Bevorteilung einzelner Studenten während der Prüfung

Dieses Thema "Bevorteilung einzelner Studenten während der Prüfung - Schulrecht und Hochschulrecht" im Forum "Schulrecht und Hochschulrecht" wurde erstellt von Ben153, 29. Juli 2017.

  1. Ben153

    Ben153 Neues Mitglied 29.07.2017, 12:20

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    Bevorteilung einzelner Studenten während der Prüfung

    Hallo zusammen,

    erst einmal vielen Dank, dass sich hier so viele engegieren um anderen bei Rechtsfragen weiterzuhelfen! Find ich klasse

    Nun hätte ich selbst eine:
    Nehmen wir an während einer Prüfung an einer Universität hat ein Prüfling eine Frage zu einer Aufgabenstellung. Die Prüfungsaufsicht stellt die Aufgabenstellung klar, was allerdings nur die benachbarten Studenten mitbekommen.
    Später stellt sich heraus, dass genau diese Frage von fast allen "falsch" interpretiert wurde und als falsch bewertet wurde, wohingegen mit der Auskunft der Prüfungsaufsicht die Aufgabe "richtig" zu lösen gewesen wäre.

    Da die Aufgabe sehr umfangreich ist, entscheidet sie bei mehreren über Bestehen der Prüfung.

    Ist die Frage weiterhin zulässig, da sie offensichtlich nicht klar gestellt war und zudem einige Studenten bevorteilt wurden?
    Mit was ließe sich hier am Besten argumentieren, da die Prüfungsordnung diesen Fall scheinbar nicht beinhaltet?

    Vielen Dank für eure Antwort und ein sonniges Wochenende ;)
    Ben


    P.S. Wer inhaltlich dazu seine Meinung abgeben mag: Eine analoge Aufgabe auf Schulniveau: Berechnen Sie für eine beliebige Parabel die Nullstellen. Beliebig wurde hier als "ich kann mir eine aussuchen" gedeutet und mit konkretem Beispiel gerechnet. Erwartet wäre allerdings der allgemeinegültige Fall gewesen. Gibt das das Wort beliebig her?
  2. sflori

    sflori Forum-Interessierte(r) 29.07.2017, 20:45

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    Der mutmaßlich benachteiligte Student hat nachzuweisen, dass er mit der Information des Aufsichtsführenden die Klausur bestanden hätte. Kann er das nachweisen?

    Unabhängig vom konkreten Fall ist übrigens genau aus diesem Grund an meiner Hochschule in der Prüfungsordnung festgelegt, dass Fragen in Klausuren grundsätzlich nicht vom aufsichtsführenden Personal beantwortet werden dürfen.


    Bye. Flo.
  3. Ben153

    Ben153 Neues Mitglied 30.07.2017, 01:01

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    Hallo Flo,

    danke für deine Antwort. Da ca. 80% der Prüflinge die Information nicht hatten, ist hier wohl davon auszugehen, dass bei zumindest einem die Information zu einer Notenverbesserung geführt hätte.

    Ich bin kein Experte in dem Thema, deshalb ja die Frage, aber es scheint mir schon so, dass das ausführende Personal für gleiche Bedingungen für alle sorgen muss und hier nicht der Student in Beweispflicht steht.
    Mir stellt sich daher die Frage, ob die Aufgabe überhaupt zulässig ist oder nicht nachträglich aus der Bewertung genommen werden muss.

    Vielen Dank für weitere Antworten und viele Grüße,
    Ben
  4. sflori

    sflori Forum-Interessierte(r) 30.07.2017, 02:20

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    Wie gesagt, das halte ich für schwer nachweisbar und durchsetzbar.

    Wenn wirklich so viel dranhängt, würde ich eher die Klausuraufgabe an sich in Frage stellen. Die muss schon lösbar sein und wenn tatsächlich 80 % der Teilnehmer die Aufgabenstellung fehlinterpretiert haben, ist das ein Fall für euren Prüfungsausschuss. Der wird dann die betroffene Aufgabe auf ihre Lösbarkeit hin prüfen.


    Bye. Flo.
  5. TidoZett

    TidoZett Aktives Mitglied 01.08.2017, 14:33

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    Aber auch sehr geil, dass man meint, sich einfach eine Parabel ausdenken zu können... :)
  6. Entwickler

    Entwickler V.I.P. 05.08.2017, 22:37

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    Aufgrund der logisch nicht eindeutigen deutschen Sprache kann es vorkommen, dass Fragen gestellt werden müssen.
    Wer beantwortet die dann?
    Soll man mit der Klausur zum Professor laufen?
  7. Phil79

    Phil79 V.I.P. 10.08.2017, 14:25

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    Der wesentliche Punkt ist mE nicht derjenige, ob die Frage unzulässig ist, sondern diejenige, ob die Korrektoren nicht die alternative Lösung auch als richtig zu bewerten haben.
    Ohne genauere Angaben lässt sich dies hier online natürlich nicht sagen, aber insofern es 2 probate "Interpretationen" einer Fragestellung gibt, muss es mE laut stRspr der obersten Bundesgerichte auch 2 probate Lösungen geben, die als gleichwertig anzuerkennen sind.
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