus Hackepeter wird Kacke später - sind generell nicht haltbar und bringen mir bei meinem erstrebten Erkenntnisgewinn so gut wie nichts

    MfG
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