Baugrundstück am Waldrand

Dieses Thema "Baugrundstück am Waldrand - Baurecht" im Forum "Baurecht" wurde erstellt von ka-lu, 14. Dezember 2016.

  1. ka-lu

    ka-lu Neues Mitglied 14.12.2016, 11:25

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    Baugrundstück am Waldrand

    Ein Baugrundstück nähe eines Forstes (Wald im Bundesland NRW)
    Einer Baugenehmigung wäre planungsrechtlich zulässig jedoch würde forstrechtlich der Betreiber des anliegenden Waldes eingeschränkt und könnte als Waldbesitzer gegen die Baugenehmigung klagen.
    Meine Frage: Hat der "Wald" mehr Rechte als das "Bauland" hier wird die Nutzung doch auch eingeschränkt bzw. unterbunden. Welche Möglichkeiten gibt es gibt und welche Gesetzte tragen in diesem Fall überhaupt.
    Danke im Voraus für eine Antwort.
  2. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 14.12.2016, 11:30

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    die Planung ist grundsätzlich kein Recht, sondern nur die Möglichkeit, einen Bauantrag zu stellen. Dieser erst würde die Rechtssituation verändern. Und natürlich kann dieser angegriffen werden.
    Eine Veränderung der Rechtssituation darf die Rechte anderer nicht verletzen.

    Allerdings frage ich mich, was damit gemeint ist, dass der Waldbesitzer in seiner Nutzung beschädigt würde. Wie soll das sein?
  3. ka-lu

    ka-lu Neues Mitglied 14.12.2016, 11:38

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    Der angrenzende Waldbesitzer hätte ein Abwehranspruch gegen die Baugenehmigung, weil durch unzumutbar erhöhte Aufwendungen bei der Bewirtschaftung des Waldes und der Wahrnehmung der Verkehrssicherungspflicht das Rücksichtnahmegebot verletzt wird.

    Welche Argumente hätte der Baugrundeigentümer?
  4. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 14.12.2016, 11:56

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    diesen Anspruch sehe ich überhaupt nicht.

    Für die Verwertung kann sich nicht auf ein fremdes Grundstück berufen werden, welches keinen aktiven Einfluss auf das Waldstück nimmt.
    Auch die Verkehrssicherungspflicht wird durch die Bebauung nicht ausgeweitet. Die Entfernung fallgefährdeter, kranker Bäume , obliegt ihm auch schon ohne Bebauung.
    Eine darüber hinausgehende Pflicht wird ihn auch mit Bebauung nicht treffen.
    Denn diese liegt beim Bauherren.
    Der Bauantrag wird sicherlich die notwendigen Abstandsflächen berücksichtigen, und eine zu nahe Bebauung verweigern.
    Oder entsprechende bauliche Auflagen machen.
    Das Risiko liegt hier nicht beim Waldbesitzer.

    Hier ein Urteil in einem sehr ähnlichen Sachverhalt

    https://www.google.de/url?sa=t&sour..._geCf_tNGZ1cJeLqA&sig2=y9eFmnjsLEuuNUnrwj1WsA
    Zuletzt bearbeitet: 14. Dezember 2016
  5. ka-lu

    ka-lu Neues Mitglied 14.12.2016, 12:21

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    Der Text verwirrt mich. Klar ist mir nicht welche Rechte die beiden Parteien nun haben. Der Text geht in beide Richtungen ohne Bezug zum Gesetz.
    Wenn es einfach sein sollte könnte eine Baulast in das Grundbuch als Auflage eingetragen werden.
    Nur es gibt bestimmt noch weitere Varianten.
    Welche Möglichkeiten haben jetzt die beiden Parteien Waldbesitzer und Bauherr?
    Meine erste Frage hier bezog sich daraus. Positiver Bauantrag jedoch mit dem Problem Bedenken wegen Sicherheitsabstand zum Wald.
  6. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 14.12.2016, 12:32

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    Der Link wurde korrigiert.


    Ich denke, eigentlich ist es oben ganz klar geschrieben.
    Beim Bauantrag werden notwendige Abstandsflächen zu Waldstücken entsprechend der Vorschrift, oder Bauauflagen geprüft.
    Das alles trifft den Bauherren und es ist seine Sache, damit hat der Waldbesitzer nichts zu tun.
    Dieser kann für die Nutzbarkeit auch kein Grundstück heranziehen, welches ihm nicht gehört.
    Seine Verkehrssicherungspflicht wird dadurch nicht erhöht.
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